Kategoriearchive: Politik und Gremien

Bericht aus Verbänden, Vorstand und Verwaltung (11.12.2025)

Produkt
001 Partnerschaft mit Becov nad Teplou: Für den Schüleraustausch wird der nächste Besuch in Petschau für die Zeit 28.04.-05.05.2026 geplant. Das Konzert findet am 02.05.2026 statt. Zu einem „Tag der Sicherheit“ auf dem Schloss sind die Feuerwehr und Gremien aus Eschenburg bereits für den 25.04.2026 eingeladen.
002 Innovation aus Tradition: Beim Besuch der Gemeinde Eschenburg hat Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich auch das gemeinsame Projekt der Firmen Questalpha und Kettenbach vorstellen lassen.
002 Gesundheitszentrum Eschenburg: Die „Bergland Medizin“ möchte nach der ersten Praxis in Ewersbach nun den zweiten Schritt erreichen, damit das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) auf zwei Beinen stehen und gehen kann. In Eibelshausen wird der Marktplatz 2 (wieder) die Adresse für unser Gesundheitszentrum. Eine moderne Medizin hat sich die „Bergland Medizin“ als Konzept gegeben, das nun Schritt für Schritt mit Leben erfüllt wird. Arbeiten im Team und leben in der Region. Unter der Adresse www.eschenburg.de/gesundheit haben wir einige Punkte „Gesundheit von A bis Z“ zusammengetragen. Das Konzept und der Image-Film der „Bergland Medizin“ gehört ebenso dazu wie unser Freizeitbad „Panoramablick“ und die Medizin-Stipendien der Gemeinde Eschenburg.
002 Chemiepreis verlängert: Familie Heinzel verlängert den Chemie-Preis der Holderbergschule bis 2028, den sie über die Stiftung für Eschenburg eingerichtet hat.
002 Wertstoffhof mit neuem Personal und neuem Angebot: Eine Entsorgung der Altkleider ist in Eschenburg über den Wertstoffhof möglich, nachdem sich das DRK als Aufsteller der Container von diesem Dienst zurückgezogen hat. Beim Personal, das mit Minijobs bei der Gemeinde angestellt wird und von der Abfallwirtschaft Lahn-Dill bezahlt wird, gehen die bewährten Kollegen in den Ruhestand, neue Kollegen folgen im neuen Jahr. Vielen Dank sagen wir den einen, einen guten Start wünschen wir den Neuen.
120 Ferienpass 2025: Dank vieler Vereine, Gruppen, Parteien und Privatpersonen konnten beim vierten IKZ-Ferienprogramm EDI (Eschenburg + Dietzhölztal) eine große Auswahl an Aktionen angeboten werden, vom Basteln über Klettern, Backen, Kochen, Angeln, Schwimmen, Stehpaddeln, Reiten, Fußball spielen, Kino, Spaß mit Hunden und Aktionen im Wald. Von den angebotenen 104 Aktionen kamen 94 zustande, bei denen 1.930 Teilnahmen zugeteilt werden konnten . 298 Kinder (181 aus Eschenburg, 117 Dietzhölztal) nahmen teil.
120 Sozialarbeit an Schulen: Für 15 Schülerinnen und Schüler aus Eschenburg erhält die Sozialarbeit an der Budenbergschule in Haiger jeweils 50 € als Unterstützung. An die Kirchbergschule in Herborn gehen derzeit keine Eschenburger.
122 2.502 € Zuschüsse für Fahrten, Lager und Freizeiten: Für elf Fahrten und Freizeiten mit Eschenburger Beteiligung gibt die Gemeinde 2.502 € an Zuschüssen (2 € pro Teilnehmer und Tag, höchstens 7 Tage).
122 2.000 € Förderung für 20 Vereine: Kulturell und gemeinnützig tätige Vereine erhalten gem. Richtlinien zur Vereins- und Jugendförderung pauschal 100 € im Jahr. Zusammen 2.000 € werden ausgezahlt an Kulturkreis, Gesangvereine, Laienspieler, Nabu, Landfrauen, Verschönerungsvereine, VdK und DRK. Im vergangenen Jahr lag die Fördersumme noch bei 2.400 €. Der Natur- und Vogelschutzverein Simmersbach hat sich zuletzt aufgelöst.
122 9.215 € für die Jugendarbeit: An 25 Vereine werden in diesem Jahr für 1.843 Jugendliche jeweils 5 € Förderung der Gemeinde ausgezahlt. Das ist nicht nur mehr als vor Corona, sondern stellt einen Rekord-Wert dar. In Vorjahren waren es so viele Jugendliche: 1821 (2024), 1577 (2023), 1476 (2022), 1230 (2021), 1327 (2020), 1564 (2019), 1507 (2018), 1452 (2017), 1437 (2016), 1548 (2015). Die meisten Jugendlichen haben im Jahr 2025 der TV 1911 Eibelshausen (401), der Jugendförderverein (351), der TSV Hirzenhain (287), GuT Wissenbach (181) und der SV Eibelshausen (166).
122 Vorschläge für Sportlerehrung und Ehrenamtspreis: Bis Februar sammeln wir Vorschläge für Sportlerehrungen und den Ehrenamtspreis der Gemeinde Eschenburg, um endlich wieder einen „Dankeschön!“-Abend veranstalten zu können. Laut Richtlinie der Gemeinde Eschenburg können Vorschläge gemacht werden für erfolgreiche Sportler, die auf Bundes- und Landesebene auf dem Treppchen standen. Und mit dem Ehrenamtspreis der Gemeinde Eschenburg, den wir im Februar 2010 das erste Mal in dieser Form verliehen haben, sollen die „Macher“ und „Motoren“ unserer Vereine gewürdigt werden.
123 Kita Neue Mitte: Ende November hat der Gemeindevorstand ein letztes Angebot für eine außergerichtliche Einigung abgegeben, aber keine Antwort erhalten. 300.000 € wäre der Gemeindevorstand zu zahlen bereit, wenn der Bauträger das Gesamt-Grundstück lastenfrei übergeben würde. Damit sind die Kostenanteile für die Tagespflege im zweiten Bauabschnitt abzugelten, der nun nach dem Rückzug der Diakoniestation völlig offen ist. Wegen der Überbezahlung und der Versäumnisse des Investors will der Gemeindevorstand nur Mehrkosten für den zusätzlichen Grundstücks-Teil verantworten.
123 Deckungsbedarf für Kitas = Defizit für Haushalt: Für eine plakative Aktion haben wir für 2025 den Deckungsbedarf bei den Kitas in Eschenburg mit 3,2 Mio. € beziffert. In den 23 Kommunen im Kreis summiert sich die Lücke auf insg. 90 Mio. € – und überall ist dieser Deckungsbedarf höher als das Defizit des Haushalts.
126 Übergabe in der Gemeinde-Mediothek: Nach 29 Jahren in der Bücherei geht Sabine Pfeifer in den Ruhestand. Wenn die Gemeinde-Mediothek nach der Weihnachtspause (18.12.2025-06.01.2026) wieder öffnet, hat Stefanie Treupel die Leitung der beliebten Einrichtung. Die Bücherei der Gemeinde Eschenburg ist eine Mediothek geworden in einem im(m)ensen Verbund: Das Informations- und Mediennetzwerk für Schulbibliotheken (IMeNS) verbindet im Lahn-Dill-Kreis 87 Schulbibliotheken und 7 öffentliche Bibliotheken, darunter die im Rathaus in Eschenburg. Die Medien sind nach 4.644 (Ende 2024) auf 3.966 (Juni 2025) verringert worden, was die Aktualitätsquote erhöht. Die Zahlen der Nutzer und der Nutzungen steigen. 
133 Bis 19. Dezember Brennholz bestellen: Zum Preis wie im Vorjahr kann bei der Gemeinde für 2026 wieder Brennholz zum Kauf angemeldet werden. Nur solange der Vorrat reicht und nur an Eschenburger kann Brennholz abgegeben werden für den Eigenbedarf (max. 10 Festmeter). Brennholz in langer Form gerückt am Weg (Industrieholz) Hartlaubholz (Buche/Eiche/Ahorn/Esche):        80 € pro Festmeter inkl. MwSt. Bestellungen sind bis zum 19.12.2025 bei Förster Biener möglich, am besten per E-Mail an sebastian.biener@haiger.de, Telefon (0176) 10811500.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen: 

  1. Beim Marktplatz sind die noch fehlenden Restarbeiten erledigt worden. Die Schlussrechnung steht noch aus, es ist aber erkennbar, dass rund 30.000 Euro Mehrkosten entstehen, die im Nachtragshaushalt eingestellt sind. Wie bei den Beratungen des Nachtragshaushalts erläutert, erhöhen sich die Gesamtkosten von 390.000 € auf nunmehr 420.000 €, weil ein weiteres Stück Ufermauer saniert wurde, das nicht in der Ausschreibung enthalten war, und weil die Deponiekosten erheblich gestiegen sind.
  1. Das Ausschreibungsverfahren zur Erneuerung der Wärmeversorgungsanlage für das Rathaus/Bürgerhaus Eibelshausen ist gestartet.
  1. Das Obergeschoss des Dienstleistungszentrums benötigt die Diakoniestation Dietzhölztal-Eschenburg nicht, weshalb wir den Mietvertrag für die 179 m2 Gesamtfläche für Ende Januar aufheben. Für die Büroräume, die früher schon vom „Netzwerk Jugend“ genutzt und mit einem Treppenlift auch für Behinderte zugänglich gemacht wurden, wird nun ein neuer Mieter gesucht. Interessenten sollten sich ans Bauamt wenden oder an die allgemeine Adresse info@eschenburg.de eine E-Mail schreiben.
  1. Bahngelände ist nicht an Beiträgen zu beteiligen, hat das Verwaltungsgericht Gießen entschieden (2 K 3049/21.GI). Beim Straßenbeitragsbescheid vom 30.08.2017 für die grundhafte Erneuerung der Friedrichstraße hatte die Gemeinde versucht, die Deutsche Bahn als Anlieger an den 101.423,52 € Gesamtkosten zu beteiligen. Neben der Erreichbarkeit des Geländes von der Friedrichstraße aus spielte der Status als „stillgelegte, jedoch noch dem Eisenbahnverkehr gewidmete Bahntrasse der Diethölztalbahn“ Fläche eine Rolle. Eine Freistellung von Bahnbetriebszwecken nach § 23 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) sei (noch) nicht erfolgt. Zwar hatte die Bahn selbst 2012 den Antrag auf „Entwidmung“ gestellt, aber wegen der Initiativen für eine Reaktivierung der Dietzhölztalbahn wieder zurückgezogen. Die 5.711,08 € Straßenbeitrag der Bahn werden nicht auf die übrigen Anlieger umgelegt, sondern von der Gemeinde aus Mitteln der Straßenunterhaltung getragen. Der Anteil der Gemeinde steigt somit auf 29,22 %.
  1. Durch eine vereinfachte Umlegung konnte das Grundstück der Kläranlage gemäß § 82 BauGB für den Neubau hergerichtet werden. Die Haubergsgenossenschaft bekam bei der Gelegenheit eine drei Meter breite Wegeparzelle als Zugang zu ihrem Grundstück, das durch den Bau der Umgehungsstraße „gefangen“ war.

Hirzenhain:

  1. Mit der Montage der Außen-Raffstore sind die Arbeiten am Anbau an die KITA „Raupe Nimmersatt“ Hirzenhain-Bahnhof nun endgültig abgeschlossen.
  1. Die Außenwand des Turnraums in der KITA „Arche Noah“ ist nach dem Wasserschaden fertig saniert.
  1. Die eine erhobene Klage gegen den Straßenbeitrag für die grundhafte Erneuerung der Steinmetzstraße ist zurückgezogen worden.

Wissenbach:

  1. Für ein Klettergerüst an der Kita „Meisennest“ hat der Förderverein gesammelt, den Rest zu den rund 10.000 € Gesamtkosten stellt das Dekanat als Träger zur Verfügung. Dadurch belastet dieses Spielgerät die Gemeinde Eschenburg als Eigentümer nicht weiter in der Ergebnisrechnung (Abschreibung).
  1. In der Haushalts-Beratung konnten die Vorgehensweise und Finanzierung für den Ausbau und die Sanierung des Hans-Haas-Wegs zum Sportplatz geklärt werden. Für Abfräsen, Aufbau und Ausbau mit einer wassergebundenen Decke sind für 2026 die 60.000 € vorgesehen. In der Finanzplanung für 2027 reichen 50.000 € für eine Asphaltierung, wenn die wassergebundene Decke nicht ausreichen sollte.

Simmersbach:

  1. Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ ist für den Sportplatz Simmersbach nicht praktikabel, haben Gemeindevorstand und Vereinsvorstand des SSV Simmersbach besprochen. Für eine Erneuerung der Flutlichtanlage hat der Verein bereits einen Antrag gestellt bei der EKM Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten GmbH und anderen Fördermittelgebern. Die Gemeinde ist bereit, hierbei 10 % der Kosten einer neuen Flutlichtanlage mitzutragen. Für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes holt der SSV Simmersbach Angebote ein und die Gemeinde hilft, den Weg zu einer Förderung im „Sportland Hessen“ zu finden, wie es Wissenbach und Eibelshausen auch schon geschafft haben. Hierfür soll ein Termin mit dem Lahn-Dill-Kreis über die Vorgehensweise stattfinden.

Eiershausen:

  1. Die Erneuerung der WC-Anlage im Erdgeschoss des Dorfgemeinschaftshauses konnte in dieser Woche fertiggestellt werden.

Roth:

  1. In der Biedenkopfer Straße in Simmersbach und in der Stietestraße aufm Roth werden die letzten Straßenunterhaltungsarbeiten für 2025 durch die Fa. Grimm (Herborn) umgesetzt.

Gemeindewerke:

  1. Die Kanalbauarbeiten in der Sammetwiesenstraße in Hirzenhain-Bahnhof sind bis auf den Verbindungsweg Sammetwiesenstraße/Bahnhofstraße fertiggestellt. Noch vor Weihnachten wird auf dem rund 230 m langen Teilstück die Asphalttragschicht eingebaut. Die Restarbeiten werden in 2026 bei entsprechender Witterung ausgeführt.
  1. In der Poststraße und Windhainstraße in Hirzenhain sind die Wasserleitungs- und Kanalbauarbeiten abgeschlossen. Es wird nun mit den abschließenden Straßenbauarbeiten begonnen, der Einbau der Asphaltdecke wird aber in 2025 nicht mehr erfolgen können.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  • Haushalt 2026 beschlossen: Der Haushaltsplan 2026 ist mit einem Volumen von 2.579.200 € beschlossen worden. Darin ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 3.450.000 € geplant, mit der die weitere Planung und die Vorarbeiten für den Kläranlagen-Neubau finanziert werden.
  • Bauantrag für neue Kläranlage: Nachdem die Planung bis zur Entwurfsplanung vorangeschritten ist, kann der Bauantrag beim Kreis abgegeben werden. Danach möchte der Planer die neue Kläranlage mit 3D-Ansichten genauer erläutern.
  • Warten auf Bescheid vom Land: Die Planung ist bei der Kostenberechnung angekommen, die einen derzeitigen Rahmen von 42 Mio. € aufzeigt. Nach dem im Oktober 2024 begonnenen Antragsverfahren um eine Förderung des Landes Hessen sind nun alle Unterlagen bei der WI Bank eingegangen. Ein „vorgezogener Maßnahmenbeginn“ – wir wollten an den Stellen, die gewiss keine Förderung erhalten, derweil weitermachen – ist noch nicht bewilligt worden. Ein zeitnaher Bescheid, ruhig auch mit späterer Auszahlung wie bei der Förderung für Feuerwehr-Investitionen, wäre wichtig, um Kostensteigerungen zu bremsen.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Mit Etat 2026 neues Bauprogramm planen: Der Haushalt 2026 ist mit einem Volumen von 1.570.900 € beschlossen worden. Von den 903.400 € Verbandsumlage zur Deckung des Defizits wird Eschenburg 585.122 € und Dietzhölztal 318.278 € zu tragen haben.
  • Neue Mitglieder beim Förderverein: Mit dem Mitgliederschwimmen im laufenden Badebetrieb konnte der Förderverein die Zahl der Mitglieder von 456 auf nunmehr 525 steigern. Der Mindest-Mitgliedsbeitrag liegt seit der Gründung im Jahr 2009 bei 12 €. Für das Bad hat der Förderverein insgesamt 154.573,20 € gesammelt. Im Jahr 2025 sind insgesamt 17.175,23 € für das Bad eingesetzt worden bei Staubsauger, Hand-Haartrockner, Dusche Dampfbad, Leuchtkasten, Abluft Bistro und neuen Kinderstühlen.
  • Ticket-Sponsor weiter treu: Die EAM unterstützt mit 2.000 € netto auch im kommenden Jahr die Beschaffung wiederverwendbarer Eintrittskarten.
  • Elektroauto-Ladestation kommt ans Schwimmbad: Ohne Kosten für den Zweckverband ist ein Vertrag mit der Mainova abgeschlossen worden, die eine Ladestation für Elektro-Autos bauen und betreiben wird. Geplant ist ein Hypercharger mit zwei Ladepunkten mit insgesamt 150 kW Leistung.

Haushalt 2026: Kann heute beschlossen werden (11.12.2025)

Am 11.12.20925 in der Sitzung der Gemeindevertretung ist der Beschluss des Haushaltsplans für das kommende Jahr 2026 auf der Tagesordnung. Die letzte Sitzung im Jahr ist – wie jede andere Sitzung der Gemeindeveretretung auch – öffentlich. Los geht es ausnahmsweise bereits um 18 Uhr im Bürgerhaus Eibelshausen (Jahnstraße 3).

Als Entwurf hatte Bürgermeister Götz Konrad den Haushalt 2026 am 13.11.2026 in der Sitzung der Gemeindevertretung in die Beratungsfolge der Gremien eingebracht. Danach ist das Zahlenwerk, in nicht nur Ausgaben und Einnahmen an Geld, sondern alle Aufwendungen und Erträge geplant werden, ausführlich in den Gremien der Gemeinde beraten wprden. Im digitalen Sitzungsdienst kann man den Verlauf der Beratung nachvollziehen.  Zu den Terminen findet man vorhger die Vorlagen zur Beratung und hinterher die Protokolle der Sitzungen.

Wir berichten an dieser Stelle (www.gemeinde-eschenburg.de/haushalt2026 ) über den Fortgang der Beratungen.

Haushalt 2026: Ziele sehen statt Zweifel säen

Mit dieser Rede hatt Bürgermeister Fötz Konrad den Entwirf des Haushalts 2026 vorgestellt:

SOPO Abschreibung
2026 2025 2024 2026 2025 2024
Wasser 242.000 € 200.000 € 190.000 315.000 € 323.600 € 350.000 €
Abwasser 205.000 € 235.000 € 220.000 379.300 € 373.000 € 375.000 €
Straße 279.000 € 281.300 € 270.000 415.000 € 447.500 € 380.000 €
Gesamt 726.000 € 716.300 € 680.000 € 1.111.326 € 1.144.100 € 1.105.000 €

Herr Vorsitzender, meine sehr geehrte Damen und Herren,

den Haushalt haben wir am 10.11.2025 im Entwurf festgestellt und bringen ihn heute in die Beratung ein. Er kann, es muss besser werden!

Das Defizit liegt bei 2,9 Mio. €. In der Beratung eine Woche vorher waren es noch 2,5 Mio. €

In der Zwischenzeit hat der Kreis seinen Haushalt eingebracht, der hauptsächlich durch Kreis- und Schulumlage aus den Kommunen finanziert wird.

Diese geplante Erhöhung der Gesamt-Umlage des Kreises um 5 Prozent-Punkte auf 58 % macht für Eschenburg 911 TE mehr aus, die wir an den Kreis zu zahlen haben.

Diese 58 % sind eingerechnet in die Fehlbeträge der Folgejahtre. Wir müssten heute schon die Grundsteuer vervierfachen.

Unsere Steuersätze sind nicht angehoben, aber wir werden sie im Blick behalten. Kreis, Land und Bund sollten erst mal was mit Substanz für die Kommunen tun, ehe wir sie mit unserer Steuer versorgen.

Denn: Von der Gewerbesteuer bleiben uns 20 % hier und von der neuen Grundsteuer haben wir mit 42 % weniger als zuvor.

Wie katastrophal die Kommunalfinanzen werden, sieht man an unserem Ergebnis in der Vorschau. 11,5 Mio. € Ergebnisrücklage reicht nicht, die Fehlbeträge bis 2029 auszugleichen. Das Polster ist platt.

10 Mio. € Zahlungsmittel fehlen

Wir sehen 11 Mio. € Schuldenzunahme in zwei Jahren. Eine Verdopplung, die den Rekordschuldenstand nach der Wirtschafts- und Finanzkrise übertrifft.

2018 hatten wir 9,5 Mio. € Liquiditätskredite. Davon haben wir 3 Mio. aus eigener Kraft abgebaut, den Rest über hat das Land mit der HessenKasse übernommen.

Im Vorbericht ist alles ausführlich und verständlich erklärt, z. B. wie die Personalkostensteigerung in den Jahren 2023 und 2024 zustande kam.

Auch der „Verschiebe-Bahnhof“ KFA wird erklärt, bis man sehen kann: Ja, der Kommunale Finanzausgleich (= Kommunales Geld, das vom Land verteilt wird), steigt an. Nur wäre er höher ansteigen müssen, wenn das Land nicht 2025 in den KFA eingegriffen hätte.

Wie in kaum einer anderen Kommune, haben wir die Bauprogramme und den Stellenplan vorab zwei Ausschüssen vorgestellt. Wer nicht dabei war, findet die Erläuterungen im Vorbericht des Haushalts 2026. Und den Haushalt 2026 findet man im Internet, wo wir auch die jetzt anstehenden Beratungen transparent machen.

Welche Gedanken wir uns in Vorstand und Verwaltung gemacht haben, klang bereits in den Bauprogrammen an (Beispiele):

  • Wirtschaftswege nicht mit Asphalt ausbessern, sondern Abfräsen und Absanden
  • Wenn die Mehrzweckhalle neue Stühle erhält, kommen die brauchbaren an andere Stellen
  • Nachtlampen mit dimmbaren LED sparen in der Straßenbeleuchtung, aber Solarlampen an Wirtschaftswegen und Radwegen sollten wir uns überlegen.
  • Weitere Mähroboter nach den guten ersten Erfahrungen

Die größeren Investitionen haben wir auch in den Ausschüssen vorgestellt und im Vorbericht erläutert (z. B.):

  • Moderne Wärmeversorgung fürs Rathaus und Bürgerhaus, womöglich mit Anbindung der Kita „Neue Mitte“
  • Die Kita „Neue Mitte“ fertigbauen
  • Der Umbau der Praxisräume am Marktplatz zum Gesundheitszentrum
  • Das Feuerwehrgerätehaus in Simmersbach

So manches Projekt ist auch erst mal Pause, derweil unser „Polster“ platt ist. Gerne können weitere Ideen geschmiedet werden, es darf halt nicht viel kosten und die Aufwandseite belasten. Das haben wir in Eschenburg immer wieder hinbekommen. Wir haben mehr auf Lager als im Schaufenster.

Plakativ werden wir dieser Tage als Kommunen im Kreis nur mal beim Thema Kindertagesstätten. Die Kitas kosten, aber ich will hier bewusst nicht von Defizit reden, sondern wir haben einen Deckungsbedarf für insgesamt 3,4 Mio. €.

Wenn wir in der nächsten Woche mit allen 23 Städten und Gemeinden des Lahn-Dill-Kreises ein Ortsschild für die Kommune und eine Zahl für die Kitas hochhalten, wird für Eschenburg noch der Wert für 2025 stehen. Das sind 3,2 Mio. €. In den ganzen LDK-Kommunen sind es zusammen aktuell 90 Mio. €.

Und das Verblüffende: In jeder Kommune ist der Deckungsbedarf für die Kitas so hoch oder höher wie das Defizit im Haushalt.

Wie auswegslos unsere Lage dabei ist, haben wir in Eschenburg erlebt, als wir die Gebühren anpassen wollten. Aus der Haushaltssicherung heraus hatten wir einmal das Ziel formuliert, dass die Eltern 20 % der Finanzierung beitragen sollen über die Betreuungsgebühr. Das ist ausgerechnet wegen der unauskömmlichen Landesförderung nicht so leicht möglich, denn dann hätten wir eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Deshalb hat diese Gemeindevertretung eine Gebührenerhöhung abgelehnt. Das Thema ist damit vom Tisch, aber nicht aus dem Haushalt.

Hier müssen Land und Bund endlich von der Symbolpolitik zu einer Substanzpolitik kommen.

Und bitte nicht vorschnell ein neues Förderprogramm auflegen, bei dem wir – wie immer öfter ganz leicht zu errechnen – mehr Steuer zahlen als Förderung erhalten.

Wegen der Ausgleichswirkung ist 2026 für die Grundsteuer ein Jahr des Übergangs. Deshalb sollten wir dabei Maß halten und darauf achten, dass uns keine Einnahmen unterstellt werden, die wir nicht haben.

Wie schon in der Krise nach 2008 sollten wir erreichbare Ziele sehen und keine Zweifel säen. Ja, da kann man schon ins Grübeln kommen, wie man einen Kläranlagen-Neubau, eine neue Kita, mehrere Feuerwehrgerätehäuser und weitere Sanierungsschritte im Schwimmbad finanzieren kann.

Das bekommen wir nur hin, wenn wir Ziele sehen und keine unnötigen Zweifel säen.

Wie bekommen wir das hin?

Schritt für Schritt. Am besten in die richtige Richtung. Und miteinander geht’s leichter als gegeneinander.

Danke fürs Zuhören und viel Gemeinsinn für die Beratungen“

 

 

 

 

 


 

Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden (13.11.2025)

001 Partnerschaft mit Becov nad Teplou: Für den Schüleraustausch wird der nächste Besuch in Petschau für die Zeit 28.04.-05.05.2026 geplant.
002 Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft: 4 % Rendite für 2024.
002 Gesundheitsversorgung: Die Bergland Medizin hat ihr Konzept am 07.11.2025 bei einem Informations-Abend im Rathaus vorgestellt. Die Vorträge werden unter www.eschenburg.de/gesundheit veröffentlicht. Derweil der Kauf der Praxis-Räume am Marktplatz 2 läuft, wird der Umbau geplant und Förderung beantragt. Für die Umbaukosten in Höhe von rd. 500.000 € brutto wird die Gemeinde bei Lahn-Dill-Bergland um einen Zuschuss bitten. Die Bergland Medizin kümmert sich um Ausstattung und Team-Erweiterung. Die „interprofessionelle Woche“ Anfang März wird genutzt, um aktuellen Studenten der Uni Gießen die Medizin-Stipendien der Gemeinde Eschenburg bekannt zu machen.
101 Volkstrauertag: Am 16.11.2025 um 14 Uhr ist die Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Friedhof Eibelshausen. In den übrigen Ortsteilen werden Kränze niedergelegt.

·         11:30 Uhr Roth

·         12:15 Uhr Wissenbach

·         13:00 Uhr Hirzenhain

·         15:00 Uhr Eiershausen

·         15:30 Uhr Simmersbach

Bei der Gedenkveranstaltung hält Claudio Becker einen Vortrag zum Thema „Spurensuche – Vergangenheitsbewältigung 80 Jahre nach Kriegsende“. Mehr unter www.eschenburg.de/volkstrauertag im Internet.

123 Kita „Neue Mitte“: Nach dem Beschluss der Gemeindevertretung am 18.09.2025 zur Kündigung des Bauträgervertrags und zur Rückabwicklung des Projekts hat der von uns beauftragte Anwalt das Kündigungsschreiben zugestellt. Die Kündigung des Bauträgervertrags wird u. a. damit begründet, dass der Bauträger trotz mehrmaliger Aufforderung die Arbeit nicht wieder aufgenommen hat, sich einem klärenden Gespräch versagte und die Baustelle teils ungeschützt der Witterung ausgesetzt und ungesichert verlassen hat. Die Gemeinde Eschenburg hat bislang Zahlungen in einer Gesamt-Höhe von 2.539.795 € geleistet, während der Bautenstand inkl. Planung und Projektkosten mit rd. 2 Mio. € zu bewerten ist. Bei dieser Überzahlung von rund einer halben Million Euro fordert die Gemeinde nun die Übertragung des kompletten Grundstücks ein. Für eine außergerichtliche Lösung müssen die Gemeindevertreter zustimmen können, die noch die Übergabe einer bezugsfertigen Kita zum 01.11.2025 für einen im Vertrag zugesicherten Preis von 4.050.000 € im Kopf haben und zugleich sehen, wie es in das unfertige Dach hineinregnet.
123 Kita-Ampel zeigt freie Plätze: Freie Kita-Plätze in Eschenburg zeigt die „Kita-Ampel“ im Internet zeigt. Für die Übergangslösung an der Kita Eiershausen soll die Container-Gruppe bis zum 31.07.2027 verlängert und die Gruppengröße von 25 auf 20 verringert werden. Zwei weitere Angebote erweitern dauerhaft das Angebot: In Hirzenhain bietet die dritte Gruppe 15 Plätze und die neue Naturgruppe in Wissenbach 20.
133 Bis 19. Dezember Brennholz bestellen: Zum Preis wie im Vorjahr kann bei der Gemeinde für 2026 wieder Brennholz zum Kauf angemeldet werden. Nur solange der Vorrat reicht und nur an Eschenburger kann Brennholz abgegeben werden für den Eigenbedarf (max. 10 Festmeter).

Brennholz in langer Form gerückt am Weg (Industrieholz)

Hartlaubholz (Buche/Eiche/Ahorn/Esche):        80,00 € pro Festmeter inkl. MwSt.

Bestellungen sind bis zum 19.12.2025 bei Förster Biener möglich, am besten per E-Mail an sebastian.biener@haiger.de – Telefon (0176) 108 11 500.

151 Digitale Dorflinde: Die WLAN-Zone am Marktplatz, die als „Digitale Dorflinde“ gefördert worden ist, hat viele Nutzer: Im Zeitraum vom 15.09.2024 bis 29.09.2025 sind insgesamt 9.412 Anmeldungen registriert. Die höchste Nutzerzahl wurde am 13.10.2024 mit 140 „Sitzungen“ erreicht. Die Nutzung variiert in der Tageszeit. Die meisten Anmeldungen liefen zwischen 13:00 und 15:59 Uhr mit 911 bis 1.073 Anmeldungen. Nachts zwischen 00:00 und 04:59 Uhr gibt es maximal 8 Anmeldungen. Der frühe Morgen (05:00 bis 06:59 Uhr) verzeichnete 484 Anmeldungen, was 5,14 % der Gesamtanmeldungen entspricht. Bei den Wochentagen liegt der Montag im Gesamt-Klassement vorne mit 1.708 Anmeldungen, gefolgt von Dienstag (1.626) und Mittwoch (1.586). Der Sonntag hat die niedrigste Anzahl mit 585 Anmeldungen.
214 Dienstzeitverlängerung bei der Feuerwehr: Gemäß § 10 Abs. 2 des Hessischen Gesetzes über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (HBKG) können aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ihre Dienstzeit über das 60. Lebensjahr hinaus verlängern. Diesen Anträgen wird der Gemeindevorstand immer zustimmen, wenn keine Versagungsgründe bekannt sind. Über das 65. Lebensjahr hinaus und bis zum 70. Geburtstag können Kameraden und Kameradinnen den Dienst für die Allgemeinheit leisten bei bestimmten Tätigkeiten. Rolf Keller aus Eiershausen ist der erste, der über diese Ausnahmeregelung weiterhin als Gerätewart tätig sein möchte. Herzlichen Dank für den Dienst!
214 Feuerwehr Eschenburg zieht Bilanz: Die Aktiven der Wehr, aber auch Mitglieder der Gemeindegremien sind eingeladen zur gemeinsamen jährlichen Hauptversammlung der Eschenburger Feuerwehr am 06.12.2025 um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Wissenbach. Nach Berichten gibt es eine Wahl: Ein neuer Stellvertreter für den Gemeindejugendfeuerwehrwart wird gesucht.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen: 

  1. Die Restarbeiten am Marktplatz sind leider immer noch nicht abgeschlossen. Nach dem Herbstmarkt wurden die Pflanzarbeiten umgesetzt, es fehlt aber noch immer die Fertigstellung der Treppe zum Sitzdeck und das Geländer auf der Ufermauer. An den Start gegangen ist die Fahrradreparaturstation auf dem Marktplatz.
  1. Die Ortsvereine laden ein zum Weihnachtsmarkt am 29.11.2025 von 11 bis 18 Uhr. In der Kirche gibt es Konzerte (13.15 Uhr Doppelquartett, 14.00 Uhr Flötenchor). Gegen 15.30 Uhr kommt der Nikolaus.
  1. Für die Sanierung des Holderbergstadions ist beim SV Eibelshausen noch immer nicht die letzte Zuschuss-Rate des Landes eingegangen, dessen Auszahlung der Verein im April beantragt hatte.
  1. Nach dem Start des Senioren-Wohnprojekts in der Hauptstraße 29 werden die noch ausstehenden Arbeiten an der Außenanlage im Anschluss an die Hauptstraße sowie die Einrichtung der Bushaltestelle und der Pkw-Stellplätze angegangen.
  1. Nachdem die Flüchtlings-Unterkunft von unserem Grundstück am Feuerwehrgerätehaus abgezogen worden ist, übernimmt die Fa. Diehl OVG den Platz. Das Busunternehmen hat die Ausschreibung der „heimischen“ Linien gewonnen und wird von Eibelshausen aus künftig wieder für die Verbindungen im Öffentlichen Personennahverkehr sorgen.
  1. Dem Widerspruch der Deutschen Bahn gegen die Heranziehung zum Straßenbeitrag für die grundhafte Erneuerung der Friedrichstraße hat das Verwaltungsgericht Gießen in der Verhandlung am 29. Oktober 2025 stattgegeben. Die Gemeinde Eschenburg hat für immer noch „gewidmetes“ Bahngelände den Beitrag zu Unrecht erhoben.

Hirzenhain:

  1. Der Weihnachtsmarkt in Hirzenhain wird am 29.11.2025 erstmals auf dem Schulhof stattfinden. Das Dorfgemeinschaftshaus steht dafür auch kostenfrei zur Verfügung.
  1. Der neue, angebaute Turnraum in der KITA „Raupe Nimmersatt“ ist fertig und kann seit Mitte Oktober durch die KITA-Kinder genutzt werden. Es fehlen lediglich noch die Außen-Raffstore. Die Schlussrechnung steht noch aus.
  1. Mit der Unterschriften-Aktion für eine „Spielstraße“ in der Bussardstraße hat sich der Gemeindevorstand befasst. Die aufgeführten Argumente, wie z. B. Sicherheit für Fußgänger und spielende Kinder sind verständlich, nur ist die „Spielstraße“ (Verkehrszeichen 250 + Zusatz) wohl eher nicht gewollt bzw. gemeint. Im Fall einer solchen Beschilderung ist jeglicher Fahrzeugverkehr untersagt. Der Bereich ist ausschließlich für spielende Kinder und Fußgänger vorgesehen. Die Bussardstraße ist eine Sackgasse, in der Tempo 30 gilt und fast ausschließlich von Anwohnern und deren Besuchern genutzt wird. Mit dem Endausbau, mit dem 2026 auch Bürgersteige gebaut werden, dürfte mehr Sicherheit erreicht sein, ist den Anliegern auf die Unterschriften-Aktion geantwortet worden.
  1. In der Außenwand des Turnraums in der KITA „Arche Noah“ wurde ein Wasserschaden entdeckt. Die Außenwand muss saniert werden, dafür ist der Turn-/Gruppenraum für zwei Wochen nicht nutzbar. Eine Gruppe der KITA weicht für diese Zeit ins CVJM-Haus aus.
  1. Die Restauration der Gemälde und des Schriftzugs im Eingangsbereich der Friedhofshalle ist abgeschlossen. Die Fassade rund um das Relief muss nun noch durch die Fa. Donath gestrichen werden. 
  1. Das Durchlassbauwerk und die Ufermauer am „Gansbach“ im Verbindungsweg zwischen der Industriestraße und der Schelde-Lahn-Straße wurde im Rahmen der Gewässerunterhaltung durch die Fa. Saalbach, Eibelshausen saniert.

Wissenbach:

  1. Die Erweiterung der Straßenbeleuchtung in der Straße „Zum alten Friedhof“ ist abgeschlossen. Hierbei wurde auch die Fahrbahndecke erneuert.

Simmersbach:

  1. Mit Datum 07.11.2025 ist die Baugenehmigung für das neue Feuerwehrgerätehaus in Simmersbach eingegangen. Nachdem die Planung zusätzlich mit der neuen Handlungsempfehlung für das Musterfeuerwehrhaus Hessen abgestimmt wurde, ist der Baubeginn für das Frühjahr 2026 vorgesehen.

Eiershausen:

  1. Die Sanierungsarbeiten zur Erneuerung der WC-Anlage im Erdgeschoss des Dorfgemeinschaftshauses haben begonnen. Es stehen noch die Fliesenarbeiten und die Sanitär-Fertigstellung aus.
  1. Eine neue Friedhofswärterin konnte unter Vertrag genommen werden, die im neuen Jahr auch den Mini-Job fürs Dorfgemeinschaftshaus übernimmt.

Roth:

  1. Im Gasthaus Linde sind mit dem Einbau von zwei Feuerschutztüren die für 2025 geplanten Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen.

Gemeindewerke:

  1. Die Erneuerung der Aufbereitungsanlage im Wilhelmstollen Roth ist abgeschlossen. Die Anlage ist in Betrieb.
  1. In der Rother Straße und dem parallel verlaufenden Wirtschaftsweg ist die Verlegung der neuen Trinkwasser-Versorgungsleitung fertiggestellt. Mit der Fa. Oppermann wurden rund 250 m neue Wasserleitung verlegt.
  1. Der Anbau an den Zwischenbehälter Eibelshausen ist fertiggestellt; die Außenanlage hergestellt und der Umbau der Aufbereitungsanlage abgeschlossen.
  1. Die Kanalbauarbeiten in der Sammetwiesenstraße OT Hirzenhain-Bahnhof haben am 28.10.2025 begonnen. Ausführende Firma ist die Fa. Grimm, Herborn.
  1. Die Tief-, Leitungs- und Straßenbauarbeiten in der Poststraße und Windhainstraße OT Hirzenhain sind im vollen Gange. In der Poststraße sind bereits alle Leitungen verlegt, aktuell läuft die Verlegung in der Windhainstraße.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  • Zweite Informations-Veranstaltung zur neuen Kläranlage: Schon nach dem ersten Termin im März hat der Abwasserverbands-Vorstand das Bauprogramm 2027-2031 für den notwendigen Neubau (genauer „Sanierung und funktionale Erweiterung“) der Kläranlage als Rahmen aufgestellt und sucht nun zusammen mit den beauftragten Experten und Gremien der beiden Gemeinden geeignete Fördermöglichkeiten und Finanzierungswege. Alle Informationen wurden in die Verbandsversammlung und in die beiden Mitgliedsgemeinden gegeben. Nachdem nun erste Fragen in den Gemeinden aufkommen, wird den Gremien-Mitgliedern fortlaufend Antworten gegeben. Bei der Informations-Veranstaltung für Gremien-Mitglieder beider Gemeinden am 18.11.2025 sind auch vom Regierungspräsidium Gießen Daniela Hildebrand (Leiterin des Dezernats 41.3 „Kommunales Abwasser, Gewässergüte“) und Sachbearbeiter Julian Lesch eingeladen.
  • Fördermittel gesucht: Der Erlaubnisbescheid des RP Gießen vom 17.03.2025 schreibt auf der Grundlage von Bundesgesetz und Landesverordnung vor, dass die alte Kläranlage nur bis 31.12.2030 laufen darf und welche Werte von der neuen Kläranlage einzuhalten sind. Für den RP stehen auch die Kapazitäten-Erhöhung von 24.500 auf 32.000 Einwohnerwerten fest, deren Kalkulation sich aus der Schmutzfracht-Simulation ergibt. Die Planung ist jetzt bei der Kostenberechnung angekommen, die einen derzeitigen Rahmen von 42 Mio. € aufzeigt. Der Haushalt 2026 des Abwasserverbands beinhaltet die weiteren Planungskosten, damit das Projekt und seine Finanzierung vorangetrieben werden können. Vom Land Hessen werden Hilfen benötigt, weil ein Neubau in dieser Güte wegen der vorgeschriebenen Werte erforderlich geworden ist.
  • Überschuss im Abschluss: Der Jahresabschluss 2024 wurde mit einer Bilanzsumme von 12.284.004,60 € und einem Jahresergebnis von 481.662,54 € festgestellt.
  • Bauprogramm 2027-2031 aktualisieren: Der Haushaltsplan 2026 ist mit einem Volumen von 2.579.200 € in die Beratung eingebracht worden, damit der Verband weiter planen und arbeiten kann. Das Bauprogramm 2027-2031 wird mit dem Kläranlagen-Neubau zu aktualisieren sein. Zur Vorfinanzierung ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 3.450.000 € geplant.
  • Zinsen bei 3,4 %: Zur Deckung von Investitionen des Finanzhaushaltes war die Aufnahme eines Darlehens erforderlich, das mit dem Haushalt 2024 genehmigt worden war. Ein Kredit in Höhe von 1.050.000 € wurde bei der DZ Hyp zu einem Zinssatz von 3,4 %, Annuität 15.000 Euro vierteljährlich mit einer Zinsbindung bis zum 30.12.2035 abgeschlossen.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Mit Etat 2026 neues Bauprogramm planen: Der Haushalt 2026 ist mit einem Volumen von rd. 1,5 Mio € so geplant, dass das Schwimmbad weiter auf Rekord-Kurs betrieben werden kann und zugleich die anstehende Betonsanierung genauer geplant und in ein neues Bauprogramm eingepasst werden kann. Die Umlage zur Deckung des Defizits wird demnach mit 903.400 € geplant, wovon Eschenburg 585.122 € und Dietzhölztal 318.278 € zu tragen hat. Ein Investitionszuschuss wird von den Mitgliedsgemeinden im nächsten Jahr nicht erhoben. Das Bauprogramm 2024-2029, das mit 1,5 Mio. € für die Betonsanierung ausgestattet war, ist zu aktualisieren. Eine erste Grundlagenermittlung und Grobkostenschätzung sieht für die Sanierungs-Schritte 6,5 Mio. € netto an Handlungsbedarf. Mit einer „zweiten Meinung“ und Alternmativen ist nun eine genaue Sanierungs-Strategie zu planen.
  • Förder-Programme für nächste Sanierungs-Schritte: Damit die Förderprogramme (z. B. SWIMplus, Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“, etc.) genutzt werden können, die mitunter schnelles Handeln erfordern (kurzfristiger Projektaufruf für Projektskizzen), wollen die Gremien des Verbandes im Rahmen der bisherigen Mittel weiterplanen und das Bauprogramm sodann für die anstehende Sanierungs-Schritte aktualisieren. Bereits bis Mitte Januar ist für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ eine Projektskizze einzureichen, wofür zuvor Beschlüsse zu fassen sind. Weil eine Kommune den Antrag stellen muss, wird neben der Verbandsversammlung auch die Eschenburger Gemeindevertretung bei ihrer nächsten Sitzung die Bereitschaft zur Teilnahme beschließen.

 

 

 

  • Seit 2017 insgesamt 1,2 Millionen Euro an Kommunen zurückgezahlt: Die Rückzahlung der Überschüsse war vor zehn Jahren ein wichtiger Teil der Einigung in einem langjährigen Streit um die Finanzierung des Schwimmbades. In der Satzung steht nun, dass ab 2017 eine Überzahlung an die Mitgliedsgemeinden zu erstatten ist (§ 17 Abs. 5). Nachdem der Jahresabschluss 2017 nun endlich vom Kreis geprüft und von der Verbandsversammlung beschlossen werden konnte, hat sich an den Zahlen nichts mehr geändert.

Waren bislang 80 % eines Überschusses nach Feststellung der Zahlen im Vorstand zurückerstattet worden und die restlichen 20 % sollten nach der Prüfung folgen, gehen nun 90 % nach der Feststellung zurück an die beiden Gemeinden. In den Jahren 2017 bis 2024 sind folgende Ergebnis zu verbuchen – und an die beiden Gemeinde zurückzuzahlen:

 

Jahr  Überschuss
2024       153.809,32 €
2023       349.194,27 €
2022       229.680,68 €
2021       133.702,74 €
2020       152.814,90 €
2019          71.605,15 €
2018          52.613,80 €
2017       108.644,53 €
Gesamt    1.252.065,39 €

 

Nachtrag zum Haushalt 2025: Zwischen Soforthilfe und Sondervermögen

Gewissermaßen als „Update“ für die Finanzen einer Kommune gibt ves zum Haushalt einen „Nachtrag“, wenn sich im Verlauf des Jahres wensetliche Dinge gegenüber dem vorherigen Plan geändert hat. Für das Haushalts-Jahr 2025 hat Bürgermeister Götz Konrad den Nachtrags-Haushalt (hier als PDF zum Herunterladen) am 13.11.2025 in der Gemeindevertretung vorgestellt und somit in die Beratung eingebracht mit folgenden Worten:

„Zum ersten hat sich dieser Haushalt 2025 im Laufe des Jahres besser entwickelt als geplant.

Zum Zweiten packen wir in diesen Etat das wohl wichtigste Projekt für die gesamte Gemeinde an und stellen mehr Geld ein für den Kauf der Praxisräume am Marktplatz, um dort im nächsten Jahr das Gesundheitszentrum Eschenburg einzurichten und unsere Kooperation mit Bergland Medizin zu starten.

Zum Dritten zeigt uns eine kleine Kurs-Korrektur bei den Abschreibungen, dass Investitionen ohne Zuschüsse und Zuweisungen die Zukunft  belasten. Kurz: Wir können nicht überall einen Dorfplatz leisten.

Die Erträge erhöhen sich um 810.000 € und vermindern sich um 45.000 €.

In Summe ein Anstieg um 765.000 € von 22.190.000 € auf 22.955.000 €

Die Aufwendungen erhöhen sich um 280.000 € und vermindern sich um 125.000 €.

Diese 155.000 € mehr erhöhen die die Aufwendungen von 23.285.000 € auf 23.440.000 €

Das geplante Defizit von 1.095.000 € verringert sich auf 485.000 €.

Der Fehlbetrag wird halbiert und vieles zusammengekratzt, um 2026 mehr Liquidität zu verschaffen, wo es wirklich knapp wird.

Auch die Kreditermächtigung für 5,5 Mio. € Darlehensaufnahme brauchen wir jetzt noch nicht, und nehmen sie mit nach 2026, um die Kita „Neue Mitte“ fertig bauen zu können.

Hier haben wir vieles „Strackgezogen“, wie Rainer Deutsch so schön erklären kann, auch die 90 T€ vom Hallenbad-Zweckverband aus dem Überschuss des Jahres 2024.

Beim Finanzbericht und auch bei einem Beschluss zur Personal-Entwicklung haben wir Anpassungen im Stellenplan hier angesetzt, weil es nach Stellenbewertungen und Stundenanpassungen anstand.

Die Soforthilfe des Landes Hessen – wir werden 265 T€ von dem 300 Mio. € bekommen – haben wir im Haushalt 2026 bei der Schlüsselzuweisung eingerechnet.

Unser Anteil am Sondervermögen – immer mehr Menschen sehen diese Mittel als Schulden, mit denen Investitionen angeschobenen werden sollen – ist noch gar nicht eingeplant.

Soforthilfe und Sondervermögen werden die Welt nicht retten, auch wenn jetzt viele große Hoffnungen darauf setzen. Das ist letzten Endes unser Steuergeld, das in kleineren Beträgen zurückkehren wird – weil es durch viele Hände gegangen ist.

Politik ist mehr als organisiertes Versprechen und Verteilen von Steuergeld. Wir müssen gemeinsame Ziele erkennen und benennen – vor allem in einem Haushalt. Und wir müssen nachhalten, damit wir auf Kurs bleiben.

Obacht: Wir haben die Abschreibung auf den Dorfplatz Wissenbach und die Neugestaltung der Ortsmitte Eibelshausen zu gering angesetzt. Bei der Abschreibung ist zwar auch ein Einmaleffekt, weil wir uneinbringliche Forderungen abgeschrieben haben, aber es sind vor allem Investitionen, die wir ohne Zuschüsse, Zuweisungen oder auf Basis von Beiträgen finanzieren.

Wir haben kein Geld zum Verteilen, sondern wir müssen planen und rechnen, welchen Aufwand wir (er)tragen können. Immer aus Ergebnis schauen, wie es sich auf der Waage zwischen Aufwand und Ertrag ausbalanciert.

Zwischen Soforthilfe und Sonderschulden müssen wir unseren eigenen Weg finden. Den Weg in ein schwieriges Haushaltsjahr 2026 soll der Nachtrag 2025 ebnen.

Wir haben den Entwurf im Gemeindevorstand festgestellt und bringen ihn nun ein in die Beratung.“

Der digitale Sitzungsdienst ist unter https://rim.ekom21.de/eschenburg/termine zu finden.


Den Entwurf des Haushaltsplanes 2025 hat der Gemeindevorstand am 18.11.2024 festgegestellt. Mit der Rede unten hat Bürgermeister Götz Konrad das Zahlenwerk am 21.11.2024 in der Sitzung der Gemeindevertretung vorgestellt und in die Beratung eingebracht. In der Sitzung der Gemeindevertretung am 19.12.2024 soll der Haushalt beschlossen werden. Nach den erfolgten Beratungen sind alle Änderungen in eine Vorlage eingeflossen, die am 19.12.2024 einstimmig beschlossen worden ist.

Hier die Beratungsfolge, die zu der einhelligen Beschlussfassung geführt hat. Die Termine und Protokolle sind Sitzungsdienst nachzuvollziehen:

 


Einbringungs-Rede von Bürgermeister Konrad: Der KFA ist kommunales Geld und kein Selbstbedienungsladen des Landes

Wenn ein Finanzplanungserlass am 11.11. kommt, ist das nicht lustig.

Vor zehn Jahren war es auch nicht lustig, als der Innenminister ausgerechnet am Rosenmontag den so genannten „Herbsterlass“ brachte, der die „Leitlinie zur Konsolidierung der kommunalen Haushalte“ verschärfte: Die Städte und Gemeinden wurden damals zu Haushaltssicherungskonzepten, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, „Ausschöpfung der Ertragspotenziale“, Ausgleich der Gebührenhaushalte, Erheben von Straßenbeiträgen, höheren Realsteuerhebesätzen und strengeren Regeln der „vorläufigen Haushaltsführung“ (also ohne genehmigten Haushalt) in die Pflicht genommen.

Zum 11.11.2024 lockert der Finanzplanungserlass scheinbar einige dieser „Zügel“, aber er verschleiert einen massiven Griff des Landes in den Kommunalen Finanzausgleich. Für uns als Gemeinde eine Minus von 850.000 €. Das hat aber auch eine geringere Kreis- und Schulumlage zur Folge, aber 400.000 € zusätzlicher Fehlbetrag bleiben trotzdem.

Wir sind hier in Eschenburg sparsam mit Eisenbahn-Romantik und -Semantik, aber diesen „Verschiebebahnhof“ KFA versteht kaum einer. Experten meinen, dieser neue „Helau-Erlass“ 2024 atmet schlechtes Gewissen. Unter dem Deckmantel unklarer Wirtschafts-Prognosen sind die Steuerzahlen aus Mai und Oktober durch die winzige „Weichenstellungen“ in diesem verwirrenden „Verschiebebahnhof“ KFA zu einem massiven Eingriff gelenkt worden, was geringere Steuereinnahmen noch verstärkt.

Die Prognose für den Gemeindeanteil an der Lohn- und Einkommensteuer für 2025 hat sich wie folgt entwickelt:

Frühjahr 2023 6.950.000 €
Herbst 2023 6.805.000 € -145.000 €
Frühjahr 2024 6.720.000 € -85.000 €
Herbst 2024 6.605.000 € -115.000 €
345.000 €

Das sollte eigentliche durch den Kommunalen Finanzausgleich teilweise ausgeglichen werden, durch den Eingriff in den KFA leider nicht.

Natürlich bezahlen wir dann auch hier weniger an Kreis- und Schulumlage, aber ein nennenswertes Minus bleibt trotzdem.

Wenn nun die Aufsichtsbehörden angewiesen werden, Fehlbeträge in der Finanzplanung nicht so kritisch zu sehen, erleichtert das womöglich die Haushalts-Genehmigung, löst die Probleme nicht. Gerade mit Blick auf die Evaluation des KFA in 2026, zu dem wir – auch vor zehn Jahren – den „Bonus für Bäder“ angemeldet haben, den heute viele als „Solidarmodell“ für Schwimmbäder wünschen, müssen wir mal wieder durchbuchstabieren.

Der KFA ist kommunales Geld!

Wenn man in diesen Tagen Mitglieder des Hessischen Landtags trifft und danach fragt, bekommt man selbst von Newcomern zu hören: Wir haben im Volksentscheid für die Schuldenbremse gestimmt, da kann man doch heute nicht einfach davon abweichen.

Das wollen wir auch gar nicht. Wir müssen aber wohl doch daran erinnern: Der KFA ist kommunales Geld! Auch wenn der Kommunale Finanzausgleich über den Landeshaushalt läuft, ist das kein Schaufenster oder gar Selbstbedienungsladen der Landespolitik.

Das macht man eigentlich nicht bei einer Haushalts-Einbringung, dass man Repliken auf die Landespolitik gibt, aber das ist eine Ansage:

Der KFA ist kommunales Geld! Und wir brauchen diesen Ausgleich. Obwohl wir unsere Hausaugaben gemacht haben und stehen wir nun wegen dieser winzigen Weichenstellungen im Verschiebebahnhof KFA wieder vor einem großen Loch.

Die Haushaltssatzung

Bei 22,18 Mio. € Erträgen und 23,3 Mio. € Aufwendungen kommen wir unterm Strich – wenn wir für das außerordentliche Ergebnis ein, zwei Bauplätze verkauft bekommen – auf eine runde Million Euro Fehlbedarf.

Im Ergebnis bekommen wir diese „Lücke“ geschlossen. Die Ergebnisrücklage ist mit 10 Mio. € voll, allerdings spiegelt dies nicht die Liquidität der Gemeinde wider.

Ein negativer mit dem Saldo aus den Einzahlungen und Auszahlungen aus lfd. Verwaltungstätigkeit von – 469.000 €

Wie gesagt, das ist mehr als 800 T€ schlechter, als wir mit früheren Prognose-Zahlen gerechnet haben.

Das bekommen wir hin mit einem Rest an Liquidität und einer hohen Kreditaufnahme.

Das steht in der Satzung dann als

  • Einzahlungen aus Finanzierungstätigkeit: 5.500.000 €
  • Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit: -543.500 € – Das ist die Tilgung unserer bereits laufenden Kredite.

Was machen wir mit dem Geld? Investieren

  • Einzahlungen aus Investitionstätigkeit 239.500 €
  • Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf -5.939.000 €

Wir investieren fast 6 Millionen Euro.

Für die weitere Zukunft Verpflichtungsermächtigungen 400.000 EUR (Das ist das Feuerwehrfahrzeug, das in Hirzenhain den alten Tanker ersetzt)

§ 4 Höchstbetrag der Liquiditätskredite 1.500.000 EUR – wie gehabt.

Stabile und sinkende Steuersätze

§ 5 Steuersätze bleiben stabil und sinken. Und das ist heute schon Fakt und keine Sollbruchstelle für den Haushalt. Wir haben soeben mit einer Hebesatzsatzung festgeschrieben:

Die Gewerbsteuer bleibt bei 380 % – seit 2015 der gleiche Hebesatz, den wir auf den Messbetrag erheben.

Bei der Grundsteuer senken wir die seit 2015 geltenden Hebesätze von jeweils 400 %, weil die Grundsteuerreform und das Finanzamt die Messbeträge für viele Grundstücke deutlich erhöht haben.

Wenn im Vorfeld gemunkelt wurde, hierbei würden wir noch etwas aufschlagen, so sind die Vorschläge „aufkommensneutral“ in Summe: Die Gemeinde erhält aus der Grundsteuer nicht mehr als vorher. Und es wird auch wahrscheinlich wieder nicht alles in der Gemeinde bleiben, sondern bei Kreis, Land und Bund durch viele Hände gehen. Bislang war es die Hälfte. Bei der Gewerbesteuer fließen sogar 80 % ab.

Wir haben neu festgesetzt

  • Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftliche Betriebe) 210 %
  • Grundsteuer B (für alle übrigen) 275 %

Die Grundsteuer haben wir heute auf die Hebesätze gesenkt, wie sie sich landesweit entwickeln, müssen wir bedenken und beobachten. Denn die Landeseinheitlichen Hebesätze (§ 21 HFAG), die jetzt noch bei 332 % (Nivellierungshebesatz Grundsteuer A) und 365 % (Nivellierungshebesatz Grundsteuer B) liegen, werden 2026 zur Hälfte und 2027 voll angerechnet. Wenn diese Nivellierungshebesätze nicht angepasst und wir liegen mit unseren Hebesätzen in der Gemeinde darunter, bekommen wir Einnahmen angerechnet, die wir nicht haben.

Krux der Kommunalfinanzen

Bei der Gewerbesteuer liegt der Nivellierungshebesatz bei 357 %. Mit unseren 380 % liegen wir seit 2015 ganz gut. Wir müssen aber immer wieder – gerade unseren Unternehmen – erklären, dass bei der Gewerbesteuer, die sie zahlen, nur jeder fünfte Euro in der Gemeinde bleibt.

Es kommt bei kommunalen Haushalten darauf an, diese Krux der Kommunalfinanzen zu knacken: Abschreibung erwirtschaften ohne, dass es über die Steuer als Einnahmequelle teuer wird. Sonst macht man Kreis, Land und Bund nur unnötig glücklich.

Direkte Investition sind nachhaltig

Wo liegen wir bei unserer nachhaltigen Finanzierung für Wasser, Abwasser und Straße? Der Abschreibung auf die Investitionen werden über den gleichen Zeitraum die Beiträge der Bürgerschaft als so genannte Sonderposten-Auflösung als Ertrag zum Aufwiegen in die Waagschale geworfen. Weil wir die Investitionen in die Infrastruktur (Wasser, Abwasser, Straße) über Beiträge finanzieren, sparen wir Jahr für Jahr Steuern. 716.300 € beträgt im kommenden Jahr diese ertragswirksame Sonderpostenauflösung. Im vergangenen Jahr waren es noch 680.000 €.

Diese 716.300 € müssten wir – bei der gleichen Infrastruktur – aufbringen, hätten wir unsere Bauprogramme nicht mit Beiträgen finanziert, sondern aus dem Steueraufkommen.

SOPO Vorjahr Abschreibung Vorjahr
Wasser 200.000 € 190.000 € 323.600 € 350.000 €
Abwasser 235.000 € 220.000 € 373.000 € 375.000 €
Straße 281.300 € 270.000 € 447.500 € 380.000 €
Gesamt 716.300,00 € 680.000 € 1.144.100 € 1.105.000 €

Bauprogramme und Beitragsfinanzierung bilden die Basis unserer Investitionen. Reiner Müller und Harald Hermann haben aus den Bauprogramme nicht nur die Projekte für 2025 in zwei Ausschüssen vorab vorgestellt, sondern von 25 Ausschreibungen sind die meisten schon vorbereitet. Sobald der Haushalt beschlossen und genehmigt ist, können wir mit frühen und vorausschauenden Ausschreibungen die günstigsten Angebote bekommen. Für diese weitsichtige Arbeit, die ebensowenig selbstverständlich ist wie ein umsichtiges Agieren im Tagesgeschäft, sagen wir an dieser Stelle einmal herzlichen Dank.

Folgekosten betrachten hilft beim Sparen

Bei Investitionen müssen wir die Folgekosten betrachten (§ 12 GemHVO). Haben wir das Geld? Können wir auch den künftig bleibenden Aufwand ertragen? Das sind Fragen, die wir uns vor Investitions-Entscheidungen stellen. Und da kommt der Vorbericht unseres Haushalts in den Blick, wo für jede Investition jetzt schon ein Datenblatt die künftigen Kennzahlen aufzeigt.

Nehmen wir einmal die Kita in Simmersbach, die wir von der Kirche in Erbbaupacht übernommen haben und für die wir für die Sanierung verantwortlich zeichnen und zahlen:

Was der Kirchenarchitekt mit 900.000 € beziffert hatte, bekommen wir mit 385.000 € hin über drei Bauabschnitte. Vom Land Hessen gibt es 100.000 € Zuschuss.

Die Ergebnisrechnung der Zukunft sieht jetzt wie folgt aus bei 75 Jahren Abschreibungszeitraum:

  • 385.000 € Investition wird über 75 Jahre abgeschrieben
  • 5.134 € Abschreibung als Aufwand (auf volle Euro gerundet) jährlich
  • 100.000 € Zuschuss vom Land wird über 75 Jahre aufgelöst
  • 1.134 € Sonderposten-Auflösung aus dem Zuschuss als Ertrag.
  • Die Differenz belastet das Ergebnis mit 4.000 €  Aufwandsseite.

Auf der Seite 50 ist diese Investition beschrieben. Ich wollte an dem Beispiel nochmal die Ergebnisrechnung erklären und habe einen Fehler gefunden:

Ertrag Auflösung Sonderposten steht dort 134 €

Es muss aber 1334 € sein.

100.000 € / 75 Jahre = 1333,33 (in vollen € 1334).

Jetzt kann es sein, dass die Zahlen in den Zahlen stimmen, aber im Vorbericht falsch sind. Bei diesem Luxus von mehr als 50 Seiten Vorbericht kann das mal passieren. Bei der Beratung können wir gerne gemeinsam solche Fehler finden und verbessern. Wir nehmen ab heute sachdienliche Hinweise an, bis der Haushalt am 19.12.2024 in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung beschlossen werden soll.

Danken möchte ich an dieser Stelle Rainer Deutsch für die viele Arbeit und Akribie, die in diesem Haushalt steckt. Wir werden gewiss noch kleine Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten finden, aber auch das ist nur möglich durch diese hervorragende Arbeit und diese transparente Darstellung.

Es soll ja auch Kommunen und Verbände geben, da kommt der Wirtschaftsplan mit ein paar Zahlen und wenigen Wörtern aus.

Förderprogramme fördern fast nur noch Frust

100.000 € Zuschuss bei 385.000 € Investition – das ist eine gute Quote. Das sind mehr als 25 % der Kosten. Gerade weil die Förderung von Kita-Vorhaben und die Finanzierung des Kita-Betriebs den vielen Wünschen und Vorgaben (z. B. „Gute-Kita-Gesetz“) nicht nachkommt, sagen wir für diese Förderung herzlichen Dank!

Auch das zweite Beispiel spielt in Simmersbach und hat Bedeutung für die ganze Gemeinde. Auch hier ein Antrag, den wir im vergangenen Jahr gestellt haben und wo wir nun eine Förderung herhalten, auf die wir schon nicht mehr zu hoffen gewagt hatten. Für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Simmersbach soll die Gemeinde Eschenburg 270.000 € Zuschuss bekommen.

Bei diesem 4-Millionen-Projekt werden die Kosten für Bau und Planung abgeschrieben – und zwar über 80 Jahre – nicht aber das Grundstück. Es folgt eine jährliche Belastung durch Abschreibung in Höhe von 45.625 €

270.000 € Zuschuss / 80 Jahre = 3375 € SOPO-Auflösung als Ertrag.

Es bleibt eine Differenz von 42.250 €, die in den 80 darauffolgenden Jahren die Ergebnisrechnung belastet.

Wenn wir jetzt weitere Feuerwehrgerätehäuser neu bauen, steigt der Aufwand allein durch die Abschreibung.

Im Produkt 214 Brand- und Katastrophenschutz haben wir aktuell 72.450 € an Abschreibung stehen innerhalb von Aufwendungen in Höhe von 300.000 €.

Beim Feuerwehrfahrzeug und dem Gerätehaus fällt auf, dass die Förderung mit der Quote „30 % Zuschuss auf die förderfähigen Kosten“ schnell bedeutet, dass wir bei solchen Investitionen mehr Steuer (an den Bund) zahlen als wir Zuschuss (vom Land) bekommen.

Wenn ich an unsere aktuellen Berechnungen für die 30-Millionen-Investition beim Neubau einer Kläranlage denke, könnte man fast auf eine Förderung verzichten. Bei 5 % Zuschuss steht aktuell unsere Befürchtung, aber wir lassen uns gerne von der Bewilligungsbehörde überraschen.

Grundsätzlich ist zu sagen:

„Das beste Förderprogramm ist jenes, das man nicht braucht.“

Streichen, strecken und schieben spart selten

Wir haben die Bauprogramme vorab in zwei Ausschüssen vorgestellt. Auch was warum (noch) nicht dran ist.

Mit den Bauprogrammen bringen wir unsere Projekte in eine sinnvolle Reihenfolge. Es ist daher nicht klug, die Reihenfolge ohne gute Gründe zu ändern. Auch haben wir schon in der Vergangenheit gelernt, dass streichen, strecken und schieben selten spart.

Wir haben die Entscheider schon vor der Einbringung des Haushaltes umfassend und fundiert informiert. Wir werden das Zahlenwerk und seine Beratung auch im Internet nachvollziehen können.

Daran erinnere ich jetzt schon, wenn der Haushalt in den Ausschüssen beraten wird.

Wenn dann wieder der Bagger gestrichen wird, rufe ich diejenigen persönlich an und zu Hand- und Spann-Diensten auf, die die Vorschläge aus Bauprogramm und Haushalt abgeändert haben.

Apropos: Beraten und Beschließen des Haushalts ist das vornehmste Recht und die wohl schwerste Pflicht der Gemeindevertreter. Aufgestellt hat der Gemeindevorstand das Zahlenwerk, das viele Erklärungen mehr enthält als andere Haushaltspläne anderswo.

Wer etwas geändert haben möchte, stellt bitte nach den Regeln der Geschäftsordnung einen Antrag. Ein Antrag muss immer einen handhabbaren Vorschlag und eine Begründung beinhalten.

Fazit

Noch einmal zurück an den Anfang. Vieles von dem, was wir vor 10 Jahren im „Rosenmontagserlass“ als nervig empfunden haben, war doch nachhaltig. Haushaltssicherung, Folgekostenbetrachtung, Jahresabschlüsse. All das haben wir verinnerlicht und setzen es gerne um. Schritt für Schritt – und meist auch in die richtige Richtung.

Liebes Land Hessen, wir machen unsere Hausaufgaben – lass‘ Du bitte Deine Finger von unserem Haushalten. Der KFA ist kommunales Geld und kein Schaufenster oder Selbstbedienungsladen des Landes.

Vielen Dank fürs Zuhören und konstruktive Beraten des Haushalts 2025.

Bericht an die Gemeindevertretung (18.09.2025)

Aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden berichtet Bürgermeister Götz Konrad am 18.09.2025 in der Sitzung der Gemeindevertretung:

Produkt  

 

002 Gemeindevorstand besucht Betriebe: Für ihren Hochbau-Lagerplatz, wo die blauen Baustellen-Container zwischen zwei Einsätzen wieder aufgearbeitet werden, hat die Firma Porr ihre Standorte in Düsseldorf und Frankfurt nun in Eschenburg zusammengelegt.
002 Energie-Messe an Holderbergschule: Für die 12. Auflage der „Kleinen Messe“ am 8. und 9. November (jeweils 11 bis 17 Uhr) wird der Umzug geplant an die Holderbergschule. Die Beratungsbörse soll weiterhin Tipps zu Energie-Themen liefern, aber durch die Zusammenarbeit stärker auf Zukunftsberufe hinweisen. Mehr Infos unter www.endlich-energie.de im Netz.
002 „MundART mit Biss!“ zum „Made“ im Mai: Nach der Premiere kam bei der Auswertung der Rückmeldungen die Idee der früheren AG Markt wieder auf, den traditionellen Markt mit einer neuen Veranstaltung zu kombinieren. Mundart-Festival wird nun am 10. Mai 2026 in den Frühjahrsmarkt integriert, wie die Verwaltung und das Büro „Kulturconsult“ planen.
002 Gesundheitsversorgung: Fürs Gesundheitszentrum Eschenburg ist ein Vorvertrag mit Bergland Medizin abgestimmt und kann in den nächsten Tagen unterschrieben werden. Die Kaufverträge für die beiden ehemaligen Praxen am Marktplatz 2 entwirft der Notar. Die Planungen für den Umbau werden gerade mit der Praxis-Leitung abgestimmt. Danach kommen die Zuschussanträge, mit denen die Gemeinde den Umbau und die Bergland Medizin die Ausstattung gefördert bekommen sollen. Zur Arztsuche wird auch die „interprofessionelle Woche“ genutzt, mit der Kontakte zwischen Studenten der Uni Gießen und Gesundheits-Dienstleistern geknüpft werden.
101 Zusteller gesucht: Um wieder einen eigenen Vertrieb aufzubauen, sucht der Verlag Linus Wittich Zusteller auf Minijob-Basis. Interessenten wenden sich direkt an den Verlag (vertrieb@wittich-herbstein.de, Telefon 06643-9627-17).
101 Volkstrauertag: Am 16.11.2025 um 14:00 Uhr ist die Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Friedhof Eibelshausen. In allen anderen Ortsteilen werden Kränze niedergelegt. Pfarrer Schäfer und der Posaunenchor Wissenbach haben zugesagt, weitere Akteure sind herzlich willkommen.
102 Jetzt schon über Kommunalwahl 2026 informieren: Am 15. März 2026 ist Kommunalwahl in Hessen. Was dann in Eschenburg zur Wahl steht und um was es geht, soll mit einer Info-Veranstaltung am 1. Oktober um 19 Uhr im Sitzungszimmer des Rathauses erklärt werden.

 

123 Kita-Ampel zeigt freie Plätze: Auch wenn die Kita „Neue Mitte“ nicht zum vertraglich zugesagten Termin 01.11.2025 bezogen werden kann, gibt es in Eschenburg zur Zeit freie Kita-Plätze, wie die „Kita-Ampel“ im Internet zeigt.

Für die Übergangslösung an der Kita Eiershausen soll die Container-Gruppe bis zum 31.07.2027 verlängert und die Gruppengröße von 25 auf 20 verringert werden. Zwei weitere Angebote erweitern dauerhaft die Chancen in Eschenburg: In Hirzenhain bietet die dritte Gruppe 15 Plätze und die neue Naturgruppe in Wissenbach 20.

130 Jahresabschluss 2024 und Inventurrichtlinie: Wie im Haupt- und Finanzausschuss erläutert, haben Vorstand und Verwaltung bei den Abschlüssen aufgeholt. Für 2024 waren eingeplant Erträge in Höhe von 21.740.000 €. Die tatsächlichen Erträge lagen um 508.861,84 € über der Planung und summierten sich auf 22.248.861,84 €. Mit einem Minus von 275.000 € geplant, schloss das Jahr 2024 nun mit 462.414,97 € Überschuss ab. Nachdem die Abschlüsse nun in der Gegenwart angekommen sind, wurde eine Inventurrichtlinie beschlossen und die Finanzsoftware erweitert, um einen Kritikpunkt aus den letzten Prüfungen abarbeiten zu können.
130 Raten-Pause bei der Hessenkasse: Bei der Rückzahlung des Eigenanteils ans Land Hessen müssen die jährlich anstehenden 252.775 € in den beiden Jahren 2025 und 2026 nicht gezahlt werden. Die gestundeten Beiträge sind nachzuentrichten und verlängern damit die Beitragsdauer um zwei Jahre bis 2032. Auf die Ablösung von 5,875 Mio. € Kassenkredit-Schulden sind von der Gemeinde Eschenburg insgesamt 2.937.500 € an das Sondervermögen HESSENKASSE zurückzuzahlen.
211 ASP: Der Kadaversammelpunkt ist vom Bauhof der Gemeinde Eschenburg ans Forsthaus in Sechshelden verlegt worden. Zu einer Informationsveranstaltung in Eibelshausen waren vor allem Jäger eingeladen, um mit dem Veterinäramt des Kreises die weitere Vorgehensweise des Landes Hessen zu erörtern.
211 Sicherheit und Tierschutz: Gegen unsere Tötungsverfügung von 2023 nach dem schlimmen Beißvorfall wird nun ermittelt wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. Die hessische Hundeverordnung ist im § 14 sehr klar, wo es im letzten Satz lautet: „Die Tötung ist anzuordnen, wenn der Hund einen Menschen getötet oder ohne begründeten Anlass ernstlich verletzt hat.“
211 Flüchtlingsunterbringung: Die beiden Container sind abgeholt worden. Vom Kreis sind noch 391.367,70 € zahlen. Davon sind 257.000 € Rückstand bei der Erstattung und rd. 134.000 € bei der Anerkennung.
311 Klagen gegen Straßenbeiträge: Gegen die Straßenbeitragsbescheide für die Straße „Unterm Klein Loh“ waren am 07.06.2024 Widersprüche eingegangen, denen weder der Gemeindevorstand noch der Anhörungsausschuss abhelfen konnte. Beim Verwaltungsgericht sind nun drei Klagen eingegangen.
321 Öl-Unfall geht in Berufung: Der Berufungsantrag für 213.239,11 € Schaden, der der Gemeinde durch einen nicht sanierten Ölschaden entstanden ist, wird am 02.02.2026 erstmals vorm Oberlandesgericht Frankfurt verhandelt.
321 Baumkataster und -Kontrolle: Zur Sicherheit muss die Gemeinde „ihre“ Bäume an Straßen, Wegen, Plätzen, in Wohnanlagen, auf Spiel- und Sportanlagen, in Grün-, Freizeit- und Erholungsanlagen, an Kindertagesstätten oder auf Friedhöfen mindestens zweimal jährlich kontrollieren, im belaubten und unbelaubten Zustand. Seit Sommer läuft das digital: 1.103 Einzelbäume und 209 flächige Baumbestände (629.241 m²) sind in einem Kataster erfasst und werden kontrolliert und mit Computer-Hilfe protokolliert. An 83 Einzelbäumen wurden Probleme festgestellt, die zu beseitigen sind, um die Verkehrssicherheit weiterhin zu gewährleisten.
325 Nur ein Grab moniert: Das Sachverständigen-Büro Steinbrecher hat auf Eschenburgs Friedhöfen 1.542 Grabanlagen überprüft, wovon nur ein Grabmal die Prüfung nicht bestanden hat. Die mittlerweile rd. 600 Wiesengräber bleiben außen vor, da liegende Grabmale nicht geprüft werden müssen. Auch werden heutzutage mehr Grabstätten vor Ablauf der Ruhezeit auf Antrag vorzeitig eingeebnet.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen: 

  1. Die Arbeiten zur Erneuerung des Marktplatzes werden zum Ende diesen Monats bis auf die Montage des Schutzgeländers auf der Dietzhölzmauer und der Bepflanzung der „Grünflächen“ abgeschlossen sein. Die Restarbeiten erfolgen nach dem Herbstmarkt.
  1. Für die Sanierung des Holderbergstadions hilft die Gemeinde mit einer Zwischenfinanzierung. Für die Schlussrechnung der Firma Polytan GmbH in Höhe von 573,24 € war der restliche Zuschuss des Landes noch nicht eingegangen.
  1. Die Firma Bernshausen hat den Weg zum Alten Wissenbacher Sportplatz abgefräst und eine wassergebundene Decke eingebaut. Der Weg gehört der Haubergsgenossenschaft, die Gemeinde hat saniert, weil hier die Zufahrt zur Freizeitanlage verläuft.
  1. Am 02.10.2025 eröffnet die Diakonie Bethanien ihr Senioren-Wohnprojekt in der Hauptstraße 29. Der Neubau umfasst Tagespflege, Senioren-Wohngemeinschaften und -Einzelwohnungen.
  1. Der Sanierungsbedürftige Teilbereich der Dietzhölzmauer von der „Kirchenbrücke“ bis zum Anwesen „Graiff“ wurde durch die Firma Jürgen Saalbach instandgesetzt.

Hirzenhain:

  1. Der Spielplatz an der Straße „Segelfliegerhang“ konnte vor den Ferien eingeweiht werden. Mit dem Flugzeug als neuem Spielgerät konnte die erste der 101 gesammelten Ideen umgesetzt werden, die bei einer Umfrage unter dem Motto „Mission: Mehr Spielplätze“ als Anregung gekommen waren. Der Kultur- und Sozialausschuss wird nun mit dem Gemeindevorstand nach geeigneter Bestandsaufnahme der weiteren Spielplätze ein Konzept für die weitere Vorgehensweise erstellen. 
  1. Die Arbeiten an dem Anbau der KITA „Raupe Nimmersatt“ in Hirzenhain/Bahnhof liegen im Zeitplan. Nach aktuellem Stand können die Kinder und Erzieherinnen die neuen Räumlichkeiten Anfang Oktober in Betrieb nehmen.
  1. Die Tief-, Leitungs- und Straßenbauarbeiten in der Straße „Segelfliegerhang“ sind abgeschlossen. Die Schlussrechnung steht noch aus.
  1. Die Fa. Bernshausen-Bau (Bad Laasphe) hat mit den Tief-, Leitungs- und Straßenbauarbeiten in der Windhainstraße und Poststraße begonnen. Bis jetzt läuft alles planmäßig.  
  1. Ein Staffellöschfahrzeug (StLF 20) kann als Nachfolger für den „Tanker“ beschafft werden. Das Land Hessen gibt einen Zuschuss über 80.850 €, der im Jahr 2026 ausgezahlt wird. Kosten in Höhe von mittlerweile mindestens 450.000 € Brutto (ohne Beladung) stehen mittlerweile für ein Fahrzeug in dieser Größenordnung an. Mit dem EU-Vergabeverfahrens ist die Firma KommunalUp aus Dillenburg zum Angebotspreis von 11.841 € inkl. MwSt. beauftragt worden.
  1. Der I. Bauabschnitt der Umbau- und Sanierungsarbeiten in der KITA „Arche Noah“ in Hirzenhain/Ort wurden in den Sommerferien umgesetzt. Im Wesentlichen wurde die Heizungsanlage erneuert und ein Großteil der Fensterelemente ausgetauscht. Der II. Bauabschnitt ist für die Sommerferien 2026 vorgesehen.

Wissenbach:

  1. Entgegenkommen beim Einzelhandel in Dillenburg und Eschenburg: Bei einem vom Regierungspräsidium vermittelten Erörterungstermin im Dillenburger Rathaus rückt ein Kompromiss auf Ebene der Kommunen in den Blick. Das RP Gießen machte deutlich, dass es seine Abweichungsentscheidung vom 12.06.2024 mit 2.200 m2 Verkaufsfläche für Edeka (1.700 m2 Lebensmittel, 500 m2 Getränke) nicht zurücknehmen werde, aber die Anfechtungsklage aufschiebende Wirkung hat. Für den jetzt leerstehenden Markt in Wissenbach waren 1.675 m2 Verkaufsfläche für Lebensmittel und Getränke genehmigt. Die Flächen des früheren Aldi-Marktes stehen nach dem Verkauf des Grundstücks ebenso leer, sind aber mittlerweile Gewerbeflächen und stehen für Lebensmittelläden nicht zur Verfügung. Weil die Edeka die bestehenden Gebäude abreißen und das gekaufte Gelände in Wissenbach mit neuem Leben füllen will, kam ein Kompromiss-Vorschlag: Der neue Markt soll im Zuge der Bauleitplanung auf eine vergleichbare Größe begrenzt werden wie ein Vollsortimenter im Dillenburger Nachbarstadtteil, der ebenso nicht zentraler Ortsteil ist und einer „Abweichung“ bedurfte.
  1. Für die Ortsumgehung ist Objektplanung für Verkehrsanlagen LPH 1 und 2 (VA) zum Angebotspreis von brutto 189.882,46 € an das Ingenieurbüro Oppermann GmbH in Vellmar erteilt worden. Diese Entscheidungen werden einvernehmlich zwischen dem Land Hessen und den drei Kommunen Dillenburg, Eschenburg und Dietzhölztal getroffen.
  1. Die Fa. Bernshausen, Bad Laasphe hat mit den Tiefbauarbeiten zur Erweiterung der Straßenbeleuchtung in der Straße „Zum alten Friedhof“ in Wissenbach begonnen. In dem Zuge wird die sanierungsbedürftige Fahrbahnoberfläche erneuert.

Simmersbach:

  1. Für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Simmersbach ist der Bauantrag abgegeben worden. Zur Umsetzung hat der Gemeindevorstand beschlossen, keinen Generalunternehmer zu suchen, sondern die Umsetzung mit Einzelvergaben abzuarbeiten. Nach den Planungen der Architektin Iris Orth und Eigenleistung des Bauamtes der Gemeinde (Leistungsphasen 6 bis 9) helfen das Ing.-Büro Frank Schmidt (Steffenberg) mit der Tragwerksplanung und dem Wärmeschutznachweis sowie das Ing.-Büro Aßmann (Haiger) mit der Fachplanung Heizung/Lüftung/Sanitär/Elektro. 
  1. Mit dem Landrat ist über die weitere Gestaltung der Grundschule und den Verkauf des Nachbargrundstücks an den Kreis gesprochen worden. Der Landrat möchte eine „Öffnung“ der Grundschulen und Einbindung ins Gemeinde-Leben.
  1. Bäume am Schützenhaus Simmersbach wg. Fäulnis und Schäden gefällt. 
  1. Für den Hochwasserschutz hat die Firma Fey in der Biedenkopfer Straße 140 laufende Meter Regenwasserkanal DN 400 und DN 500 neu verlegt. Im Zuge dieser Arbeiten wurde die sanierungsbedürftige Fahrbahnoberfläche in diesem Abschnitt erneuert.
  1. In den Sommerferien wurde der III. und damit letzte Bauabschnitt der Umbau- und Sanierungsarbeiten im KITA-Gebäude umgesetzt. In drei Jahren wurde das von der Kirche übernommene Gebäude für insgesamt rund 390.000 Euro auf einen guten, aktuellen Standard gebracht. Somit konnte das von der Kirche in Auftrag gegebene Sanierungskonzept mit einem Volumen von rund 950.000 Euro wesentlich günstiger umgesetzt werden.

 

Eiershausen:

  1. Der Endausbau des Gewerbegebiets „Heerfeld“ ist fertiggestellt. Die Kosten halten den Rahmen des Haushaltsansatzes von rd. 975.000 € und der Mittel, die in der Vermarktung der Hessischen Landgesellschaft „eingepreist“ worden waren. Die Endabnahme und die Schlussabrechnung folgen in Kürze.
  1. Die Fa. Gerhardt und Weigel, Haiger hat die geplanten Gewässer-Sanierungsarbeiten am Schwarzbach umgesetzt. Hier mussten auf einem Teilstück Baumwurzeln entfernt, Uferböschungen profiliert und das Bachbett mit Naturstein-Findlingen zum Nachbargrundstück hin abgesichert werden.
  1. Die „Mini-Löscher“ als erste Kinderfeuerwehr in Eschenburg konnte ihr zehnjähriges Bestehen feiern. Beim „Firetach“ gab es auf dem Festplatz ein buntes Programm für die ganze (Feuerwehr-)Familie.

 

Roth:

  1. Einen Parkplatz für den Pfarrer oder die Pfarrerin vor der Leichenhalle wünscht sich der Ortsbeirat. Der Vorschlag ist zu prüfen.
  1. Das neue Multifunktionsfeld auf dem Festplatz ist so weit fertiggestellt. Abschließend müssen noch die Kleinfeldtore mit integrierten Basketballkörben aufgestellt und montiert werden.

Gemeindewerke:

  1. Der Anbau an das Betriebsgebäude des Zwischenbehälters „Pracht“ in Eibelshausen ist fast fertiggestellt. Aktuell wird die Fassadenverkleidung montiert. Der Umbau der Aufbereitungsanlage im Gebäude erfolgt durch die Mitarbeiter der Gemeindewerke.
  1. Die Sanierung der Aufbereitungsanlage im Wilhelmstollen, OT Roth, ist zu rund 80 % fertiggestellt. Die Fa. WBH ist angehalten, die Restarbeiten zügig umzusetzen.
  1. Die Neuverlegung der Trinkwasserverbindungsleitung Forsthausstraße / Bombergstraße, OT Wissenbach, durch die Fa. Oppermann, Dietzhölztal, ist fertiggestellt. Die Schlussrechnung steht noch aus.
  1. Nachdem die Fahrbahnerneuerung der Landesstraße zwischen Eibelshausen und Steinbrücken abgeschlossen ist, konnte die Fa. Oppermann vergangene Woche mit der Neuverlegung der Trinkwasserversorgungsleitung in der Rother Straße, OT Roth, beginnen.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“:

  • Zweite Informations-Veranstaltung zur neuen Kläranlage: Schon nach dem ersten Termin im März hat der Abwasserverbands-Vorstand das Bauprogramm 2027-2031 für den notwendigen Neubau (genauer „Sanierung und funktionale Erweiterung“) der Kläranlage als Rahmen aufgestellt und sucht nun zusammen mit den beauftragten Experten und Gremien der beiden Gemeinden geeignete Finanzierungswege. Alle Informationen wurden in die Verbandsversammlung und in die beiden Mitgliedsgemeinden gegeben. Nachdem nun erste Fragen in den Gemeinden aufkommen, soll es am 18.11.2025 um 19 Uhr im Bürgerhaus Eibelshausen eine zweite Info-Veranstaltung geben, zu der auch Planer und Regierungspräsidium eingeladen werden.

 

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Auch nach den Ferien viel Besuch: Auch nach den Sommerferien hält der Rekordbesuch an. Bis zum Ende der Ferien hatten 58.723 Besucher Eintritt gezahlt. In der Jahreshochrechnung liegen wir aktuell bei 93.816 aufs Jahr. Das vergangene Jahr hatte die Marke von 90.000 überschritten. Mit Schulschwimmen, Training und Feuerwehrdienstsport kam das Freizeitbad „Panoramablick“ auf mehr als 108.000 Besucher im Jahr 2024.
  • Solidarmodell für Schwimmbäder: Wie der „Betriebskostenzuschuss für kommunale Schwimmsportstätten“ in Schleswig-Holstein funktioniert, hat uns der Städteverband Schleswig-Holstein gezeigt. Nach der Auswertung aus 2023 wurden die jährlich 7,5 Mio. € aus dem Kommunalen Finanzausgleich an 169 höchst unterschiedliche Hallen- und Freibäder verteilt, in denen Schwimmausbildung angeboten wird. Das Geld wurde über 127.791 Zeitstunden verteilt, die durch mindestens eine Schule, gemeinnützigen Verein oder Verband belegt wurden.
  • Sportmilliarde hilft: Aus dem Haushaltsausschuss des Bundestages kommt der Auftrag an die Bundesregierung für eine Förderrichtlinie zur „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Das gibt die Chance, die Sanierung des Freizeitbads „Panoramablick“ passgenau zur Förderung zu planen.

Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden (03.07.2025)

Zur Siztzung der Gemeindevertretung am 03.07.2025 ist folgender Bericht gegeben worden:

Produkt
002 Lahn-Dill-Bergland hilft beim Antrag fürs Gesundheitszentrum: Die Bergland Medizin hat seit 1. Juli einen dritten Arzt. Damit kann nach der ersten Praxis in Ewersbach das zweite Standbein geplant werden. Die Bewilligungsstelle des Lahn-Dill-Kreises und die Region Lahn-Dill-Bergland helfen bei der Suche nach Fördermöglichkeiten. Innenarchitektin Susanne Moreno Salinas aus Solms, die die Praxen für die MVZ-Ärzte geplant hat, sieht für den Marktplatz 2 ebenso gute Entwicklungs-Chancen wie Dr. Johannes Rein, der weiter auf der Suche nach Ärzten für die Region ist.
002 Energiegenossenschaft und Eschenburg setzen auf Windpark Galgenberg: Nach 13 Jahre langer Vorarbeit kommt der „Windpark Galgenberg“, wofür die Gemeindevertretung am 03.07.2025 den Teilflächennutzungsplan beschließen will, nun auf die Zielgerade. Der Galgenberg ist dabei nicht nur ein Windenergie-Projekt, sondern auch in gewissem Sinne die „Wiege“ der gemeinsamen Lahn-Dill-Bergland Energie-GmbH und Energiegenossenschaft. Die Gemeinde Eschenburg hat dafür am 23.08.2012 einen Vertrag mit der Hermann-Hofmann Gruppe geschlossen und die Gründung von GmbH und Genossenschaft vorangetrieben. In der Lahn-Dill-Bergland-Energiegenossenschaft hat nun Markus Neitz für Gerd Müller die Nachfolge im Aufsichtsrat übernommen. Im Vorstand der Energiegenossenschaft bringt Benjamin Welsch als weiterer Eschenburger Expertise ein. Als es nun hieß, dass neben Genossenschaft, GmbH und Gemeinde die Hermann-Hofmann-Gruppe und die VR-Bank Mittelhessen einsteigen, hat das den Gemeindevorstand gefreut. Seinerzeit hatten wir die HH-Gruppe als Partner bewusst ausgesucht, damit Planen, Bauen und Betreiben im Zusammenhang und Zusammenklang laufen. Wenn nun noch unser früherer Regierungspräsident mit einer Regionalbank hilft, das gemeinsame Projekt zu starten, schließt sich der Kreislauf regionaler Wertschöpfung.
002 Grundsatzbeschluss zur Kommunalen Wärmeplanung: Für eine gescheite Kommunale Wärmeplanung muss man nach jetzigem Angebot fast 100.000 € investieren, ein Teil kann womöglich vom Land refinanziert werden. Der Gemeindevorstand hat beschlossen, für die Wärmeplanung 2026 Mittel einzuplanen und mit EAM-EnergiewendePartner anzugehen.
002 Bänke, Weltraum und Chemiepreis: Nach zwei weiteren „Bänken mit bester Aussicht“ hat die „Stiftung für Eschenburg“ die Eschenburgschule mit 698,40 € beim Projekt „Weltraum und Sonnensysteme“ unterstützt. Mit jeweils 100 € dotiert ist der „Chemiepreis der Holderbergschule“, den Familie Heinzel gestiftet hat und der über die Stiftung verliehen wird an die Absolventen der Holderbergschule mit den besten Chemie-Noten. Bei der Entlassungsfeier konnten nun Lisa Thielmann (Klasse 10G1) und Tom Philipp (10R1) ausgezeichnet werden.
101 Interaktive Broschüre: „Mit Lichtgeschwindigkeit & viel Gesundheit“ ist der Titel der Präsentation, die interaktiv im Netz, in Papier und als PDF erstellt worden ist – unter maßgeblicher Beteiligung der Auszubildenden.
103 Ausschreibungen erstmals auf neuer Plattform: Unsere eigenen Ausschreibungen sind auf einer neuen Bewerbungsplattform bearbeitet und im Internet eingebunden. Für den Start einer neuen Ausbildung im Sommer 2026 suchen wir bis 17. August  Bewerber für Forstwirt und Verwaltungsfachangestellte.
122 Land hilft Miteinander in Sportvereinen: Aus dem Förderprogramm „Sport integriert Hessen“ erhalten wir 6.000 € Zuschuss für soziale und integrative Sport- und Bewegungsangebote. Ansprechpartner ist unser „Sport-Coach“ Hans-Jürgen Müller.
123 Kita „Neue Mitte“ im Verzug: Am 1. November sollte der neue Hort bezugsfertig sein. So ist das Ziel in der Ausschreibung, nach der die JFP Fischer Projekt GmbH im November 2022 beauftragt worden ist. Über den Erwerbspreis von 4.050.000 € war am 06.06.2024 ein Bauträgervertrag abgeschlossen worden, auf dessen Einhaltung die Gemeinde beharrt. Die Gemeinde Eschenburg hat eine Rate nicht gezahlt, weil Leistungen noch nicht erbracht worden sind. Nachdem weder Mängel behoben noch ein Bauzeitenplan vorgelegt worden ist, hat der Gemeindevorstand einen Fachanwalt mit der Vertretung unserer Interessen und Ansprüche beauftragt, mit dem sich die Gremien nun beraten.
211 Afrikanische Schweinepest (ASP): Das Virus ist für den Menschen ungefährlich, aber er kann es übertragen. Deshalb sollten „Finder“ Abstand halten und tote Wildschweine und deren Kadaver-Überreste an den Lahn-Dill-Kreis melden. Für Fundmeldungen via Handy, Formular und Mail hat der Kreis eine Seite www.lahn-dill-kreis.de/asp und ist über die E-Mail-Adresse asp@lahn-dill-kreis.de erreichbar. Bei den Informationen ist auch die Allgemeinverfügung des Landes, das den Suchteams und Bergemannschaften das Recht gibt, dafür Grundstücke zu betreten. Die Gemeinde Eschenburg hilft mit einem Kadaversammelplatz am Bauhof.
211 Kreis erstattet weitere Kosten der Flüchtlingsunterbringung: Anfang Juni sind beide Container in der Eiershäuser Straße geräumt und die Flüchtlinge vom Kreis verlegt worden. Der Rückbau der Unterkünfte steht nun an. Nachdem die Übernahme der laufenden Kosten in der LDK-Buchhaltung „aufholt“, werden nun weitere 257.938,22 € erstattet an Container-Miete und Grundstücks-Pacht. Der Gemeindevorstand stellt aktuell nur die Frage, warum beim zweiten Container neun Monatsmieten nicht als „erstattungsfähig“ anerkannt werden.
212 Schaden am Schlemper-Platz bezahlt: Bei einem Verkehrsunfall ist einer der Pflanztröge am Otto-Friedrich-Schlemper-Platz beschädigt worden und musste komplett ausgetauscht werden. Der Unfallverursacher und seine Versicherung haben die rund 39.000 € Schaden beglichen.
214 Hauptamtlicher Feuerwehrgerätewart hat Arbeit aufgenommen: Allein 112.000 Minuten Arbeit bringt die turnusgemäße Prüfung der Ausrüstung und Ausstattung der Feuerwehr Eschenburg. Um die ehrenamtlichen Gerätewarte zu entlasten und die Zusammenarbeit mit den Ortsteil-Feuerwehren zu koordinieren, ist eine Stelle im Haushaltsplan neu geschaffen und besetzt worden.
321 Berufung eingelegt gegen Ölunfall-Urteil: Gegen das Urteil des Landgerichts Limburg vom 22.01.2025, das den von der Gemeinde entdeckten Ölschaden nicht anerkennen wollte, ist am OLG Frankfurt Berufungsantrag gestellt worden. Das Oberlandesgericht hat den Streitwert auf 213.239,11 € festgelegt. Die Versicherung des beklagten Grundstückseigentümers beruft sich auf den Bescheid des Lahn-Dill-Kreises aus dem Jahr 1998, demnach die Sanierung des Ölunfalls auf dem Tankstellen-Gelände des damaligen Busunternehmens als abgeschlossen betrachtet wurde. Der Rechtsvertreter der Beklagtenseite hat für seine Erwiderung die erste Fristverlängerung beantragt.
329 EKM fördert 13 Projekte, darunter unser Hausmeister-Bus: Die EKM Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH fördert in unserer Region Süd 13 Projekte mit rd. 220.000 €, darunter den E-Transporter für die Gemeinde Eschenburg (mit 9.388 €).  Der zehn Jahre alte Hausmeister-Bus wird durch einen Toyota Proace L2 ersetzt, der für 38.937,37 € mit weitreichenden Garantien (10 Jahre Akku, 15 Jahre Fahrzeug, 250.000 Kilometer Gesamtlaufzeit) gekauft worden ist.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen: 

  1. Wie am 06.03.2025 im Bericht an die Gemeindevertretung mitgeteilt, hat die Firma Bernshausen-Bau (Bad Laasphe) auf unsere Ausschreibung hin das beste Angebot für die Tief-, Garten- und Landschaftsbauarbeiten am Marktplatz abgegeben mit brutto 337.493,19 € und ist daraufhin beauftragt worden. Die Bauarbeiten an dem vierten Bauabschnitt zur Neugestaltung des Ortskerns haben begonnen und folgen den Plänen von Landschaftsarchitekt Rudolf Kaufmann (KuBuS Freiraumplanung). Die Umsetzung erfolgt, wie am 11.12.2024 im Bau- und Umweltausschuss vorgestellt worden ist. Die in der damaligen Diskussion angeregte Ausbauvariante, bei der auch auf dieser Seite der Brücke ein Fußweg entlang der Dietzhölze geschaffen wird, hat der Gemeindevorstand geprüft und nicht nur wegen der etwa 105.000 € verworfen. Auch ist eine Wegeverbindung am Parkplatz nicht so sinnvoll wie zwischen der Kirche und dem Otto-Friedrich-Schlemper-Platz. Die Arbeiten sollen bis Mitte September abgeschlossen sein.
  1. Die Sanierung der L3043 Eibelshausen-Steinbrücken geht auf die Zielgerade. Bei Hessen Mobil hat der Gemeindevorstand bemängelt, dass die Leitplanken früher enden als zuvor. Dadurch fehlt am Ortseingang in Eibelshausen die Absicherung zur Böschung hin. Zwar sind die Leitplanken vorschriftsmäßig bis zur Ortstafel angebracht, aber wir möchten eine Gefahrenstelle vermeiden.
  1. Der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen in der Laaspher Straße läuft innerhalb der Sanierung der Landesstraße. Die Haltestelle Richtung Steinbrücken wurde fertig ausgebaut, die Gegenseite soll in ca. 3 Wochen fertig sein.
  1. In der früheren Eisdiele hat die Bäckerei Künkel ihre 43. Filiale eröffnet. Das Familienunternehmen aus Langgöns startet Kaffeehäuser sonst nur im Umkreis von 50 Kilometern. Mut und Motivation von Menschen, die in Standort vertrauen, ist diese Ausnahme in der Nassauer Straße 1 zu verdanken.

Hirzenhain:

  1. Für den Anbau eines Turnraums an den Kindergarten „Raupe Nimmersatt“ sind alle 17 Gewerke nach Ausschreibung vergeben worden. Binnen 17 Wochen sind Erd-, Maurer-, Beton-, Innenputzarbeiten (Firma Horst Hermann), Bodenbelag und  Außenputz – Wärmedämmverbund, Trockenbau – Akustikdecke, Anstreicherarbeiten (Donath Heimdecor), Zimmerarbeiten (Holzbau Jens Nickel), Estricharbeiten (IBR Baumanagement), Schreinerarbeiten, Türen und Fenster (Schreinerei Bach), Dachdeckerarbeiten (Thilo Reh), Heizung (Martin Dorndorf), Sonnenschutz (H+R Fensterbau), Außenanlage (Firmen Oppermann und Grimm) sowie die Elektro-Installation (Bauhof) zu erledigen, wie vom eigenen Bauamt geplant und vorher abgesprochen. Die Erd-, Maurer- und Betonarbeiten (Fa. Horst Hermann) sind unter der vorgesehenen Bauzeit bereits abgeschlossen worden. Die Zimmer- und Dachdeckungsarbeiten folgen in Kürze.
  1. Unter fünf Anbietern hat die Firma Scheld (Biedenkopf) mit 245.147,56 € das günstigste Angebot abgegeben für den Tief-, Leitungs- und Straßenbau in der Straße „Am Segelfliegerhang“. Das teuerste Angebot lag bei rd. 316.000 €. Die Arbeiten dauern an.
  1. Die Einweihung des Spielplatzes an der Straße „Segelfliegerhang“ soll am 11.07.2025 von 14 – 16 Uhr gefeiert werden mit Überraschungen für alle Kinder. Der Eingang von der Straße „Zum Kurzbeul“ ist zu nutzen, solange die Baustelle am Segelfliegerhang besteht.
  1. Für 278.779,96 € hatte die Fa. Bernshausen-Bau (Bad Laasphe) im März das günstigste Angebot für den Tief-, Leitungs- und Straßenbau in der Windhainstraße und Poststraße abgegeben. Für das „Paket“ hatten sich sechs Firmen beworben, wobei die teuerste Offerte fast bei 360.000 € lag. Für die Poststraße ist am 22.07.2025 Anliegerversammlung, wo der Ablauf der Baustelle vorgestellt wird.
  1. Ein Mähroboter wurde nach Test gekauft und am Friedhof Hirzenhain eingesetzt. Die GPS-Steuerung ist geeignet für Ortung und Orientierung mehrerer Geräte. Der Mäher hat ein Ultraschallsystem und weicht Hindernissen aus. In den Abend- und Nachtstunden ist der Mäher deaktiviert, um nachtaktive Tiere zu schützen.

Wissenbach:

  1. Christiane Matzkewitz verabschiedet sich als Leiterin der Kita „Meisennest“ mit einer Neuerung: Im Juli startet die Waldgruppe mit 20 Plätzen. Hierfür wurde das frühere Domizil des Geflügelzuchtvereins zum „Waldhäuschen“ und bietet die Ausgangsbasis für Umweltpädagogik.
  1. Der Trinkwasser-Brunnen am Dorfplatz läuft. Für eine Elektro-Ladestation wird weiterhin ein Betreiber gesucht. Für die Gemeinde gibt es bislang nur Angebote, nach denen die Investition und fast 1.000 € jährliche Betriebskosten anstehen.
  1. Die NABU-Gruppe Wissenbach hat ihre Auflösung beschlossen. Die ehemalige Trafostation unterm Sportplatz, die 1993 von der EAM an den Verein übertragen wurde und auf einem Grundstück der Gemeinde steht, sucht nun eine neue Nutzung. Der Ortsbeirat wird um Hilfe gebeten.
  1. Der MGV „Frohsinn“ 1878 Wissenbach e. V. ist in der abschließenden Auflösungsphase und möchte seinen Vereinsraum in der Mehrzweckhalle an die Gemeinde zurückgeben. Der VdK Wissenbach hat Interesse. Der Gemeindevorstand hat nun beschlossen, dem VdK den Raum kostenfrei zu überlassen, wenn der Verein den hinteren Außenbereich der Mehrzweckhalle von Unkraut, Müll usw. eigenverantwortlich sauber hält und somit die Gemeinde entlastet.
  1. Mit Verkehrsuntersuchung für die Ortsumgehung ist die Ingenieurgesellschaft Habermehl & Follmann (Rodgau) zum Angebotspreis von rd. 70.000 € beauftragt worden.
  1. Eschenburg wiederholt das Gesprächsangebot für die Stadt Dillenburg mit wichtiger Neuerung: Die Flächen des früheren Aldi-Marktes sind nicht weiter in die Berechnung aufzunehmen, weil durch Verkauf des Grundstücks jeglicher Besitzstand erloschen ist. Das ist wohl weder der Stadt Dillenburg noch anderen Vollsortimentern bewusst, die bei ihren Stellungnahmen zum aktuellen Bauleitplanverfahren genau diese Bedenken vorbringen, der leerstehende Markt könnte reaktiviert werden. Nunmehr ist aber klar, dass dort ohne eigene Bauleitplanung keine Lebensmittel verkauft werden können.

Simmersbach:

  1. Gemeinsinn und Zerstörungswut trifft unsere Spielplätze oft kurz hintereinander: Nachdem der Verkehrs- und Verschönerungsverein eine überdachte Bank- und Tischanlage aus dem Erlös des Dorffestes für den Spielplatz hergestellt hat, ist eine andere Bank aus Rundholz von Unbekannten beschädigt worden. Wir danken für den Dienst an der Allgemeinheit einerseits und bitten um Hinweise, die gegen Vandalismus helfen.
  1. Nach einem Gespräch zwischen Vereinsvorstand des SSV „Grün-Weiß“ und Gemeindevorstand kann ein neuer Pachtvertrag über das Sportplatzgelände in Simmersbach entworfen werden. Dieser Vertrag soll – nach dem Vorbild von Wissenbach und Eibelshausen – als Grundlage dafür dienen, dass der Verein mit Rückendeckung der Gemeinde den Sportplatz sanieren kann. Vereine bekommen mehr Zuschüsse als Kommunen und in diesem Modell lässt es sich verhindern, dass die Gemeinde ins „Abschreibungs-Abseits“ gerät.
  1. Für den Hochwasserschutz hat die Firma Fey in der Biedenkopfer Straße 140 laufende Meter Regenwasserkanal DN 400 und DN 500 neu verlegt.

Eiershausen:

  1. Beim Endausbau im Gewerbegebiet „Heerfeld“ sind bis Ende der Woche die Straßenendausbauarbeiten der Straßen „Heuwiese“, „Brückeseifen“ und „Zum Heister“ durch die Fa. Grimm fertiggestellt. Als letzter Bauabschnitt folgt nun noch die Straße „Lehmkaute“.
  1. Am 15.07.2025 soll der Ortsbeirat zunächst eine Stellungnahme abgeben, bevor Bauausschuss und Gemeindevertretung beraten und beschließen. Für einen Mobilfunkstandort der DFMG im Gewerbegebiet Heerfeld ist der Schredderplatz der Gemeinde ausgesucht, wo das Unternehmen einen Mast mit 40 Metern Höhe errichten möchte. Grundstücksangelegenheiten mit Mobilfunk entscheidet gemäß Hauptsatzung in Eschenburg die Gemeindevertretung und nicht der Gemeindevorstand.
  1. Asphaltierungsmaßnahmen am Friedhof-Parkplatz in Eiershausen und an der Zufahrt zum Friedhof Hirzenhain hat die Firma Heinrich Lauber GmbH ausgeführt, die mit einem Angebot über 98.867,64 € den günstigsten Preis hatte. Das höchste der vier Angebote lag bei rd. 123.000 €.
  1. Nach dem Tod des Pächters vom Jagdbogen Eiershausen-Ost übernehmen die bisherigen Jagdaufseher für die vier Jahre Restlaufzeit bis zum 31.03.2029, hat der Jagdvorstand beschlossen.

Roth:

  1. Das letzte Mal so kurzfristig ist der Festplatz überlassen worden. Zwar war an Sicherheitsmaßnahmen gedacht, die Anfrage an die Gemeinde kam aber erst eine Woche vor der „Maimann“-Party. Die Sicherheit bei Veranstaltungen ist dem Land Hessen wichtig, weshalb ein Erlass des Landes bei größeren Veranstaltungen ein umfassendes Sicherheits-Konzept erwartet.
  1. Für den Standort der Firma Westerwald Bio GmbH wurde ein Grundstück getauscht.
  1. Der Ortsbeirat hatte angeregt, dass die Wassergräben Ibachtal bis hinunter zur Grube Gottesgabe frei gebaggert werden sollten. Die Grabenräumung wird im Rahmen der Einsatzmöglichkeiten unseres Radbaggers umgesetzt.

Gemeindewerke:

  1. In der Königsberger Straße ist das Projekt abgeschlossen. Die Fa. Fey hat 130 lfdm PVC-Kanal DN 300 ausgetauscht und neu verlegt.
  1. Der Straßenbau wird in drei Wochen abgeschlossen sein, der Leitungsbau ist fertig in der Straße „Segelfliegerhang“. Die Fa. Scheld hat 125 lfdm Kanal DN 300 PVC ausgetauscht und 130 lfdm Trinkwasserleitung DN 100 GGG verlegt.
  1. Im Verbindungsweg Bomberg- und Forsthausstraße hat die Fa. Oppermann 75 lfdm. Trinkwasserleitung neu verlegt.
  1. Am Zwischenbehälter „Pracht“ Eibelshausen sind die Maurer- und Betonarbeiten für den Anbau des Betriebsgebäudes abgeschlossen. Kommende Woche folgen die Zimmer- und Dachdeckerarbeiten.
  1. An den Gebäuden der Gemeindewerke werden 10 „Balkonkraftwerke“ installiert.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  1. Der Abriss der Lohmühle hat begonnen. Der Kauf des Geländes erleichtert die Planung und Genehmigung der neuen Kläranlage, z. B. mit Blick auf Abstandsregeln. Auch hat die Vorprüfung ergeben, dass der Kläranlagenbau keine komplette Umweltverträglichkeitsprüfung benötigt. Das RP Gießen bestätigt, dass mit der Erweiterung auf 32.000 Einwohnerwerte „die Einhaltung der Anforderungen an die Abwasserbeseitigung und -einleitung zu erwarten ist. „Die Erteilung einer langfristigen wasserrechtlichen Erlaubnis zur Einleitung des gereinigten Abwassers in die Dietzhölze kann daher in Aussicht gestellt werden.“
  1. Die Entschlammung der Teichkläranlage in Wissenbach ist erfolgreich verlaufen. Die dadurch freigewordene Fläche kann im Rahmen des Projekts „Neubau und funktionale Erweiterung der Kläranlage Eibelshausen“ sinnvoll genutzt werden. Zum einen lässt sich die Renaturierung als Ausgleichsmaßnahme für den Naturschutz anrechnen. Zum anderen bietet die Fläche Potenzial zur Nutzung als Retentionsraum und leistet damit einen Beitrag zum Hochwasserschutz.
  1. Neuer IKZ-Elektriker: Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Eschenburg und Dietzhölztal konnte ein neuer Elektriker für die Prüfung der Elektro- und Kanaltechnik in beiden Gemeinden eingestellt werden. Er übernimmt die Aufgaben, die seit 2021 vom Abwasserverband für beide Gemeinden wahrgenommen werden.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  1. In den drei Wochen Revision wurden Reparaturen vorgenommen, die eine spätere Sanierung erleichtern. Zum einen wurde die Erkundung für die Betoninstandsetzung vorangetrieben, zum anderen wurde die Überlaufrinne am Becken abgedichtet, was besser früher als später geschieht. Die Verbandsversammlung hat sich bei einer Ortsbesichtigung ein Bild gemacht und bei der anschließenden Sitzung mit DLRG, TV Eibelshausen und Förderverein über die gemeinsame Zukunft des Schwimmbades beraten.
  1. Der Förderverein Freizeitbad Panoramablick e.V. ist 2009 mit 29 Mitgliedern gegründet worden und zählt mit seinen nun 446 Mitgliedern zu den größten Vereinen in Eschenburg und Dietzhölztal. Die Vielfalt der Mitglieder entspreche der regionalen Reichweite des Bades, was endlich auch Bund und Land erkennen und unterstützen müssen, meinen die Vorstandsmitglieder. Der Förderverein hat bis heute 144.142 € an Spenden an den Zweckverband leisten können. Der Förderverein will auch weiterhin Akzente setzen und nennt Unterwasserbeleuchtung, Rutsche und Terrassen-Anbindung des Bistros als nächste Projekte.
  1. Das Schreiben mit dem Titel „Solidarmodell sichert Schwimmbäder“, am 15.11.2024 an Sportministerin Diana Stolz, Kultusminister Armin Schwarz und Finanzminister Prof. Dr. Alexander Lorz versandt, ist vom Finanzminister am 31.03.2025 beantwortet worden. Während in Hessen der Kommunale Finanzausgleich ohne „Bonus für Bäder“ fortgeschrieben wurde, hat Thüringen ein Gesetz zur Stärkung der Thüringer Kommunen im Jahr 2025 verabschiedet und gibt über diesen Weg jährlich 15 Mio. € in die Entlastung der Kommunen mit Schwimmbädern, in denen Schulschwimmen stattfindet.

Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden (06.03.2025)

Zur Sitzung der Gemeindevertgretung am 06.03.2025 um 19 Uhr im Bürgerhaus Eibelshausen gibt

  • Sanierung der L3043 geht weiter: Zwischen Eibelshausen und Steinbrücken soll der zweite Bauabschnitt zur Sanierung der Landesstraße L3043 voraussichtlich am 24.03.2025 begonnen werden. Saniert wird das Teilstück Mitte der Zufahrt Firma Bosch bis Mitte Zufahrt Edeka. Die Bauzeit wird voraussichtlich 8 – 10 Wochen in Anspruch nehmen. Die beiden weiteren Bauabschnitte erfolgen im Anschluss, wobei die beiden Bushaltestellen in Eibelshausen und das dazugehörige Teilstück der Straße zuerst erfolgt. Hier wird allerdings nur eine einseitige Sperrung erfolgen.
  • Berufung eingelegt gegen Ölunfall-Urteil: Die Klage der Gemeinde Eschenburg vom 13.01.2022 ist vom Landgericht Limburg nach mündlicher Verhandlung am 20.11.2024 abgewiesen worden. Mit dieser Klage sollte der Schaden in Höhe von 178.239,11 € ausgeglichen werden, welcher der Gemeinde bei der Erkundung und Sanierung eines Ölschadens im Bereich der Eiershäuser Straße / Am Baldusacker entstanden ist, den sie nicht verursacht hat (Handlungsstörer), sondern lediglich gefunden hat (Zustandsstörer). Gegen die Entscheidung des Landgerichts hat die Gemeinde Eschenburg Berufung beim Oberlandesgericht Frankfurt eingelegt, wo ein Richter-Kollegium eine eigene rechtliche Überprüfung vornimmt.
  • Gesundheitsversorgung und Gesundheitszentrum: Die Werbung für „Bergland Medizin“ ist angelaufen. Gemeinsam wird nach weiteren Ärzten gesucht. Drei weitere Mediziner werden gebraucht, um die zweite Praxis auch praktisch angehen zu können. Für die Eschenburger Seite des gemeinsamen Gesundheitsstandorts wird unter gemeinde-eschenburg.de/stipendium auf unsere Stipendien und andere Rahmenbedingungen hingewiesen.
  • Kita „Neue Mitte“ und Tagespflege: Beim Bau der Kita „Neue Mitte“ war Ende Februar Richtfest und die Gremien-Mitglieder haben sich einen Eindruck von dem geräumigen Bau an der Stelle des früheren Kinos machen können. Nach dem Zimmerer sind nun die Dachdecker an der Arbeit. Beim Neubau der Tagespflege in der Simmersbacher Straße 2 wird sich die alte Fassade des „Nassauer Hofs“ nicht halten lassen. Das Gebäude der Gaststätte „Nassauer Hof“ muss entgegen der ursprünglichen Planung nun doch abgebrochen werden. Für den Neubau der Tagespflege, die von der Diakoniestation betrieben werden soll, wurde der Bauantrag eingereicht. Hier wird eine Tagespflege mit Schwerpunkt Intensivpflege geplant.
  • Tagespflege der Diakonie Bethanien in der Hauptstraße 29 in Eibelshausen will nach den Sommerferien starten. Wie sich Tagespflege, Senioren-WG und Seniorenwohnungen hier ergänzen, hat Daniela Lenz im Sozialausschuss berichtet.
  • Bodo Bach zu Gast: An der Abendkasse gibt’s womöglich keine Karten mehr, weshalb der Vorverkauf in Eschenburgs Rathaus- Bücherei und bei Friseur Müller zu empfehlen sind. Am 15.03.2025 ist der Komik-Klassiker ab 19 Uhr auf der Bühne der Mehrzweckhalle (Forsthausstraße 22). Der Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal (KKED) möchte den Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken (ab 18 Uhr) ins nächste Jugend-Projekt stecken.
  • Festival „MundART mit Biss“ am 1. Mai: Von 11 bis 18 Uhr wird die Ortsmitte in Eibelshausen Schauplatz für ein Treffen rund um die Themen Dialekte und Genießen. Auf der Bühne am Bürgerhaus spielen Bands, im Bürgerhaus gibt es Info-Stände und im Rathaus Vorträge. Ohne Eintritt lädt ein Markt zwischen Rathaus und Marktstraße ein. Ebenso gratis gibt‘s Lieder und Lesungen zwischen Marktplatz und Kirche. Mehr Infos unter eschenburg.de/mundart im Internet.
  • Viermal „verkaufsoffen“: Mit Mundart, Messe und Markt sind die maximal möglichen vier Termine für „verkaufsoffen“ in Eschenburg geschafft. Am 1. Mai (Mundart-Festival), 11. Mai (Frühjahrsmarkt), 12. Oktober (Herbstmarkt) und 9. November (Energie-Messe) jeweils von 13 bis 18 Uhr können Geschäfte öffnen.
  • Ausbildung in fünf Berufen: Bei der Ausbildungsmesse an der Holderbergschule am 07.03.2025 von 16-20 Uhr und unter eschenburg.de/ausbildung stellen wir die fünf Berufe vor, in denen die Gemeinde Eschenburg, die Gemeindewerke, der Abwasserverband „Obere Dietzhölze“ und der Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“ ausbilden: Verwaltungsfachangestellte, Forstwirte, Fachangestellte für Bäderbetriebe, Umwelttechnologen für Wasserversorgung und Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung.
  • Verstärkung fürs Standesamt: Unter eschenburg.de/stellen läuft eine Stellenausschreibung, wonach für 20 Stunden Personal für das Standesamt gesucht wird.
  • Rekord bei Kfz-Zulassung: Mit 4.015 Vorgängen hat die Rathaus-Zulassung einen Spitzenwert erreicht. Nach 2.479 (2013), 2.594 (2014) und dem bisherigen Höhepunkt 2017 (729) konnten die Einschränkungen bei der Neuzulassung ebenso wenig „bremsen“ wie die Corona-Bedingungen.
  • Bücher und Medien hoch im Kurs: In unserer Bücherei haben die 146 angemeldeten Nutzer und Schüler mit dem IMeNs-Ausweis der Schulen 4.644 Medien zur Auswahl. Von 5.716 Ausleihen im Jahr 2023 hat sich die Zahl der Ausleihen auf 7.702 gesteigert (6.276 Bücher und 1.421 CD, DVD und Tonies). Die Steigerung kommt, weil Familien mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter unsere Bücherei und den Verbund stärker nutzen. Im Jahr 2023 hatte die Bücherei Landesmittel und zusätzliche Mittel von der Gemeinde genutzt, um das Angebot für Kinder und Jugendliche zu verbessern. Von den älteren Büchern – 1.695 der Medien waren älter als zehn Jahre alt – sind 201 aussortiert worden. Neu angeschafft wurden im vergangenen Jahr 341 Medien. Mehr noch als Anschaffungen macht sich der Personaleinsatz bemerkbar: Eine Vertretung wurde für die Bücherei eingestellt, damit die Öffnungszeiten besser abgedeckt werden können. Info: eschenburg.de/gemeindemediothek.
  • Verpflegung und Versicherung bei Aktion „saubere Landschaft“: Seit der Gründung der „Kommission Zukunft“ gibt es bei der Aktion „Saubere Landschaft“ eine bessere Verpflegung. Gab es bis dahin nur einen kleinen Zuschuss, werden die Kosten für einen Imbiss komplett von der Gemeinde Eschenburg übernommen. Das soll vor allem ein Dankeschön an die jungen Helfer sein, die sich an dem Umweltschutz-Abenteuer beteiligen. Damit alle Helfer abgesichert sind, steht die Versicherung der Unfallkasse Hessen über dem Einsatz der Ehrenamtlichen. Im Veranstaltungs-Kalender der Internetseite (www.eschenburg.de/veranstaltungen) und in der Eschenburg-App kann man in allen Ortsteilen die Termine für die Aktion „Saubere Landschaft“ finden. Man kann sie sich von dort sogar in den eigenen Kalender hochladen, damit man sie nicht vergisst. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auch die Unfallversicherung greift ohne Papierkram. Nach dem Start in Eibelshausen am 1. März mit dem Verschönerungsverein geht es weiter: 17. – 22. März Wissenbach (Ortsvereine, Ortsbeirat), 5. April 14 Uhr Hirzenhain, am Feuerwehrgerätehaus (alle Hirzenhainer Vereine), 12. April 10 Uhr Simmersbach, Treffpunkt: Dorfweiher (Verschönerungsverein), 26. April 14:30 Uhr Roth, Schutzhütte (Feuerwehr) und 3. Mai 10 Uhr Eiershausen, Festplatz (Verschönerungsverein). Mehr unter eschenburg.de/zukunft im Internet.
  • „Kommission Zukunft“ hat nach 1.000 Bäumen und 1.000 Blumenzwiebel-Sets weitere 1.000 Ideen und stellt sich in der nächsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses vor. Dazu kommt passend auch der Bericht einer Bestandsaufnahme im Projekt „Global Nachhaltige Kommune Hessen 2024“.
  • Nachhaltigkeitsbudget: Kommission Zukunft und Gemeindevorstand wollen ein Nachhaltigkeitsbudget bilden, das auch im Sinne der Kommunalfinanzen nachhaltig finanziert wird. Hierfür werden erste Erträge aus Windkraft und Infrastrukturabgaben von Unternehmen genutzt.
  • Anleinpflicht für Hunde 15. März bis 17. Juli: Damit die Kinderstube der Natur nicht gestört wird und Jungtiere in Feld und Wald nicht aufgeschreckt werden, gilt in Eschenburg die Anleinpflicht. „Hunde sind während der Brut- und Setzzeit (15. März bis einschließlich 15. Juli) im Wald und auf Wiesen an der Leine zu führen“, heißt es in der Gefahrenabwehrverordnung der Gemeinde Eschenburg.
  • Aussteller + Ausbilder anmelden für 12. Energie-Messe: Am 8. und 9. November jeweils von 11 bis 17 Uhr ist wieder Energie-Messe in der Mehrzweckhalle (Forsthausstraße 22). Für diese 12. Auflage der „kleinen Messe der großen Möglichkeiten“ geht es um Tipps und Tricks fürs Sanieren und Sparen. Auch das Thema „Ausbildung in Eschenburg von A bis Z“ soll – nicht nur auf die Energie-Berufe bezogen – vorgestellt werden. Mehr Informationen gibt es unter endlich-energie.de im Internet. Unter energie@eschenburg.de können sich Aussteller und Ausbildungsberufe jetzt melden.
  • Zuschuss für Sportvereine zum Rasenpflegegerät: Ein Rasenpflegegerät sollten die Sportvereine erwerben und die Gemeinde zahlt einen Zuschuss über den restlichen Kaufpreis, war Wunsch der Haushaltsberatung. Der Landessportbund hat 2.071,19 € (10 % des Kaufpreises) in Aussicht gestellt. Die Gemeinde gibt den Rest und spart in der Ergebnisrechnung die Abschreibung.
  • Flüchtlingsunterbringung: Lahn-Dill-Kreis lässt die Mietverträge für die Container zur Flüchtlingsunterbringung in Eschenburg auslaufen. Gemeinde Eschenburg hat dafür vom Kreis am 23.01.2025 eine erste Zahlung in Höhe von 296.685,84 € für die einmaligen Herstellungskosten erhalten. Nun steht die Erstattung der laufenden Kosten (Container-Miete, Flächen-Pacht, Strom, etc.) aus. Für das Programm „Sport integriert“, das Vereine dabei unterstützt, Flüchtlinge in Sport und Spiel einzubeziehen, fungiert nun Hans-Jürgen Müller als Sportcoach. Dr. Paul Cyris hatte als Sport-Coach gedient, seit die Gemeinde im Jahr 2016 damit begonnen hat.
  • Auch der Hausmeister fährt elektrisch: Als Nachfolger für den Hausmeister-Bus wird von der Firma Schubert in Marburg ein Elektro-Fahrzeug vom Typ Toyota Proace L2 für 38.937,37 € brutto gekauft. Mit Garantiezeiten von zehn Jahren auf den Akku und fünfzehn Jahren auf das Fahrzeug (und einer Gesamtlaufzeit von 250.000 Kilometer) war dieses Angebot am annehmbarsten. Eine Förderung der EKM steht auch bei diesem dritten Fahrzeug der Eschenburger „Flotte“ in Aussicht. Beim Kauf eines Transporters wird die Differenz von Elektrofahrzeug zu Verbrenner als Fördersumme bis zu 10.000 € ausgezahlt. Von den verbleibenden Haushaltsmitteln soll noch ein passendes Regalsystem eingebaut werden.
  • Zaunbau: Für den Sportplatz Eibelshausen und den Löschteich in Hirzenhain/Bahnhof bei der Gemeinde sowie am Hochbehälter Eibelshausen, an der Pumpstation Lixfelder Weg und an der Quelle Hesseln (alles Gemeindewerke Eschenburg) sind die anstehenden Zaunbauarbeiten (Lieferung und Montage von Zaunelementen) im Rahmen einer freihändigen Vergabe ausgeschrieben worden. Unter den vier Angeboten im Spannungsfeld zwischen 39.366,75 € und fast 53.000 € kam das günstigste von der Firma Oppermann (Dietzhölztal).
  • Neuer Transporter für den Bauhof: Als Nachfolger für den Transporter des Bauhofs (Baujahr 2014) soll von der Firma Acker (Biedenkopf) zum Preis von 43.700,95 € ein Ford Transit beschafft werden. Mit den restlichen Mitteln soll noch eine Transport- und Werkzeugbox und ggf. ein Planen-Aufbau erworben werden.

Abgearbeitete Beschlüsse 

  • Hundesteuer gefährliche Hunde (Gemeindevertretung TOP 13 21.11.2024): Vorschläge zur Anpassung der Hundesteuer für gefährliche Hunde sowie die weiteren Vorschläge zur Prävention von Beißvorfällen sollten rechtlich und tatsächlich geprüft werden. Die Stellungnahme des Hessischen Städte- und Gemeindebundes ist dem Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Eschenburg vorgelegt worden, demnach die Vorschläge der Hundebesitzer weder Anlass noch Ansatz bieten, die Hundesteuersatzung der Gemeinde oder die Hundeverordnung des Landes Hessen zu ändern. Laut Hessischer Hundeverordnung ist die Vorlage eines Wesenstests für jeden Listenhund und alle als gefährlich eingestuften Hunde erforderlich, welche im Gemeindegebiet gehalten werden sollen. Da der Hundesteuersatzung durch die erhöhte Hundesteuer eine Lenkungsfunktion zukommt, der eine Eindämmung der Haltung von Listenhunden und anderweitig gefährlichen Hunden dienen soll, empfiehlt der HSGB dringend, keine Rückausnahmen zu regeln.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen 

  1. Die Tief-, Garten- und Landschaftsbauarbeiten zur Neugestaltung des Marktplatzes übernimmt die Firma Bernshausen-Bau (Bad Laasphe), die mit brutto 337.493,19 € das annehmbarste Angebot auf unsere Ausschreibung hin abgegeben hat. Der vierte Bauabschnitt der Neugestaltung des Ortskerns wird so erfolgen, wie sie Landschaftsarchitekt Rudolf Kaufmann (KuBuS Freiraumplanung) für die Gemeinde Eschenburg geplant und am 11.12.2024 im Bau- und Umweltausschuss vorgestellt hat. Eine in der Diskussion angeregte Ausbauvariante, bei der auch auf dieser Seite der Brücke ein Fußweg entlang der Dietzhölze geschaffen wird, hätte etwa 105.000 € an Mehrkosten bedeutet und ist vom Vorstand verworfen worden.
  2. Sanierungs-Ideen fürs Bürgerhaus, wie sie vom Ortsbeirat angeregt worden sind, hat der Gemeindevorstand vorgestellt bekommen. Was Architektin Iris Orth aus dem Stand der 70er Jahre geplant hat, wurde mit Begeisterung aufgenommen. Auch wenn hierfür 1,4 Mio. € Kosten vergleichsweise wenig erscheinen, wäre zunächst die Nachfrage und Nutzungsmöglichkeiten ebenso zu bündeln, wie danach nach geeigneten Fördermöglichkeiten Ausschau gehalten werden soll.
  1. Das letzte Stück der K7, das ist die Simmersbacher Straße vom Holderbergstadion bis zum Ortsausgang, will der Kreis noch sanieren, ehe die komplette Kreisstraße abgestuft und an die Gemeinde übergeben werden soll.
  1. Gegen den Straßenbeitrag zur grundhaften Erneuerung der Rehgartenstraße hat ein Anlieger nach zurückgewiesenem Widerspruch Klage Mitte Januar eingereicht; eine Begründung steht noch aus.

Hirzenhain:

  1. Sebastian Otten ist neuer Stellvertreter von Wehrführer Peter Hermann. Die Aktiven der Wehr wählten den neuen „Vize“ als Nachfolger von Mario Hermann.
  1. Der neu gestaltete Spielplatz in der Straße „Am Segelfliegerhang“ soll im Mai nach dem zweiten Mähen eingeweiht werden, damit das Gras auch anwachsen kann.
  1. Der Bauplatz Bussardstraße 9 kann an ein junges Ehepaar verkauft werden. Von den 28 Bauplätzen in diesem ersten Abschnitt sind aktuell 21 bebaut. Zwei der sieben freien Bauplätze sind privat. Die Gemeinde Eschenburg hat noch die fünf Bauplätze Bussardstraße 11 (Größe: 567 m2), 15 (669 m2), 16 (450 m2), 17 (681 m2) und Nummer 29 zum Verkauf. Der Endausbau des Baugebiets Bussardstraße (Baugebiet „Auf den Gleichen Nr. 4) ist im Bauprogramm der Gemeinde Eschenburg für 2026 vorgesehen
  1. Für die Kanalbau-Projekte Sammetwiesenstraße am Bahnhof und Ringstraße im Ort haben sich 17 Unternehmen interessiert. 8 Angebote zwischen 254,482,67 € und 402.224 € sind abgegeben worden. Das günstigste Angebot kam von der Firma Grimm (Herborn), die 254,482,67 € inkl. 11,0 % Nachlass angeboten hatte.
  2. Gegen die Straßenbeitragsbescheide für die Straße „Unterm Klein-Loh“ sind über einen Anwalt fristgerecht Widersprüche eingelegt worden, nur fehlt bislang jedwede Begründung. Der Gemeindevorstand hat am 17.02.2025 beschlossen, den Widersprüchen nicht stattzugeben. Sollten die Widersprüche nicht innerhalb von 14 Tagen zurückgenommen werden, gehen sie – auch ohne Begründung – an den Anhörungsausschuss des Lahn-Dill-Kreises, um das in Hessen vorgeschriebene verwaltungsgerichtliche Anhörungsverfahren einzuleiten.

Wissenbach:

  1. Für die Umweltverträglichkeitsstudie mitsamt faunistisch-floristischer Kartierung, die zur Planung der Ortsumgehung der B253 für Wissenbach und Frohnhausen im Laufe des Jahres 2025 erfolgt, sind die Grundstückseigentümer in dem 833 Hektar großen Gebiet darüber informiert worden. Auch wurden die Grundstückseigentümer darauf hingewiesen, dass sie wegen des Interesses der Allgemeinheit die Vorarbeiten auf ihren Grundstücken zu dulden haben – dennoch gibt es vereinzelte Widersprüche, die Hessen Mobil nun abarbeitet. Mitte Januar hat ein erster Scoping-Termin stattgefunden, bei dem Naturschutz und andere Fachverbände ihre Betrachtungsweise einbringen konnten.
  1. Nachdem der frühere Aldi-Markt verkauft worden ist, haben wir die Glascontainer an die Frohnhäuser Straße umgesetzt.
  1. Der Schützenverein 1970 Wissenbach muss das Dach des Schützenhauses dringend erneuern. Um mögliche Fördergelder zu erhalten, wurde der Pachtvertrag vorzeitig bis 31.12.2050 verlängert. Die Weiden am Schützenhaus hat die Gemeinde Eschenburg wegen Pilzbefalls entfernt.

Simmersbach:

  1. Wenn der Expressbus weiter so gut genutzt wird, kann der Halt in Simmersbach bleiben. Die Gemeinde Eschenburg zahlt jährlich rund 8.000 € dafür, dass die Linie X41 den Umweg durch Simmersbach nimmt. Der Expressbus verbindet Biedenkopf und Dillenburg im schnellen Stundentakt in beide Richtungen. In der Gemeinde Eschenburg hält der X 41 in Wissenbach (Ortsmitte), Eibelshausen (Markt, Panoramabad) und in Simmersbach an der Grundschule.
  1. Gegen den Teilflächennutzungsplan „Windenergie Galgenberg“, dessen Aufstellung die Gemeindevertretung am 12.09.2024 beschlossen hat, ist bei der frühzeitigen Beteiligung von Öffentlichkeit und Behörden nichts Gravierendes vorgebracht worden. Planungsbüro, Hermann-Hofmann-Gruppe und unsere Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH und Energiegenossenschaft arbeiten weiter an dem Projekt.
  1. Für die Projekte Königsberger Straße in Eibelshausen und Biedenkopfer Straße in Simmersbach haben sich bei der Ausschreibung 13 Firmen interessiert. Letztlich wurden 7 Angebote abgegeben, die brutto zwischen 317.661,11 € und 434.979 € lagen. Die Betriebskommission der Gemeindewerke hat die Vergabe an die Firma Karl Fey (Haiger) beschlossen.

Eiershausen:

  1. Andre Reitz ist der neue Wehrführer. Der bisherige „Vize“ tritt die Nachfolge von Patrick Keller an, der 15 Jahre als Stellvertreter und Wehrführer in Eiershausen gedient hat. Neuer stellvertretender Wehrführer ist Timo Hartmann.
  1. Für den Endausbau des Gewerbegebietes „Heerfeld“ wird die Firma Grimm aus Herborn beauftragt, die unter acht Angeboten mit 633.112,92 € den günstigsten Brutto-Preis (mit 3,5 % Nachlass) angeboten hat. Die teuerste Offerte lag bei über 837.000 €. Für diese Bauarbeiten haben die Anlieger bereits mit dem Kauf bezahlt.
  1. Das Verkehrswertgutachten für den Ankauf der Grundstücke des II. Bauabschnittes für das Gewerbegebiet „Heerfeld“ weist einen Ankaufswert im Sinne des Verkehrswertes von 6,00 €/m² aus.
  1. Für den Bebauungsplan „Feuerwehrgerätehaus“, der auf den Grundstücken in der Flur 2, Flurstück 73, 80/5, 77/0 und 89/5 Zukunfts-Optionen offenhalten soll, sind 30.325 Ökopunkte abgebucht worden. Nach der Abbuchung hat das Konto noch einen Bestand von 491.515 Öko-Punkten.

 

Roth:

  1. Thomas Winnecker ist zum neuen Wehrführer aufm Roth gewählt worden. Sein Vorgänger Daniel Grebe wird nach zehn Jahren an der Spitze neuer Jugendfeuerwehrwart. Stellvertretender Wehrführer bleibt David Tetlow. Für den Gemeindevorstand betonte Bürgermeister Götz Konrad bei der Jahreshauptversammlung: Wir wollen die Feuerwehr im Dorf lassen. Nur müssen Fahrzeuge und Gerät so  stationiert sein, dass sie sicher und schnell eingesetzt werden können.
  1. Der Mietvertrag mit der DFMG Deutsche Funkturm GmbH über den Sendemaststandort ist abgeschlossen worden, nachdem zwei Punkte geklärt wurden: Der Stromversorgung soll nicht über eine längere Zeit mit einem Aggregat sichergestellt werden, sondern ein Notstromaggregat kommt nur zum Einsatz als stundenweise Übergangslösung. Obgleich die Telekom ihre Standorte meist mit Glasfaser anbindet, kann auf Richtfunk nicht gänzlich verzichtet werden. Die Leistung der Richtfunkantennen ist niedrig (in der Regel weniger als 1 Watt), sodass hierfür keine Bescheinigungen der Bundesnetzagentur eingeholt werden muss.
  1. Die Gemeindewerke haben die Rother Straße aufm Roth und Verbindungsweg Bombergstraße-Forsthausstraße in Wissenbach zusammen ausgeschrieben. Unter acht Angeboten kam das günstigste von der Firma Erich Oppermann GmbH (Dietzhölztal) mit 84.944,10 € brutto. Das teuerste Angebot lag bei über 160.000 €.

Gemeindewerke:

  • Viele frühe Vergaben: Nachdem der Wirtschaftsplan bereits am 10.01.2025 genehmigt war, konnten die von Harald Hermann und Michaela Reh geführten Gemeindewerke bereits zur ersten Sitzung der Betriebskommission sieben Ausschreibungen vorlegen und beschließen lassen. Vor allem bei den „Paketen“ mit sechs Tiefbau- und Leitungsbau-Projekten in den Ortsteilen macht sich die frühe Ausschreibung und Vergabe bemerkbar: Vergeben wurden drei Ausschreibungen in Roth und Wissenbach, Eibelshausen und Simmersbach sowie Hirzenhain-Bhf. und Hirzenhain-Ort für ein Volumen von rund 658.000 €. Die teuersten Angebote zusammengerechnet hätte ein Auftragsvolumen von einer Million Euro ergeben. Bis zu 17 Firmen hatten sich die Ausschreibungsunterlagen nach dem 23.01.2025 heruntergeladen, was für genug Wettbewerb, günstige Preise und das richtige „Timing“ spricht.
  • Neue Firma für die Grünflächen: Die anstehenden Grünflächenpflegearbeiten wurden gemeinsam mit der Gemeinde Eschenburg öffentlich ausgeschrieben. 6 Firmen haben die Leistungsverzeichnisse ausgearbeitet, wovon 5 Angebote gewertet werden konnten. Das günstigste Angebot kam von der Firma Jung Landschaftspflege (Siegen) mit netto 26.654,30 €. Das teuerste Angebot lag etwa 100.000 € darüber. Wegen der gestiegenen Kosten stehen die Mittel im Wirtschaftsplan nicht vollumfänglich zur Verfügung. Die Gemeindewerke wollen nun die Pflegeschnitte von geplanten 4 Arbeitsgänge auf 3 Arbeitsgänge reduzieren oder anfallende Mehrkosten durch Einsparungen anderswo auffangen.
  • Bewährte Bietergemeinschaft für Jahresvertrag Unterhaltung und Reparatur: Auch der Jahresvertrag Unterhaltung und Reparaturarbeiten ist neu ausgeschrieben worden mit einem Einheitspreis-Leistungsverzeichnis. Fünf Firmen haben sich die Unterlagen heruntergeladen. Zwei Firmen haben gemeinsam ein Angebot als Bietergemeinschaft abgegeben. Die Betriebskommission hat beschlossen, der Bietergemeinschaft Gerhardt & Weigel (Haiger) und Erich Oppermann (Dietzhölztal) den Auftrag zum Einheitsangebotspreis von 10.954,63 zzgl. Aufgebot von 38,90 % zu erteilen.
  • Können hilft gegen klappernde Kanaldeckel: Auch die Tiefbauarbeiten zur Sanierung der Schachtabdeckungen ist in diesem Jahr neu ausgeschrieben worden. Fünf Firmen haben sich das geforderte Leistungsverzeichnis angeschaut, zwei Unternehmen haben ein Angebot abgegeben: Die Firma Erich Oppermann (Dietzhölztal) hat wiederum den Auftrag erhalten. Diesmal zum Angebotspreis von 28.997,56 € brutto (inkl. 2,0 % Nachlass). Das zweite Angebot lag bei 32.673 €.  

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  • Information über die Planung des Kläranlagen-Neubaus: Über die Planung des Kläranlagen-Neubaus werden die Gremienmitglieder des Abwasserverbandes und der beiden Gemeinden vorab informiert, ehe sie ihre eigenen Beratungen angehen. Armin Uhrig vom Ingenieurbüro eepi erläutert den Planungsstand. Rechtsanwältin Süreyya Eidam vom Büro Rösch, das für beide Gemeinden auch die aktuellen Abwassergebühren kalkuliert hat, wird Finanzierungs-Wege aufzeigen.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Mit 108.642 Besuchern weiter auf Erfolgswelle: Die Besucherzahlen des Jahres 2024 stellen einen neuen Rekord dar. Zu den 90.066 zahlenden Besuchern kommen 14.424 Teilnehmer beim Schulschwimmen (davon 12.745 LDK und 1.679 MR), 2.613 Besucher beim Training des TV Eibelshausen, 1.103 Training DLRG sowie 436 Kameraden beim Dienstsport der Feuerwehr. Damit kommen wir auf 108.642 Gesamtbesucher. Das ist gegen die Gesamtbesucher-Zahl 102.201 aus dem Vorjahr eine weitere Steigerung um 6 Prozent. Bei den Kursen verzeichnen wir insgesamt 11.264 Teilnehmer (2023 waren es 10.974), was bei den zusätzlichen 0,70 € Mehreinnahmen von 7.884,80 € bringt und die steigende Bedeutung des Reha- und Gesundheitssports unterstreicht.
  • Förderverein viel zu verdanken: Der Förderverein hat am 17. März um 18 Uhr im Bürgerhaus Eibelshausen Mitgliederversammlung. Nach 15 Jahren als Gründer und Vorsitzender des Vereins wird Stefan Nadler nicht mehr kandidieren. In den 15 Jahren ist der Förderverein mit nunmehr mehr als 450 Mitgliedern zu einem der größten Vereine von Eschenburg und Dietzhölztal gewachsen. Und der Förderverein gehört zu den Wegbereitern für die Einigung und Satzungserneuerung fürs Schwimmbad. 2015 wurden die Beschlüsse gefasst, ab 2017 galt die neue Satzung. Im Jahr 2024 hat der Förderverein 13.073,26 € bereitgestellt, darunter für vier Wandhaarföne 5.120 € sowie deren Montage und Lampen (3.278,35 €), 12 Stühle Bistro 996,00 €, Acrylschilder für großes Schwimmbecken 658 €, Dienstkleidung mit Aufdruck 1.054,20 €, Reinigung und Austausch Filter Dunstabzug Bistro 1.431,80 €, Weihnachtsbaum und Deko 534,91 €.
  • Auf Platz 71 unter 600 Thermen im Test: Bei einem Test der Online-Bewertungen „600 Thermen und Saunen im Besucher-Test“ ist unser Freizeitbad „Panoramablick“ auf Platz 71 gelandet. Obwohl wir aus dem Bereich „Wellness“ nur ein Dampfbad, einen Whirlpool, ein Außenbecken mit seinen Strudeln und Sprudeln haben, kamen wir beim „Thermen-Ranking“ gut an. Aus der Nachbarschaft sind weitere Bäder zu finden: „Lahn Dill Bergland Therme“ in Bad Endbach (104. Platz), Freizeitbad „Nautilust“ in Gladenbach (234.), „Laguna“ Aßlar (478.) oder „Aquamar“ Marburg (552.)

Bericht an die Gemeindevertretung (19.12.2024)

Zur letzten Sitzung der Gemeindevertretung, die am 19.12.2024 bereits um 18 Uhr im Bürgerhaus öffentlich tagt, legt Bürgermeister Götz Konrad folgenden Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden vor:

Gesamt-Gemeinde:

  • 200 Aktive und 57 Einsätze bei der Feuerwehr: Die Feuerwehr Eschenburg hat mittlerweile 200 Aktive, davon 112 Atemschutzgeräteträger. In der Jugendfeuerwehr lernen 58 Jungs und 31 Mädchen das Helfer-Handwerk. In den drei Kinderfeuerwehren in Eiershausen, Hirzenhain und Eibelshausen sind auch schon 81 Kinder engagiert. Die Alters- und Ehrenabteilung zählt 39 langjährige Kameraden. Von den 57 Einsätzen, die die Feuerwehr Eschenburg im Bilanz-Jahr meisterte, waren 14 Brände und 21 Hilfeleistungen unterschiedlicher Größe. Bei ihrem Jahrestreffen dankte Gemeindebrandinspektor Jochen Pfeifer den Gremien der Gemeinde für die Bereitstellung der Mittel für viele Anschaffungen in einer Gesamthöhe von über einer halben Million Euro, darunter 400.000 € für ein neues Staffellöschfahrzeug, das vier Jahre nach der Beantragung in Dienst ging, und 55.000 € für die Umrüstung von 51 Atemschutzgeräten und 118 Masken auf Überdruck-Technik. Für die Wertschätzung von langjährigen Einsatzkräften (25 und 40 Jahre) gab es erstmals Gutscheine für den Dorfladen in Hirzenhain. Schwimmbadkarten waren überflüssig, nachdem die Feuerwehr-Aktiven im Freizeitbad freien Eintritt haben. Das silberne Brandschutzehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst bekommen Christof Hermann (Hirzenhain), Timo Hinze, Michel Stranzenbach (beide Eibelshausen), Steffen Kunz (Simmersbach), Thomas Kunz, Andreas Hain, Kevin Theiss und Daniel Wagener (alle Wissenbach). Gold für 40 Jahre aktiven Dienst gibt es für Michael Haas (Wissenbach), André Thamer (Hirzenhain) und Andreas Hast (Eibelshausen). Die Anerkennungsprämie des Landes Hessen bekommen für 10 Jahre Maximilian Handke, Christian Becker, Andreas Ortmann, Simon Sandrock und Marcel Guth, für 20 Jahre Martin Schmalz, Michel Stranzenbach, Andreas Pano und Marc Rystau, für 30 Jahre Claus-Peter Schwedes, Michael Deis und Dirk Rohleder sowie für 40 Jahre Wieland Graiff und Michael Haas. Bei den Beförderungen wurden Lukas Ortmann (Wissenbach), Jens Orth, Nick Schaffner, Johannes Pfeifer und Christopher Schwehn (alle Eibelshausen) Brandmeister sowie Kristopher-Kirsten Heinz (Eibelshausen) und Daniel Grebe (Roth) Oberbrandmeister und Denis Kunz (Hirzenhain) und Patrick Keller (Eiershausen) Hauptbrandmeister. Auszeichnung für Verdienste um die Jugendfeuerwehr gibt es in Form der „Florians-Medaille“. Bronze bekommen Finn Fabio Fürschbach (Simmersbach) und Timo Alexander Ortmann (Eiershausen), Silber erhalten Benedict Hinke, Luisa Theis und Andreas Ortmann (alle Wissenbach). Gold geht an Michael Waldschmidt und Lukas Ortmann (beide Wissenbach). Die Kinderfeuerwehr-Medaille in Bronze erhalten Sven Autschbach, Timo Alexander Ortmann und Stephan Deis (Eiershausen). 
  • Schließung Rathaus: Das Rathaus bleibt, wie auch im letzten Jahr, um die Feiertage (Weihnachten und Neujahr) vom 23.12.24 – 30.12.24 geschlossen. Für das Einwohnermeldeamt und das Standesamt wird ein Notdienst eingerichtet. 
  • Kita Neue MitteKita „Neue Mitte“: Der Rohbau der viergruppigen Kita in der Simmersbacher Straße 2 ist fertiggestellt. Die Firma Holzbau Ax macht nach den Weihnachtsferien weiter mit den Zimmerarbeiten, die dann Hand in Hand mit den Dachdeckerarbeiten laufen. Wer sich fragt, was an der Ecke des „Nassauer Hofs“ gebaut wird: In der Fassade des alten Gasthofes wird eine neue Tagespflege entstehen, die die Diakoniestation Dietzhölztal-Eschenburg betreiben wird. 
  • Am Regionalplan beteiligen: Für die Neuaufstellung des Regionalplans Mittelhessen gibt es eine erneute Beteiligung in der Zeit von 26. Mai bis 6. Juli.
  • Regionalbudget fördert Kinder- und Jugendfeuerwehr Hirzenhain: Unter den 11 Projekten, die im Lahn-Dill-Bergland aus dem Regionalbudget gefördert werden konnten, ist die Anschaffung von digitaler Medien-Technik für die Kinder- und Jugendfeuerwehr Hirzenhain. Hierfür gab es 3.245 € Zuschuss.
  • Aufruf Regionalbudget 2025: Für Projekte zwischen 1.000 € und 20.000 € gibt es eine Fördermöglichkeit (bis zu 80 % Zuschuss) über das Regionalbudget – Region Lahn-Dill-Bergland. Bis 31.01.2025 müssen Projektskizzen bei der Geschäftsstelle eingegangen sein. Über diesen Link gibt es wichtige Informationen und die nötigen Formulare. Für Gremien und Organisationen der Gemeinde gibt der Gemeindevorstand die Anträge ab, sofern sie vollständig und aussagekräftig sind.
  • Naturparkzentrum kommt an den Aartalsee: Die Frage des „ob“ ist geklärt, bei der Frage des „wie“ sprechen sich die meisten für eine Lösung auf Kreditbasis aus. Die Wirtschaftlichkeitsberechnung zum Bau eines Naturparkzentrums am Aartalsee sieht eine Finanzierung über Investitionszuschüsse der Kommunen mit 5,15 Mio. € günstiger als mit einer Finanzierung über Kredite, die den Verein Lahn-Dill-Bergland und seine Mitglieder insgesamt 7,58 Mio. € kosten würde. Dennoch ist das Echo aus den Gremien eher positiv für die „teurere“ Variante.
  • Vorverkauf für Bodo Bach läuft: Am 15.03.2025 gastiert Bodo Bach beim KKED. Der Komik-Klassiker präsentiert auf der Bühne der Mehrzweckhalle in Wissenbach (Forsthausstraße 22) ab 19 Uhr „Das Guteste aus 20 Jahren“. Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 29 € im Rathaus in Eschenburg in der Bücherei (02774/915-400), die montags von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr und donnerstags von 9.30 bis 11.30 Uhr und von 15.30 bis 18.00 Uhr geöffnet hat, bei Friseur Müller und sowie etwas teurer bei www.reservix.de im Internet.
  • Schüler-Austausch kommt aus Becov nad Teplou: Der nächste Besuch aus Eschenburgs Partnerstadt kommt vom 24. April bis 1. Mai 2025 hierher zu Besuch. Das Programm passt in die Europawochen vom 30. April bis 31. Mai.
  • Festival „MundART mit Biss“ am 1. Mai: Nach Vorbild des Bluesfestivals Laubach startet die Gemeinde Eschenburg zusammen mit „Kulturconsult“, dem Dialekt-Dachverband „MundART“ und dem Kulturkreis KKED ein überregionales Treffen rund um die Themen Dialekte und Genießen. Von 11 bis 18 Uhr wird die Ortsmitte in Eibelshausen die Kulisse für eine Freiluftfete bieten. Das Festival-Gelände ist zwischen Bürgerhaus und Rathaus, das Rahmenprogramm reicht bis an die Dietzhölze. Am Bürgerhaus, wo am Vorabend das Maibaumaufstellen der Lederhosenfreunde den Auftakt bildet, geht‘s auf der Bühne weiter. In BGH und Rathaus gibt es Ausstellungen, Vorträge und Mitmach-Angebote. Noch können sich Musiker, Partner und Interessierte über MundART@eschenburg.de melden.
  • 2,5 Millionen Kredit zu 2,57 % Zinsen: Die Gemeinde kann noch aus der Kreditermächtigung 2023 und 2024 Kredite aufnehmen. Die Kreditermächtigung für 2023 erlischt, sobald der Haushalt 2025 rechtskräftig ist. Aus der Kreditermächtigung 2023 stehen 900.000 € zur Verfügung, aus der Kreditermächtigung 2024 stehen 1.600.000 € zur Verfügung. Für die Aufnahme eines Kredites von 2.500.000 € mit einer anfänglichen Tilgung von 3 % und einer Zinsbindung von 5 Jahren, 10 Jahren, und Restlaufzeit sind eingeholt worden. Das günstigste Angebot kam von der VR Bank Lahn-Dill eG mit einer Laufzeit von 10 Jahren und einem Zinssatz von 2,57 Prozent.

Stiftung für Eschenburg 

  • Spende für Defis: Die Sparkasse Dillenburg unterstützt bei der Anschaffung von Defibrillatoren mit 2.000 €. Die Spende wurde über die „Stiftung für Eschenburg“ gezahlt und quittiert. Damit wird der Defi finanziert, der im Rathaus stationiert ist und ausgeliehen werden kann. Unter eschenburg.de/defi ist auf unserer Internetseite mehr zu finden über „AED in Eschenburg“.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen: 
  1. Norma hat den Lebensmittelmarkt-Standort Eiershäuser Straße 49 übernommen und hat nach dem Start am 2. Dezember von Montag bis Samstag von 7 – 20 Uhr geöffnet. Das Gebäude wurde zunächst gepachtet und renoviert. Wenn der Standort funktioniert, möchte Norma kaufen und einen kompletten Neubau planen.
  2. Der Edeka-Markt in der Laaspher Straße 13 hat den Betreiber gewechselt. Nachdem Familie Tirjan 40 Jahre lang Lebensmittel-Läden in Eibelshausen betrieben hat, ist Jens Steinseifer der Nachfolger. Der Markt hat Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr geöffnet und am Samstag bis 18 Uhr.
  1. Die „Digitale Dorflinde“ am Marktplatz wird gut genutzt. In der Anfangszeit haben bereits binnen zweier Wochen 368 Personen das kostenlose WLAN genutzt. In der Nacht von 22 bis 5 Uhr ist das WLAN abgeschaltet.
Hirzenhain:
  1. Der „Hirzenhainer Dorfladen“ (hirzenhainer-dorfladen.de) bekommt 13.657,63 € Förderung aus dem Programm Leader, das über unsere Mitgliedschaft im Lahn-Dill-Bergland möglich ist.
  1. Die Jugend des Obst- und Gartenbauvereins Hirzenhain pflanzt 30 alte Obstbäume auf einem Grundstück, das die Gemeinde „Hinter der Unterschell“ bereitstellt.
  1. Die Hundekotbeutelspender, die auf Betreiben des Ortsbeirats aufgestellt wurden, kommen wieder weg, wenn sich niemand mehr verantwortlich fühlt.
Wissenbach:
  1. Es fehlen noch wenige Kleinigkeiten wie z. B. Anfahrschwellen für die Parkplätze und Beschriftung des Trinkbrunnen, außerdem Installationsarbeiten in der Küche. Mit allem wird der Dorfplatz 575.000 € gekostet haben. Ortsbeirat und Vereine wollen am 04.01.2024 ab 14 Uhr den Dorfplatz einweihen.
  1. Zur Planung der Ortsumgehung der B253 für Wissenbach und Frohnhausen erfolgt im Laufe des Jahres 2025 eine Umweltverträglichkeitsstudie mitsamt faunistisch-floristischen Kartierung auf einem 833 Hektar großen Gebiet. Die betroffenen Grundstücke sind im Internet unter www.eschenburg.de dargestellt. Da die Vorarbeiten im Interesse der Allgemeinheit liegen, sind Grundstücksberechtigte zur Duldung verpflichtet (§ 16 Bundesfernstraßengesetz).
  1. Die Naturschutz-Genehmigung für den Mountainbike-Trail an der Eschenburg ist da. Das Projekt kann nun gestartet werden, für das im Januar 2023 die Haushaltsmittel zur Untersuchung freigegeben wurden. Jonas Waldschmidt vom Naturpark Lahn-Dill-Bergland hat im Kultur- und Sozialausschuss berichtet.
Simmersbach:
  1. Der Förderbescheid für das Feuerwehrgerätehaus in Simmersbach ist auf dem Weg. Das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz möchte 267.300 € Zuschuss für das Projekt mit rund vier Millionen Euro, die für Erwerb und Umbau des Feuerwehrhauses zu planen sind, geben. Der Zuschuss kommt frühestens 2026. Geklärt wurde, dass das Projekt der mittlerweile erneuerten DIN entspricht.
  2. Nach den 100.000 € Zuschuss des Landes Hessen für die insgesamt rd. 400.000 € teure Sanierung der Kita Simmersbach wird nun auch noch die Modernisierung der Heizung gefördert. 21.360 € sind beim kfw-Programm 422 dafür reserviert. Mit der Sanierung in drei Abschnitten für zusammen rund 400.000 € wird das Projekt nur noch ein Drittel von dem kosten, was die Kirche für ihr Gebäude geschätzt hat, bevor die Kommune es in Erbbaupacht übernahm.
  1. Die Jagdgenossenschaft Eschenburg teilt das Revier Simmersbach und wird Jagdbogen Simmersbach-Süd mit 303 Hektar bejagbarer Fläche selbst übernehmen als genossenschaftliche Regiejagd. Dafür bestellt der Jagdvorstand Förster Sebastian Biener als Jagdaufseher, dem drei junge Jäger aus Eschenburg helfen. Ziel der genossenschaftlichen Regiejagd ist es, den Wildbestand anzupassen, damit der Wald wieder wachsen kann.
Eiershausen:
  1. Das Verkehrswertgutachten für den Ankauf der Grundstücke des II. Bauabschnittes für das Gewerbegebiet „Heerfeld“ weist einen Ankaufswert im Sinne des Verkehrswertes von 6,00 €/m² aus.
  1. Der Gehweg der Schwarzbachstraße wurde im Jahr 2023 grundhaft erneuert. Die Schlussrechnung der Firma Grimm datiert vom 15.01.2024. Demnach werden die Beiträge im Januar/ Februar 2025 angefordert. Umgelegt werden 44.069 € statt der 45.000 € Kostenschätzung aus der Anliegerversammlung. Die Straßenbeiträge für den Gehweg werden also etwas geringer ausfallen, als damals angenommen.
Roth:
  1. Der Mietvertrag mit der DMFG Deutsche Funkturm GmbH über den Sendemaststandort kann abgeschlossen werden.

Gemeindewerke:

  1. Als letzte Asphaltarbeit mit 3.300 m² ist die Rathausstraße fertig geworden, nachdem seit Mitte März rund 510 m Abwasserkanal, 470 m Fallleitung und 310 m Wasserleitung neu verlegt worden sind. Die Fallleitung war nicht geplant, musste aber aufgrund des sehr schlechten und porösen Zustandes mit ausgetauscht werden. Insgesamt wurden 35 Stück Wasserhausanschlüsse und ca. 70 Stück Kanalanschlüsse neu hergestellt.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  1. Jahresvertrag mit Verband und Gemeinden: Die Firma Treude aus Bad Berleburg bekommt den Jahresvertrag über die Reinigungsdienstleistungen zum Bruttobetrag von 55.656,30 €. Damit sollen die Leistungen fürs Spülen der Kanalstrecken und Regenbecken des Abwasserverbands und der beiden Mitgliedsgemeinden mit einem Kanalreinigungsfahrzeug (Wasserrückgewinner) ausgeführt werden. Der Abwasserverband hatte den Bedarf erstmal gebündelt und „interkommunal“ ausgeschrieben. Andere Firmen haben aus Kapazitätsgründen kein Angebot angegeben.
  1. Ausgediente Klärteiche werden geräumt: Für die Räumung und Entsorgung der Teichkläranlage Wissenbach ist die Firma UD Umweltdienste (Friedberg) beauftragt worden, die mit einem Preis von 478.689,40 € brutto das günstigste Angebot bei einer Ausschreibung hatte. Ein zweites Angebot lag bei 605.710,00 €.
  1. Haushalt 2025 beschlossen: Mit einem Volumen von 2.386.200 € an Aufwendungen und Erträgen ist der Haushaltsplan 2025 beschlossen worden. Weil für die Planung des Neubaus noch Finanzierungsmittel aus 2023 zur Verfügung stehen, sind 2025 keine größeren Investitionen und Kredite geplant.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  1. Weniger Umlage aus den Gemeinden: Mit einem Volumen von 1.478.500 € ist der Haushalt beschlossen worden. Geändert wurde lediglich der erwartete Ertrag aus Eintritten (370.000 € wie im Jahresabschluss 2023). 50.000 € mehr Einnahmen verringert die Verbandsumlage der beiden Mitgliedsgemeinden Eschenburg (526.352 €) und Dietzhölztal (294.648 €), die zur Deckung des Deifizits laut Plan 821.000 € gemeinsam aufbringen.  
  1. Eintrittspreise bleiben gleich: Die Höhe der Eintrittspreise bleibt unverändert, hat die Verbandsversammlung beschlossen. Erst wenn bei der anstehenden Beckensanierung der Bund sein Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ weiter aussetzt und das Land Hessen kein Schwimmbad-Solidarmodell im „Kommunalen Finanzausgleich“ (KFA) schafft, wie vor zehn Jahren im Lahn-Dill-Kreis von allen Kommunen gefordert und in Schleswig-Holstein erfolgreich praktiziert, ist eine Erhöhung der Eintrittspreise angesagt.
  1. Schwimm-Wettkampf Ende Januar: Der TV Eibelshausen bekommt am letzten Wochenende im Januar das Schwimmbad an zwei Tagen: Am Samstag (25.01.2025) richten die TV-Schwimmer ihr schon traditionelles Eibelshäuser Wintermeeting aus. Für den Sonntag (26.01.2025) wird ein Schwimmwettkampf des Bezirks West geplant. Die Schwimmer vom TV Eibelshausen bekommen das einmal im Jahr kostenlos, für die Bezirksveranstaltung erheben wir eine Nutzungspauschale.

Bericht an die Gemeindevertretung (21.11.2024)

Bürgermeister Götz Konrad berichtet der Gemeindevertretung aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden.

Gesamt-Gemeinde:

  • Feuerwehr zieht Bilanz: Zur gemeinsamen jährlichen Hauptversammlung der Eschenburger Feuerwehren wird für 7. Dezember eingeladen. Das Jahrestreffen, das um 18:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Wissenbach beginnt, ist eine gute Gelegenheit für die Gremien-Mitglieder, sich über den Dienst der ehrenamtlichen Retter zu informieren. Neben Kurzberichten von Gemeindebrandinspektor und Gemeindejugendfeuerwehrwart sowie aus der Kinderfeuerwehr stehen Wahlen, Ehrungen und Beförderungen an. 
  • Mängel werden abgearbeitet: Der Technische Prüfdienst des Landes Hessen hatte am 01.10.2024 alle sechs Feuerwehrgerätehäuser beanstandet, auch das neueste in Wissenbach (2010). Moniert werden vor allem Laufwege und Sicherheitsabstände in den Garagen. Bei fünf Standorten wäre nach Normen und Empfehlungen ein Neubau notwendig. Auch für Hirzenhain wird ein Neubau angeraten, weil das neue Einsatzfahrzeug nicht in die 50 Jahre alte Halle passt. Die Mängelbeseitigung verläuft nun abgestuft von „Unverzüglich“ über „kurzfristig“ (3-6 Monate) bis zu „mittelfristig“ (2-4 Jahren erforderlich). Was nicht organisatorisch (z. B. Dienstanweisungen) geregelt werden kann, ist nur durch Um- und Neubau zu erreichen und im Bedarfs- und Entwicklungsplan (2023) zu aktualisieren.
  • Gesundheitsversorgung und Gesundheitszentrum: Nach dem Start der ersten Praxis der Bergland Medizin MVZ GmbH in der Hauptstraße 62-64 in Ewersbach sind die Arbeiten an der gemeinsamen Werbe-Kampagne gestartet. Nachdem das Ladenlokal in der Immobilie Marktplatz 2 erworben worden ist, ruft der Gemeindevorstand auf zur Gründung einer geeigneten Gesellschaft für das „Gesundheitszentrum Eschenburg“, um den Formierungs-Prozess zu steuern und der Bergland Medizin geeignete Räumlichkeiten anbieten zu können.
  • Kita Neue MitteKita „Neue Mitte“: Der Rohbau der viergruppigen Kita in der Simmersbacher Straße 2 wird Ende November fertiggestellt. Die Firma Holzbau Ax bereitet die Zimmerarbeiten vor, dass nach Weihnachten der Aufbau des Dachstuhles dann Hand in Hand mit den Dachdeckerarbeiten ausgeführt wird. Entsprechend ist die zweite Rate fällig. Mit der GüT des ev. Dekanats als Träger wird die Außenanlage und Inneneinrichtung derweil geplant, was nicht in dem 4-Millionen-Auftrag des Kita-Neubaus enthalten ist, den die JFP Fischer Projekte GmbH erfüllt. Während für das Teileigentum am Marktplatz 2 der Grunderwerbssteuerbescheid bereits vorliegt, der beim Erwerb von Baugrund oder Immobilien mit 6 % anfordert wird, nährt sich für die Kita „Neue Mitte“ die Hoffnung auf Hessens Landesregierung. Auf unsere Frage, ob das Land nicht auf die Grunderwerbssteuer verzichten könne, wenn schon keine Investitionsförderung für den Kita-Neubau in Sicht ist, gibt es noch keine Antwort. 
  • Kein Vergleich im Rechtsstreit um Tankstellen-Ölschaden: Im Rechtsstreit der Gemeinde Eschenburg wegen Bodenverunreinigung im Bereich Eiershäuser Straße / Am Baldusacker ist die Güteverhandlung vor dem Landgericht Limburg gescheitert. Die Gemeinde hat bislang 178.239,11 € an Kosten für Sanierungen oder Untersuchungen gehabt nach dem „Ölfund“ im Juni 2020. Beim Verlegen eines Hydranten waren Mitarbeiter der Gemeindewerke auf dem Gemeinde-Grundstück gegenüber auf alten Diesel-Treibstoff im Boden gestoßen. Nach Einschätzung der vom Kreis geforderten Gutachter war der Ölschaden auf einen Ölunfall in den 90er Jahren zurückzuführen. Am 13.01.2022 hat die Gemeinde Klage gegen den früheren Tankstellenbetreiber eingereicht wegen Verunreinigungen des Bodens und des Grundwassers und Ausgleichsanspruch nach 24 Abs. 2 Bodenschutzgesetz (BBodSchG). Zum Vergleich hatten die Beklagtenseite und ihr Versicherer zusammen 25 % der Schadenssumme angeboten, um die Sache zu erledigen. Nun können die beiden Seiten bis 18. Dezember weitere Stellungnahmen einreichen, ehe das Landgericht Limburg am 22. Januar ein Urteil verkündet. 
  • Flüchtlingsunterbringung: Der Betrieb der beiden Flüchtlings-Container in der Eiershäuser Straße 44 und 47 ist Anfang August an den Lahn-Dill-Kreis übergeben worden. Bei der Gemeinde Eschenburg sind rd. 850.000 € Kosten für Flüchtlings-Container aufgelaufen bis zur Übernahme durch den Kreis, deren Erstattung wir nun erwarten. Das sind Herstellungskosten in Höhe von 295.591,95 € und aufgelaufene wiederkehrende Kosten (Container-Miete, Flächen-Pacht, Strom, etc.) in Höhe 555.492,25 €. Monatlich stehen für die beiden Container-Anlagen mit 60 Plätzen Kosten in Höhe von 35.263 € an. Der Lahn-Dill-Kreis erklärt seine finanzielle Lage damit, dass die Erstattungen von Bund und Land seine Kosten nicht mehr decken. 
  • „Bunter Abend“ guter Start für gemeinsame Veranstaltungen: Eine Mischung aus altgedienten Chorsängern und jungen Talenten hat der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal (kked.de) auf die Bühne der Mehrzweckhalle gebracht. Bei weiterer Resonanz – interessierte Chöre und Gruppen können sich unter info@kked.de melden – wird eine Neuauflage geplant.
  • „JA!2025“ zum Auftakt: Nach der Krimi-Lesung mit Erwin Müller ist am 10.01.2025 die Johanneskapelle in Ewersbach Schauplatz auch der nächsten Veranstaltung. Um 18 Uhr beginnt dort der Jahres-Auftakt „JA!2025“. Der Kern der Band „Sacred Sounds of Grass“ stimmt ein auf einen gemeinsamen Austausch. Der Eintritt ist frei.
  • Bodo Bach kommt: „Das Guteste aus 20 Jahren“ präsentiert Bodo Bach am 15.03.2025 in Eschenburg. Auf der Bühne geht es um 19 Uhr los. Einlass in die Mehrzweckhalle in Wissenbach (Forsthausstraße 22) ist um 18 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei Friseur Müller und im Rathaus sowie online bei reservix.de und beim Weihnachtsmarkt in Eibelshausen am 30. November.
  • Freiluft-Festival „MundART mit Biss“ am 1. Mai: Nach dem Vorbild des Blues-Festivals in Laubach startet die Gemeinde Eschenburg zusammen mit dem Büro „Kulturconsult“, dem hessischen Dialekt-Dachverband „MundART“ und dem Kulturkreis vor Ort ein überregionales und internationales Treffen für Dialekte aus Deutschland und das weite Thema Genießen. Von 11 bis 18 Uhr wird die Ortsmitte in Eibelshausen die Kulisse für eine Freiluftfete bieten. Das Festival-Gelände ist zwischen Bürgerhaus und Rathaus, das kostenlose Rahmenprogramm reicht bis an die Dietzhölze. Am Bürgerhaus, wo am Vorabend das Maibaumaufstellen der Lederhosenfreunde den Auftakt bildet, geht es auf der Bühne weiter. In Bürgerhaus und Rathaus planen die MundART-Macher Ausstellungen, Vorträge und Mitmach-Angebote. Vorab können sich Musiker, Partner und Interessierte über MundART@eschenburg.de melden. Infos folgen unter www.eschenburg.de/mundart 
  • Nächstes Bürgerfrühstück: Auf einen Termin konzentriert, wollen die Landfrauen Eibelshausen am 17.05.2025 das nächste Bürgerfrühstück ausrichten.
  • Förderung für 13 Fahrten: 3866 € Zuschüsse gibt es für Fahrten, Lager, Freizeiten. Als Förderung gibt es 2 € pro Teilnehmer und Tag, max. 7 Tage. Es bleibt bei maximal zwei Förderungen jährlich pro Veranstalter, ist noch einmal mit Blick auf die Satzung klargestellt. Konfirmandenfreizeiten etc. sind laut Richtlinien der Gemeinde Eschenburg zur Vereins- und Jugendförderung nicht förderfähig.
  • Starke Jugendarbeit in den Vereinen:105 € Zuschüsse für Jugendarbeit werden insgesamt ausgezahlt. Der Satz liegt bei 5 € für jedes jugendliche Mitglied. TV Eibelshausen (388), JFV Eschenburg (373) und TSV Hirzenhain (271) haben die meisten jugendlichen Mitglieder.
  • Kultur & Natur: Mit der pauschalen Förderung von 100 € im Jahr werden die kulturell und gemeinnützig tätigen Vereine in Eschenburg pauschal gefördert. Insgesamt 2400 € an Zuschüssen gehen an Landfrauen, Naturschutzvereine, Gesangvereine, Kulturkreis & Co.  
  • Regionalbudget fördert Kinder- und Jugendfeuerwehr Hirzenhain: Unter den 11 Projekten, die im Lahn-Dill-Bergland aus dem Regionalbudget gefördert werden konnten, ist die Anschaffung von digitaler Medien-Technik für die Kinder- und Jugendfeuerwehr Hirzenhain. Hierfür gab es 3.245 € Zuschuss.
  • Nachbarn an Windkraft beteiligen: Die Hermann-Hofmann-Gruppe beteiligt die Nachbar-Kommunen des Windparks Frohnhausen im 2,5-Kilometer-Radius, so wie es das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) möglich macht. Für Eschenburg bleiben an den 0,2 ct/kWh rund 8.000 € jährlich.
  • Windpark Galgenberg als gemeinsames Projekt: Die Windpark Galgenberg GmbH ist eingetragen (Amtsgericht Wetzlar HRB 9247). Der Teilflächennutzungsplan Energie wird zusammen mit der Regionalplanung aufgestellt. Weil dieses Projekt auf Eschenburger Gebiet später von der Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH und ihrer Energiegenossenschaft betrieben werden soll, ergibt sich hierdurch die Chance für Kooperation unter Kommunen und breite Beteiligung der Bürgerschaft.
  • Stromerzeugung in Eschenburg braucht frischen Wind: Der Anteil regionaler Stromerzeugung in Eschenburg lag 2023 bei 18 % (Vorjahr: 20 %), weist die Energiemengenbilanz des Netzbetreibers aus. Bei der Windkraft werden nur zwei der drei alten Anlagen bei Hirzenhain gerechnet, die 2023 zusammen 946.495 kWh Strom erzeugt haben. Bei Photovoltaik hat es einen Anstieg in der Zahl gegeben von 481 auf nun 620 Anlagen und bei der installierten Leistung (7.858 kW auf 9.156 kW). Der Ertrag aus Sonnen-Strom sank von 6.619.907 kWh auf 5.914.114 kWh.
  • Waldgruppen florieren: Für die Waldkindergarten-Gruppen in Hirzenhain und Simmersbach hat die Gemeinde die Grundstücks-Verträge verlängert. In Wissenbach, wo das frühere Domizil der Rassegeflügel-Züchter die Basis für praktische Umwelt-Pädagogik bilden wird, ist die Gruppe kurz vor dem Start.  
  • Wiederaufforstung: Das Regierungspräsidium Darmstadt hat unseren Antrag auf Forstförderung vom 27.02.2024 positiv beschieden und bewilligt 22.430,95 € Zuschuss. Die anstehenden Herbstpflanzungen, die im Rahmen der Wiederaufforstung des Gemeindewaldes aufgrund der nach 2018 beginnenden Fichtenkalamität notwendig werden, wurden im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung über die Vergabeplattform Subreport ausgeschrieben. Betroffen sind hier Gemeindewaldabteilungen in den Gemarkungen Roth und Wissenbach mit einer Fläche von 3,1 ha. Unter drei Angeboten war die Firma Stingel Forst- u. Handels GmbH, Albstadt zum Angebotspreis 33.296,59 € günstigster Bieter.
  • Försterei und Vermarktung: Ein gemeinsamer Förster für Eschenburg und Haiger leistet Beförsterung und Holzvermarktung aus einer Hand, diese Interkommunale Zusammenarbeit ist vom Land Hessen aus seiner IKZ-Förderung mit jeweils 50.0000 € zum Start unterstützt worden. Mit einem Sachbericht wurde nun der Verwendungsnachweis geführt. Die Zusammenarbeit ist möglich, weil unser Forstwirtschaftsmeister immer mehr Aufgaben eines Försters übernimmt.
  • Brennholz aus dem Gemeindewald: Wie in den Vorjahren kann die Gemeinde auch 2025 kein Brennholz in kurzer Form aus Buche und Eiche anbieten. Brennholz in langer Form gerückt am Weg (Industrieholz) gibt es beim Hartlaubholz (Buche/Eiche/Ahorn/Esche) für 80 € pro Festmeter inkl. MwSt. und nur solange der Vorrat reicht. Eine Abgabe von Brennholz erfolgt nur an Eschenburger für den Eigenbedarf (maximal 10 Festmeter). Bestellungen sind bis zum 20.12.2024 bei Förster Biener (Telefon 0176 / 108 11 500, E-Mail: sebastian.biener@haiger.de) möglich.

Kommission Zukunft

  • Eschenburg blüht

    Eschenburg blüht…mit gutem Beispiel voran: Nach 1.000 Bürger-Bäumen im vergangenen Jahr und 1.000 Starter-Sets an Blumenzwiebeln zum Herbstmarkt geht es mit der „Kommission Zukunft“ in die nächste Runde. Zum Motto „Eschenburg blüht“ werden gute Beispiele aus dem privaten Garten und Ideen für den öffentlichen Raum gesucht. E-Mail an zukunft@eschenburg.de mit Bildern vom Bäumchen oder den Blumen aus den verteilten Zwiebeln. Im zweiten Schritt sammelt die „KommZu“ Ideen für mehr Grün auf Grundstücken der Gemeinde. Dafür gibt es ein eigenes Förderprogramm (kfw 444), das genutzt werden soll.

 

Stiftung für Eschenburg

  • Hilfe für Hirzenhainer Dorfladen: Mit 1.000 € unterstützt die „Stiftung für Eschenburg“ den Start des Hirzenhainer Dorfladens. 
  • Schachclub-Vermögen geht an Stiftung: Der Schachclub Eschenburg wurde zum 30.06.2023 aufgelöst und die Gemeinde hat das Vereinsvermögen übernommen. Dazu gehört auch der Kassenbestand des Vereins von 1.138,59 €. Nachdem es innerhalb eines Jahres nicht zur Neugründung eines Nachfolgevereins gekommen ist, hat der Gemeindevorstand den Betrag an die „Stiftung für Eschenburg“ übergeben, damit eine gemeinnützige Verwendung dieser Mittel gewährleistet ist. Der Stiftungsrat hat nun beschlossen, 1.000 € dem Stiftungsvermögen zuzuführen, das damit beim Stiftungsvermögen verbleibt und Zinserträge erbringt, die im kommenden Jahr wohl wieder bei 2,10 % liegen. Der Rest soll als Ertrag sofort verfügbar sein für gute Zwecke. 

 

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen: 

  1. Norma hat den Lebensmittelmarkt-Standort Eiershäuser Straße 49 übernommen und startet am 2. Dezember mit dem Verkauf. Dafür wurde das Gebäude zunächst nur renoviert. Ein kompletter Neubau wird noch geplant.
  1. Die Reparaturen am Otto-Friedrich-Schlemper-Platz nach einem Verkehrsunfall laufen. Nach Fällen von Vandalismus und Sachbeschädigung ist das WLAN der „Digitalen Dorflinde“ nachts ausgeschaltet und eine neue Straßenlampe an der Bushaltestelle am Marktplatz angeschaltet. Die Polizei wird öfter kontrollieren.
  1. Das Land gibt dem SV Eibelshausen 50.000 € Zuschuss für die Stadionsanierung. Das ist weniger als erhofft, stemmt der Verein diesmal die Sanierung des Kunstrasens. Die Sanierung der Leichtathletik-Anlagen ist Sache der Gemeinde, wofür auch noch mehr Unterstützung des Kreises als Schulträger erwartet wird.
  1. Die grundhafte Erneuerung der Oranienstraße war mit 72.749,74 € laut Schlussrechnung günstiger als geplant. Nach der Ausschreibung war in der Anliegerversammlung noch 84.500 € genannt worden. Für die Anlieger steht nun 15,56 € statt 18,83 € auf dem Straßenbeitragsbescheid.
  1. Der Fußweg zwischen Bergstraße und Rehgartenstraße kann frühestens 2027 saniert werden, wenn dort auch der Kanal zu verlegen ist und die Arbeiten kombiniert werden können. Das wurde dem Ortsbeirat auf seine Anregung geantwortet.
  1. Die Anregung des Ortsbeirats, die Alleen-Bepflanzung der Simmersbacher Straße wieder zu komplettieren, wird geprüft, wenn die K7 vom Lahn-Dill-Kreis an die Gemeinde Eschenburg übergegangen ist. Hierfür soll auch das Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ (kfw 444) helfen, für das derzeit ein Annahmestopp besteht.
  1. Am 30. November ist Weihnachtsmarkt in Eibelshausen. Los geht es um 11 Uhr mit der Brassband. Konzerte mit Flötenchor (13:15 Uhr) und Doppelquartett „Vocalis“ (14:00 Uhr) gibt es in der Kirche. Um 15:30 Uhr kommt der Nikolaus.

 

Hirzenhain:

  1. Der „Hirzenhainer Dorfladen“ (hirzenhainer-dorfladen.de) ist gestartet. Öffnungszeiten sind Montag-Freitag 7-12:30 Uhr, Dienstag-Freitag 15-18 Uhr und Samstag 7-11 Uhr.
  1. Für das neue Staffellöschfahrzeug ist die Fahrzeughalle am Feuerwehrgerätehaus eigentlich zu klein. Weil hier keine den Unfallverhütungsvorschriften entsprechende Unterbringung möglich ist, wird auch für Hirzenhain ein Neubau zu planen sein. In der Zwischenzeit sind bei der Ersatzbeschaffung und bei der Unterbringung des StLF20 geeignete Maßnahmen und Vorkehrungen zu treffen, die die Schutzziele erreichen. Das StLF20 soll den mehr als 25 Jahre alten „Tanker“ ersetzen, wofür das Land Hessen in einem Vorbescheid 80.850 € Zuschuss in Aussicht stellt.

Wissenbach:

  1. Die Stadt Dillenburg hat am 25.07.2024 Klage eingereicht gegen die Abweichungsentscheidung des RP Gießen vom 12.06.2024 für die „Wiederbelebung“ des Marktes in Wissenbach. Nach der Klagebegründung vom 04.10.2024 hat das von Dillenburg beklagte Land Hessen zehn Wochen Zeit für die Klageerwiderung. Derweil geht das Bauleitplanverfahren weiter. Der Gemeindevorstand ist zum Gespräch mit Dillenburg bereit und verweist auf den Umstand, dass der gleiche Standort auch vorher schon mit einer Abweichungsentscheidung des RP genehmigt werden musste, u. a. weil Wissenbach nicht der zentrale Ortsteil ist. Wir sind in Eschenburg froh, dass die Firma Edeka den Leerstand in Wissenbach gekauft hat und dort einen weiteren Markt etablieren möchte; der Markt in Eibelshausen bleibt bestehen. Mit dem neuen Markt in Wissenbach und Norma in Eibelshausen will die Gemeinde Eschenburg zwei Leerstände beseitigen und die Nahversorgung sichern.
  1. Für die Planung der Ortsumgehung der B253 für Wissenbach und Frohnhausen wird die Umweltverträglichkeitsstudie inklusive der faunistisch-floristischen Kartierung nach europaweiter Ausschreibung vergeben an das Büro „NATURPLANUNG“ in Wölfersheim für 401.662,58 € brutto. Weitere Fachplanungen, die auszuschreiben und zu vergeben sind:
    • Verkehrsuntersuchung (Auftragserteilung Mitte 2025)
    • Objektplanung Verkehrsanlagen, LPH 1 + 2 (Auftragsvergabe Mitte 2025)
    • Lärm-, Schalltechnische Untersuchung (Vergabe Ende 2025)
    • Sicherheitsaudit (Vergabe Mitte 2026)

In der Objektplanung Verkehrsanlagen sollen die Leistungsphasen 1 und 2 bis Ende 2027 erfolgen und eine Vorzugsvariante für die Ortsumgehung ermitteln.

  1. Dorfplatz WissenbachDie Arbeiten am Dorfplatz sollen in dieser Woche weitgehendst fertiggestellt werden. Dazu gehören die Bepflanzungsarbeiten und die Montage von Leuchten, Ruhebänken, Abfallbehälter, Versorgungspoller usw. Für die kommende Woche ist die Abnahme geplant. Das Versorgungsgebäude erhält noch den Schlussanstrich (schiefergrau) – die Fa. Donath wird das noch in diesem Jahr umsetzen. Ortsbeirat und Vereine wollen am 04.01.2025 ab 14 Uhr – noch im Lichterschein der Weihnachtsbeleuchtung – die Einweihung feiern.

Simmersbach:

  1. Auf den Antrag der Gemeinde Eschenburg vom August 2023 möchte das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz 267.300 € Zuschuss geben. Als zuwendungsfähig wurden 891.000 € erkannt von den rund vier Millionen Euro, die für Erwerb und Umbau des Feuerwehrhauses zu planen sind. Der Zuschuss kommt frühestens 2026. Mit den genauen Planungen und der Bereitstellung der Mittel ist nun zu beginnen.
  2. Land fördert den Umbau der Kita Simmersbach mit 100.000 €. Mit diesem Bescheid wird unser Antrag vom 02.08.2023 beantwortet. Der Austausch des alten Ölkessels gegen eine Wärmepumpe war in diesem Jahr der zweite Sanierungs-Bauabschnitt in der Kita. Der dritte Abschnitt umfasst etwa 80.000 € und wird für 2025 eingeplant. Damit die Bauarbeiten den Betrieb der Kita so wenig wie möglich stören, war die Sanierung auf drei Abschnitte aufgeteilt worden. Insgesamt wird die komplette Sanierung etwa 400.000 € kosten statt 900.000 €, wie von der der Kirche geschätzt. Und das Land Hessen hilft mit 100.000 €, wofür wir sehr dankbar sind.
  1. Die Sanierung des asphaltierten Wirtschaftsweges zum Sportplatz war für dieses Jahr geplant, muss jedoch wegen Terminproblemen der Baufirma ins neue Jahr verschoben werden.

Eiershausen:

  1. Der DRK Rettungsdienst Mittelhessen baut für 2,2 Mio. € eine neue Rettungswache im Gewerbegebiet Heerfeld. Im Sommer soll die neue Unterkunft den alten Standort an der Eiershäuser Straße ersetzen. In der Straße Lehmkaute hat der Gemeindevorstand für die Rettungswache als einziger Ausnahme eine Ausfahrt zur „Heuwiese“ gebilligt, damit die Rettungsfahrzeuge schneller starten können.
  1. Für die Veranstaltung „Fire Tach“ am 07.09.2024 wird dem Verein der Feuerwehr Eiershausen die Nutzungsgebühr für den Festplatz erlassen, weil der Gewinn dem guten Zweck der eigenen Feuerwehr dient und wir solche Initiativen unterstützen.
  1. Für die grundhafte Erneuerung der Flurstraße ist die Straßenbeitragsabrechnung erfolgt. Die Kosten lagen bei 139.085,05 €. Bei der Anliegerversammlung waren wir noch von ca. 140.500 € ausgegangen. Der Straßenbeitrag wird mit 9,59 € etwas günstiger als vorher kalkuliert.

Roth:

  1. Gedenkfeier aufm Roth: Pfarrerin Hilke Perlt

    Die Friedhofshalle aufm Roth hat für den Volkstrauertag eine schöne Klang-Kulisse geboten, vor der Simmersbachs Posaunenchor und Pfarrerin Hilke Perlt die zentrale Gedenkfeier gestalteten. Die Gedenkfeier und die fünf Kranzniederlegungen in den übrigen Ortsteilen hatten zusammengerechnet rund 100 Besucher. Die Ansprache des Bürgermeisters, der Text des Totengedenkens sowie Fotos und Infos zu den Denkmälern – bis hin zu allen Namen der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft – sind unter eschenburg.de/volkstrauertag im Internet zu finden.

  1. Bei einem Antrag auf Befreiung zum Bebauungsplan „Am Eckeweg“ hat der Gemeindevorstand einem „gefangenen“ Stellplatz vor der Garage zugestimmt. Einer Unterschreitung der Mindest-Firsthöhe von 2,50 Metern indes wurde aus Gründen der Gleichbehandlung nicht zugestimmt.

Gemeindewerke:

  1. Die Leitungsbauarbeiten in der Rathausstraße konnten am Dienstag abgeschlossen werden. Seit Mitte März wurden rund 510 m Abwasserkanal DN 500 und DN 400 verlegt, 320 m Trinkwasserleitung DN 150 und 390 m Trinkwasserleitung DN 125. Aktuell wird die Fahrbahn für die Asphaltarbeiten vorbereitet, die ab der kommenden Woche (25.11.) erfolgen.
  1. In der Bahnhofstraße sind die Neuverlegung der Trinkwasserleitung und der Austausch des Abwassersammlers fertiggestellt. Hier wurden 250 m Trinkwasserleitung DN 125 und 60 m Abwasserkanal DN 250 verlegt.
  1. Über die Energieeffizienz kommunal mitgestalten gGmbH (ekm-energie.de) bekommen die Gemeindewerke für den Einsatz in der Gemeinde zwei Elektroautos, die über vier Jahre geleast werden, gefördert mit insgesamt 24.000 €. Der neue ID.3 kostet monatlich 288 € im Leasing und bekommt 250 € aus der EKM-Förderung.
  1. Die Gemeindewerke Eschenburg helfen bei einer Geothermie-Potenzialstudie in der Grube „Gottesgabe“.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  1. 30-Millionen-Projekt gemeinsam stemmen: Für eine Finanzierungsstrategie über 30 Mio. € werden gerade Experten vom Büro Rösch und J + P zu Rate gezogen. Womöglich ist ein klassischer Kläranlagenbeitrag am einfachsten, der über die Gemeinden eingesammelt wird und über Vorauszahlungen und/oder über eine Stundung zeitlich „gestreckt“ werden kann. Noch während der Planung einer zukunftsfähigen Kläranlage sollen die Gremien des Verbands und der beiden Kommunen Klarheit bekommen, welcher Finanzierungsweg nachhaltig der Beste ist. Ziel muss sein, im Jahr 2025 hierüber die grundlegenden Beschlüsse zu fassen. Davon steht im Haushalt 2025 des Abwasserverbands noch nichts in den Zahlen, aber dieser Vorbericht weist in die gemeinsame Zukunft.
  1. Jahresvertrag mit Verband und Gemeinden: Für die Spülung der Kanalstrecken und Regenbecken des Abwasserverbands und der beiden Mitgliedsgemeinden hat der AV OD gemeinsam für den gebündelten Bedarf einen Jahresvertrag für ein Kanalreinigungsfahrzeug (Wasserrückgewinner) ausgeschrieben. Wegen Personalmangels bei den Fremdfirmen wird der Abruf der Fahrzeuge immer schwieriger, der Einsatz geeigneten Geräts wird dagegen immer häufiger, dringender und zwingender.
  1. „Molch“ im Einsatz: Zur Reinigung der Pumpleitung zwischen Wissenbach und Eibelshausen ist nach Reinigungsarbeiten eine „Molchschleuse“ eingebaut worden. Seit der Inbetriebnahme der Pumpstation Wissenbach im Jahr 2019 haben die Mitarbeiter des Abwasserverbands immer wieder mit starken Vibrationen an den Pumpen und Rohrleitungen in Wissenbach zu kämpfen. Diese Vibrationen führen zur Beschädigung sowohl der Pumpen als auch der Leitungen. Als Ursachen für die starken Vibrationen wurden Luft in der Leitung sowie eine Verengung des Querschnitts festgestellt, die Ablagerungen von Schlamm, Schotter und Sand verursachen. Nach einer Grundreinigung kam eine so genannte Molchschleuse zum Einsatz. Eine Molchschleuse ist ein spezielles Bauteil, das in eine Rohrleitung eingebaut wird und geöffnet werden kann, um Reinigungsmolche einzusetzen. Diese „Molche“ ähneln in ihrer Form einem Gewehrgeschoss und werden mithilfe von Wasserdruck durch die Leitung geschoben. Die Pumpleitung hat ein Fassungsvermögen von etwa 93 m³ Flüssigkeit. Mithilfe dieser Methode konnten rund 15 m³ eines Gemischs aus Schlamm, Schotter und Sand aus der Leitung entfernt werden. Im Anschluss wurde eine Molchschleuse für das Pumpwerk installiert, sodass künftig Reinigungsarbeiten selbst vorgenommen werden können.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

 

  1. Förderverein sponsert vier Föhne: Die „Warmluftduschen“ haben allein mehr als 5.000 € gekostet und passen gerade zur kalten Jahreszeit. Eine Beleuchtung fürs Babybecken macht das Bad richtig kuschelig. Und neue Stühle für Bistro und Ruhe-Bereich finden auch schnell Freunde. Der Förderverein ist unter freizeitbad-panoramablick.de/foerderverein im Internet zu finden.
  1. Lieber „Bonus für Bäder“ als Eintrittspreis-Erhöhung: Bei der September-Sitzung der Verbandsversammlung ist der Antrag auf Erhöhung der Eintrittspreise mit 7 Ja- und 2 Nein-Stimmen nicht angenommen worden, weil nach § 8 Abs. 2 der Zweckverbands-Satzung eine 2/3 -Mehrheit für Beschlüsse notwendig ist. Es gilt nun die „Sperrfrist für abgelehnte Anträge“ (§ 12 der Geschäftsordnung beider Gemeindevertretungen) und der von der Verbandsversammlung am 29.05.2024 gefasste Grundsatzbeschluss „Bonus für Bäder“: Wenn das Land im Kommunalen Finanzausgleich keinen „Bonus für Bäder“ zur Entlastung der Betreiber-Kommunen verankert und der Bund seine Investitions-Förderung weiter aussetzt, sind – nach der anstehenden Sanierung – höhere Eintrittspreise zu beraten.
  1. IKZ Schwimmbad: Mit Haiger und Dillenburg – und gerne weiteren Bädern – wollen wir eine konkrete interkommunale Zusammenarbeit starten. Diese Zusammenarbeit ist wichtig, damit kein Schwimmbad aus Personalmangel schließen muss. Themen sind z. B. Aushilfe und Personal-Pool, Ausbildungsverbund, Vertretung bei Schließungszeiten, Gemeinsame Veranstaltungen, Initiativen zur Schwimmausbildung.