Tag Archive: Eschenburg

Besuch aus Bečov nad Teplou – Konzert „So klingt Europa!“

Wenn Jugendliche aus Bečov nad Teplou und Eschenburg zusammen musizieren, hört man schnell: So klingt Europa! Das Konzert ist der Höhepunkt des jährlich wechselnden Schüleraustauschs. Um 19 Uhr startet in der Aula der Holderbergschule eine musikalische Reise. Seit 24. April sind 22 Schülerinnen und Schüler aus der dem Städtchen an der Tepl an der Dietzhölze zu Gast. Mit Schülerinnen und Schülern der Holderbergschule und deren Familien gibt es ein buntes Programm mit gemeinsamen Aktionen und Proben fürs Konzert heute. Am Rathaus, wo die Schülergruppe am Donnerstag begrüßt wurde, ist nach der Trauerbeflaggung für den Papst nun als Zeichen der Europawochen die Freude an den Fahnen abzulesen: Die Tschechien-Flagge wurde gehisst, die vor 25 Jahren zur Begrüßung der ersten Besucher-Gruppe aus dem früheren Petschau noch aus einer Hessen-Fahne im Rathaus selbst genäht wurde. Auf Rot und Weiß musste nur noch das blaue Dreieck angebracht werden. „Schon die Fahnen zeigen uns: Es gibt mehr Verbindendes als Trennendes“, sagt Eschenburgs Bürgermeister Götz Konrad, als er seinen Kollegen Miroslav Nepraš begrüßte. Erstmals dabei ist fürs Konzert heute Tomáš Wizovský, Verwalter des schönen Schlosses in Bečov nad Teplou.

 

Bericht an die Gemeindevertretung (19.12.2024)

Zur letzten Sitzung der Gemeindevertretung, die am 19.12.2024 bereits um 18 Uhr im Bürgerhaus öffentlich tagt, legt Bürgermeister Götz Konrad folgenden Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden vor:

Gesamt-Gemeinde:

  • 200 Aktive und 57 Einsätze bei der Feuerwehr: Die Feuerwehr Eschenburg hat mittlerweile 200 Aktive, davon 112 Atemschutzgeräteträger. In der Jugendfeuerwehr lernen 58 Jungs und 31 Mädchen das Helfer-Handwerk. In den drei Kinderfeuerwehren in Eiershausen, Hirzenhain und Eibelshausen sind auch schon 81 Kinder engagiert. Die Alters- und Ehrenabteilung zählt 39 langjährige Kameraden. Von den 57 Einsätzen, die die Feuerwehr Eschenburg im Bilanz-Jahr meisterte, waren 14 Brände und 21 Hilfeleistungen unterschiedlicher Größe. Bei ihrem Jahrestreffen dankte Gemeindebrandinspektor Jochen Pfeifer den Gremien der Gemeinde für die Bereitstellung der Mittel für viele Anschaffungen in einer Gesamthöhe von über einer halben Million Euro, darunter 400.000 € für ein neues Staffellöschfahrzeug, das vier Jahre nach der Beantragung in Dienst ging, und 55.000 € für die Umrüstung von 51 Atemschutzgeräten und 118 Masken auf Überdruck-Technik. Für die Wertschätzung von langjährigen Einsatzkräften (25 und 40 Jahre) gab es erstmals Gutscheine für den Dorfladen in Hirzenhain. Schwimmbadkarten waren überflüssig, nachdem die Feuerwehr-Aktiven im Freizeitbad freien Eintritt haben. Das silberne Brandschutzehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst bekommen Christof Hermann (Hirzenhain), Timo Hinze, Michel Stranzenbach (beide Eibelshausen), Steffen Kunz (Simmersbach), Thomas Kunz, Andreas Hain, Kevin Theiss und Daniel Wagener (alle Wissenbach). Gold für 40 Jahre aktiven Dienst gibt es für Michael Haas (Wissenbach), André Thamer (Hirzenhain) und Andreas Hast (Eibelshausen). Die Anerkennungsprämie des Landes Hessen bekommen für 10 Jahre Maximilian Handke, Christian Becker, Andreas Ortmann, Simon Sandrock und Marcel Guth, für 20 Jahre Martin Schmalz, Michel Stranzenbach, Andreas Pano und Marc Rystau, für 30 Jahre Claus-Peter Schwedes, Michael Deis und Dirk Rohleder sowie für 40 Jahre Wieland Graiff und Michael Haas. Bei den Beförderungen wurden Lukas Ortmann (Wissenbach), Jens Orth, Nick Schaffner, Johannes Pfeifer und Christopher Schwehn (alle Eibelshausen) Brandmeister sowie Kristopher-Kirsten Heinz (Eibelshausen) und Daniel Grebe (Roth) Oberbrandmeister und Denis Kunz (Hirzenhain) und Patrick Keller (Eiershausen) Hauptbrandmeister. Auszeichnung für Verdienste um die Jugendfeuerwehr gibt es in Form der „Florians-Medaille“. Bronze bekommen Finn Fabio Fürschbach (Simmersbach) und Timo Alexander Ortmann (Eiershausen), Silber erhalten Benedict Hinke, Luisa Theis und Andreas Ortmann (alle Wissenbach). Gold geht an Michael Waldschmidt und Lukas Ortmann (beide Wissenbach). Die Kinderfeuerwehr-Medaille in Bronze erhalten Sven Autschbach, Timo Alexander Ortmann und Stephan Deis (Eiershausen). 
  • Schließung Rathaus: Das Rathaus bleibt, wie auch im letzten Jahr, um die Feiertage (Weihnachten und Neujahr) vom 23.12.24 – 30.12.24 geschlossen. Für das Einwohnermeldeamt und das Standesamt wird ein Notdienst eingerichtet. 
  • Kita Neue MitteKita „Neue Mitte“: Der Rohbau der viergruppigen Kita in der Simmersbacher Straße 2 ist fertiggestellt. Die Firma Holzbau Ax macht nach den Weihnachtsferien weiter mit den Zimmerarbeiten, die dann Hand in Hand mit den Dachdeckerarbeiten laufen. Wer sich fragt, was an der Ecke des „Nassauer Hofs“ gebaut wird: In der Fassade des alten Gasthofes wird eine neue Tagespflege entstehen, die die Diakoniestation Dietzhölztal-Eschenburg betreiben wird. 
  • Am Regionalplan beteiligen: Für die Neuaufstellung des Regionalplans Mittelhessen gibt es eine erneute Beteiligung in der Zeit von 26. Mai bis 6. Juli.
  • Regionalbudget fördert Kinder- und Jugendfeuerwehr Hirzenhain: Unter den 11 Projekten, die im Lahn-Dill-Bergland aus dem Regionalbudget gefördert werden konnten, ist die Anschaffung von digitaler Medien-Technik für die Kinder- und Jugendfeuerwehr Hirzenhain. Hierfür gab es 3.245 € Zuschuss.
  • Aufruf Regionalbudget 2025: Für Projekte zwischen 1.000 € und 20.000 € gibt es eine Fördermöglichkeit (bis zu 80 % Zuschuss) über das Regionalbudget – Region Lahn-Dill-Bergland. Bis 31.01.2025 müssen Projektskizzen bei der Geschäftsstelle eingegangen sein. Über diesen Link gibt es wichtige Informationen und die nötigen Formulare. Für Gremien und Organisationen der Gemeinde gibt der Gemeindevorstand die Anträge ab, sofern sie vollständig und aussagekräftig sind.
  • Naturparkzentrum kommt an den Aartalsee: Die Frage des „ob“ ist geklärt, bei der Frage des „wie“ sprechen sich die meisten für eine Lösung auf Kreditbasis aus. Die Wirtschaftlichkeitsberechnung zum Bau eines Naturparkzentrums am Aartalsee sieht eine Finanzierung über Investitionszuschüsse der Kommunen mit 5,15 Mio. € günstiger als mit einer Finanzierung über Kredite, die den Verein Lahn-Dill-Bergland und seine Mitglieder insgesamt 7,58 Mio. € kosten würde. Dennoch ist das Echo aus den Gremien eher positiv für die „teurere“ Variante.
  • Vorverkauf für Bodo Bach läuft: Am 15.03.2025 gastiert Bodo Bach beim KKED. Der Komik-Klassiker präsentiert auf der Bühne der Mehrzweckhalle in Wissenbach (Forsthausstraße 22) ab 19 Uhr „Das Guteste aus 20 Jahren“. Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 29 € im Rathaus in Eschenburg in der Bücherei (02774/915-400), die montags von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr und donnerstags von 9.30 bis 11.30 Uhr und von 15.30 bis 18.00 Uhr geöffnet hat, bei Friseur Müller und sowie etwas teurer bei www.reservix.de im Internet.
  • Schüler-Austausch kommt aus Becov nad Teplou: Der nächste Besuch aus Eschenburgs Partnerstadt kommt vom 24. April bis 1. Mai 2025 hierher zu Besuch. Das Programm passt in die Europawochen vom 30. April bis 31. Mai.
  • Festival „MundART mit Biss“ am 1. Mai: Nach Vorbild des Bluesfestivals Laubach startet die Gemeinde Eschenburg zusammen mit „Kulturconsult“, dem Dialekt-Dachverband „MundART“ und dem Kulturkreis KKED ein überregionales Treffen rund um die Themen Dialekte und Genießen. Von 11 bis 18 Uhr wird die Ortsmitte in Eibelshausen die Kulisse für eine Freiluftfete bieten. Das Festival-Gelände ist zwischen Bürgerhaus und Rathaus, das Rahmenprogramm reicht bis an die Dietzhölze. Am Bürgerhaus, wo am Vorabend das Maibaumaufstellen der Lederhosenfreunde den Auftakt bildet, geht‘s auf der Bühne weiter. In BGH und Rathaus gibt es Ausstellungen, Vorträge und Mitmach-Angebote. Noch können sich Musiker, Partner und Interessierte über MundART@eschenburg.de melden.
  • 2,5 Millionen Kredit zu 2,57 % Zinsen: Die Gemeinde kann noch aus der Kreditermächtigung 2023 und 2024 Kredite aufnehmen. Die Kreditermächtigung für 2023 erlischt, sobald der Haushalt 2025 rechtskräftig ist. Aus der Kreditermächtigung 2023 stehen 900.000 € zur Verfügung, aus der Kreditermächtigung 2024 stehen 1.600.000 € zur Verfügung. Für die Aufnahme eines Kredites von 2.500.000 € mit einer anfänglichen Tilgung von 3 % und einer Zinsbindung von 5 Jahren, 10 Jahren, und Restlaufzeit sind eingeholt worden. Das günstigste Angebot kam von der VR Bank Lahn-Dill eG mit einer Laufzeit von 10 Jahren und einem Zinssatz von 2,57 Prozent.

Stiftung für Eschenburg 

  • Spende für Defis: Die Sparkasse Dillenburg unterstützt bei der Anschaffung von Defibrillatoren mit 2.000 €. Die Spende wurde über die „Stiftung für Eschenburg“ gezahlt und quittiert. Damit wird der Defi finanziert, der im Rathaus stationiert ist und ausgeliehen werden kann. Unter eschenburg.de/defi ist auf unserer Internetseite mehr zu finden über „AED in Eschenburg“.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen: 
  1. Norma hat den Lebensmittelmarkt-Standort Eiershäuser Straße 49 übernommen und hat nach dem Start am 2. Dezember von Montag bis Samstag von 7 – 20 Uhr geöffnet. Das Gebäude wurde zunächst gepachtet und renoviert. Wenn der Standort funktioniert, möchte Norma kaufen und einen kompletten Neubau planen.
  2. Der Edeka-Markt in der Laaspher Straße 13 hat den Betreiber gewechselt. Nachdem Familie Tirjan 40 Jahre lang Lebensmittel-Läden in Eibelshausen betrieben hat, ist Jens Steinseifer der Nachfolger. Der Markt hat Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr geöffnet und am Samstag bis 18 Uhr.
  1. Die „Digitale Dorflinde“ am Marktplatz wird gut genutzt. In der Anfangszeit haben bereits binnen zweier Wochen 368 Personen das kostenlose WLAN genutzt. In der Nacht von 22 bis 5 Uhr ist das WLAN abgeschaltet.
Hirzenhain:
  1. Der „Hirzenhainer Dorfladen“ (hirzenhainer-dorfladen.de) bekommt 13.657,63 € Förderung aus dem Programm Leader, das über unsere Mitgliedschaft im Lahn-Dill-Bergland möglich ist.
  1. Die Jugend des Obst- und Gartenbauvereins Hirzenhain pflanzt 30 alte Obstbäume auf einem Grundstück, das die Gemeinde „Hinter der Unterschell“ bereitstellt.
  1. Die Hundekotbeutelspender, die auf Betreiben des Ortsbeirats aufgestellt wurden, kommen wieder weg, wenn sich niemand mehr verantwortlich fühlt.
Wissenbach:
  1. Es fehlen noch wenige Kleinigkeiten wie z. B. Anfahrschwellen für die Parkplätze und Beschriftung des Trinkbrunnen, außerdem Installationsarbeiten in der Küche. Mit allem wird der Dorfplatz 575.000 € gekostet haben. Ortsbeirat und Vereine wollen am 04.01.2024 ab 14 Uhr den Dorfplatz einweihen.
  1. Zur Planung der Ortsumgehung der B253 für Wissenbach und Frohnhausen erfolgt im Laufe des Jahres 2025 eine Umweltverträglichkeitsstudie mitsamt faunistisch-floristischen Kartierung auf einem 833 Hektar großen Gebiet. Die betroffenen Grundstücke sind im Internet unter www.eschenburg.de dargestellt. Da die Vorarbeiten im Interesse der Allgemeinheit liegen, sind Grundstücksberechtigte zur Duldung verpflichtet (§ 16 Bundesfernstraßengesetz).
  1. Die Naturschutz-Genehmigung für den Mountainbike-Trail an der Eschenburg ist da. Das Projekt kann nun gestartet werden, für das im Januar 2023 die Haushaltsmittel zur Untersuchung freigegeben wurden. Jonas Waldschmidt vom Naturpark Lahn-Dill-Bergland hat im Kultur- und Sozialausschuss berichtet.
Simmersbach:
  1. Der Förderbescheid für das Feuerwehrgerätehaus in Simmersbach ist auf dem Weg. Das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz möchte 267.300 € Zuschuss für das Projekt mit rund vier Millionen Euro, die für Erwerb und Umbau des Feuerwehrhauses zu planen sind, geben. Der Zuschuss kommt frühestens 2026. Geklärt wurde, dass das Projekt der mittlerweile erneuerten DIN entspricht.
  2. Nach den 100.000 € Zuschuss des Landes Hessen für die insgesamt rd. 400.000 € teure Sanierung der Kita Simmersbach wird nun auch noch die Modernisierung der Heizung gefördert. 21.360 € sind beim kfw-Programm 422 dafür reserviert. Mit der Sanierung in drei Abschnitten für zusammen rund 400.000 € wird das Projekt nur noch ein Drittel von dem kosten, was die Kirche für ihr Gebäude geschätzt hat, bevor die Kommune es in Erbbaupacht übernahm.
  1. Die Jagdgenossenschaft Eschenburg teilt das Revier Simmersbach und wird Jagdbogen Simmersbach-Süd mit 303 Hektar bejagbarer Fläche selbst übernehmen als genossenschaftliche Regiejagd. Dafür bestellt der Jagdvorstand Förster Sebastian Biener als Jagdaufseher, dem drei junge Jäger aus Eschenburg helfen. Ziel der genossenschaftlichen Regiejagd ist es, den Wildbestand anzupassen, damit der Wald wieder wachsen kann.
Eiershausen:
  1. Das Verkehrswertgutachten für den Ankauf der Grundstücke des II. Bauabschnittes für das Gewerbegebiet „Heerfeld“ weist einen Ankaufswert im Sinne des Verkehrswertes von 6,00 €/m² aus.
  1. Der Gehweg der Schwarzbachstraße wurde im Jahr 2023 grundhaft erneuert. Die Schlussrechnung der Firma Grimm datiert vom 15.01.2024. Demnach werden die Beiträge im Januar/ Februar 2025 angefordert. Umgelegt werden 44.069 € statt der 45.000 € Kostenschätzung aus der Anliegerversammlung. Die Straßenbeiträge für den Gehweg werden also etwas geringer ausfallen, als damals angenommen.
Roth:
  1. Der Mietvertrag mit der DMFG Deutsche Funkturm GmbH über den Sendemaststandort kann abgeschlossen werden.

Gemeindewerke:

  1. Als letzte Asphaltarbeit mit 3.300 m² ist die Rathausstraße fertig geworden, nachdem seit Mitte März rund 510 m Abwasserkanal, 470 m Fallleitung und 310 m Wasserleitung neu verlegt worden sind. Die Fallleitung war nicht geplant, musste aber aufgrund des sehr schlechten und porösen Zustandes mit ausgetauscht werden. Insgesamt wurden 35 Stück Wasserhausanschlüsse und ca. 70 Stück Kanalanschlüsse neu hergestellt.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  1. Jahresvertrag mit Verband und Gemeinden: Die Firma Treude aus Bad Berleburg bekommt den Jahresvertrag über die Reinigungsdienstleistungen zum Bruttobetrag von 55.656,30 €. Damit sollen die Leistungen fürs Spülen der Kanalstrecken und Regenbecken des Abwasserverbands und der beiden Mitgliedsgemeinden mit einem Kanalreinigungsfahrzeug (Wasserrückgewinner) ausgeführt werden. Der Abwasserverband hatte den Bedarf erstmal gebündelt und „interkommunal“ ausgeschrieben. Andere Firmen haben aus Kapazitätsgründen kein Angebot angegeben.
  1. Ausgediente Klärteiche werden geräumt: Für die Räumung und Entsorgung der Teichkläranlage Wissenbach ist die Firma UD Umweltdienste (Friedberg) beauftragt worden, die mit einem Preis von 478.689,40 € brutto das günstigste Angebot bei einer Ausschreibung hatte. Ein zweites Angebot lag bei 605.710,00 €.
  1. Haushalt 2025 beschlossen: Mit einem Volumen von 2.386.200 € an Aufwendungen und Erträgen ist der Haushaltsplan 2025 beschlossen worden. Weil für die Planung des Neubaus noch Finanzierungsmittel aus 2023 zur Verfügung stehen, sind 2025 keine größeren Investitionen und Kredite geplant.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  1. Weniger Umlage aus den Gemeinden: Mit einem Volumen von 1.478.500 € ist der Haushalt beschlossen worden. Geändert wurde lediglich der erwartete Ertrag aus Eintritten (370.000 € wie im Jahresabschluss 2023). 50.000 € mehr Einnahmen verringert die Verbandsumlage der beiden Mitgliedsgemeinden Eschenburg (526.352 €) und Dietzhölztal (294.648 €), die zur Deckung des Deifizits laut Plan 821.000 € gemeinsam aufbringen.  
  1. Eintrittspreise bleiben gleich: Die Höhe der Eintrittspreise bleibt unverändert, hat die Verbandsversammlung beschlossen. Erst wenn bei der anstehenden Beckensanierung der Bund sein Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ weiter aussetzt und das Land Hessen kein Schwimmbad-Solidarmodell im „Kommunalen Finanzausgleich“ (KFA) schafft, wie vor zehn Jahren im Lahn-Dill-Kreis von allen Kommunen gefordert und in Schleswig-Holstein erfolgreich praktiziert, ist eine Erhöhung der Eintrittspreise angesagt.
  1. Schwimm-Wettkampf Ende Januar: Der TV Eibelshausen bekommt am letzten Wochenende im Januar das Schwimmbad an zwei Tagen: Am Samstag (25.01.2025) richten die TV-Schwimmer ihr schon traditionelles Eibelshäuser Wintermeeting aus. Für den Sonntag (26.01.2025) wird ein Schwimmwettkampf des Bezirks West geplant. Die Schwimmer vom TV Eibelshausen bekommen das einmal im Jahr kostenlos, für die Bezirksveranstaltung erheben wir eine Nutzungspauschale.

Maad-Wecken: Und es gibt sie doch! Rathaus-Team verkauft in der Marktstraße

Maade ohne Wecken? Gibt’s nicht, geht nicht! So hat sich die Rathaus-Mannschaft um Sascha Nickel und Daniel Becker gedacht, die mit der Bäckerei Rothe über die Lieferung von Wecken für den Herbstmarkt am 13. und 14. Oktober erfolgreich verhandelt haben. Nachdem Bäckerei Homberg, die den Markt viele Jahre beliefert hat, im Mai ihre letzten Wecken verkauft und die Bäckerei in Driedorf aufgegeben hatten, war die Nachfolge und der „Nachschub“ bis zuletzt nicht klar. Nun wird sich die Rathaus-Mannschaft selbst mit einem Stand in der Marktstraße stellen und Wecken verkaufen.

Bergland Medizin: Erste Praxis ist gestartet, jetzt kommt der zweite Schritt

Bergland Medizin ist gestartet

Die Bergland Medizin ist gestartet. In der Hauptstraße 62-64 in Ewersbach (hinter der alten Volksbank) ist eine erste Praxis entstanden. Keine Notlösung, sondern ein guter Anfang, sagen die ersten Besucher. Nun kann die Bergland Medizin MVZ GmbH die zweite Praxis planen, die in Eibelshausen am Marktplatz entstehen soll.

„Nach dem ersten Schritt muss der zweite Schritt folgen, damit unser gemeinsamer Gesundheits-Standort sicher auf zwei Beinen steht“, sagt Eschenburgs Bürgermeister Götr Konrad. Die Gremien beider Gemeinden beraten gerade darüber, wie sie für diesen gemeinsamen Gesundheits-Standort weiteren Nachwuchs werben.

Im Haupt- und Finanzausschuss am 05.09.2024 um 19 Uhr im Rathaus berichtet Dr. Johannes Rein, wie die weitere Vorgehensweise sein kann.

Wie dieser gemeinsame Standort dank vieler Partner und guter Grundlagen gute Chancen der Zusammenarbeit bietet, buchstabiert unser Gesundheits- ABC durch.

1000 € Stipendium locken Landärzte nach Eschenburg

Klar, das bringt erst in zehn Jahren Nachwuchs für die Landärzte – aber die Medizin-Stipendien (-> hier Richtlinie) sind eine Einladung nach Eschenburg. So sieht es Torsten Feichtinger, einer der Macher von Bergland Medizin.  Was die jungen Ärzte mit Taunus Medizin in Neu Anspach geschafft haben, das wollen sie auch in Eschenburg und Dietzhölztal schaffen. Ein medizinisches Versorgungszentrum (MZV) mit dem Namen Bergland Medizin ist gegründet, unter deren Dach zwei neue Hausarztpraxen in Ewersbach und Eibelshausen entstehen sollen. Derweil eine bürokratische Hürde nach der anderen genommen wird, werden zur Abrundung eines starken Teams Ärztinnen und Ärzte gesucht. Bergland-Arzt  Dipl.-Ing. Torsten Feichtinger und Rechtsanwalt Dr. Johannes Rein haben am 29.04.2024 den Gemeindevorstand informiert und weitere Schritte der Kooperation besprochen. „Freilich hilft die Gemeinde Eschenburg nicht nur mit den Medizin-Stipendien, und Räumlichkeiten in zentraler Lage, sondern wir kümmern uns um vieles, wenn Landärzte hier landen möchten“, sagt Bürgermeister Götz Konrad.


Gemeinde erwirbt Miteigentum zur Gesundheitsversorgung

Der Erwerb von Miteigentum am Marktplatz 2 steht am hat die Gemeindevertretung am 22.02.2024 beschlossen. Das leerstehende Ladenlokal soll helfen, in Eschenburg ein Gesundheitszentrum in zentraler Lage einzurichten.


Bergland Medizin: „Moderne Medizin menschlich gestalten!“

Taunus Medizin geht ins Bergland: Dr. Sebastian Reimann (links) und Dipl.-Ing. Torsten Feichtinger wollen in Eschenburg und Dietzhölztal zwei Hausarztpraxen starten und die Gesundheitsversorgung in der Region verbessern.
Taunus Medizin geht ins Bergland: Dr. Sebastian Reimann (links) und Dipl.-Ing. Torsten Feichtinger wollen in Eschenburg und Dietzhölztal zwei Hausarztpraxen starten und die Gesundheitsversorgung in der Region verbessern.

Unter dem Namen Bergland Medizin möchte sich ein Ärzte-Duo in Eschenburg und Dietzhölztal ansiedeln, um die Gesundheitsversorgung in der Region zu verbessern.  Durch die beratende Rechtsanwaltskanzlei, Dr. Hahne, Fritz, Bechtler & Partner – HFBP Rechtsanwälte und Notar und Rechtsanwalt Dr. Johannes Rein nimmt das Projekt nun an Fahrt auf. Die beiden Ärzte wollen die Gelegenheit nutzen um sich den Menschen in der Region vorzustellen. Gezielt werden in einer neuen Ausschreibung weitere Ärzte gesucht, um das Team abzurunden.

 

Wer sind Sie?

Wir sind zwei engagierte Hausärzte aus Hessen. Dr. Sebastian Reimann ist Internist, jedoch mit hausärztlichem Schwerpunkt und Dipl.-Ing. Torsten Feichtinger entdeckte die Leidenschaft zur Allgemeinmedizin nach seinem Studium der biomedizinischen Technik.

Beide brennen für die hausärztliche Versorgung und haben eine Vision vor Augen: Moderne Medizin menschlich gestalten!

Aktuell ist die Medizin in allen Medien nur noch ökonomisiert und wirtschaftlich betrachtet. Der Mensch, vor allem im ländlichen Raum, gerät aus dem Fokus. Dem möchten wir etwas entgegenstellen. Wir sind überzeugt davon, dass Medizin auch ohne betriebswirtschaftliche Investoren modern, menschlich und professionell sein kann.

Mit dieser Vision gründeten wir im Jahr 2019 die Praxis Taunus Medizin – bewusst im ländlichen Raum.

Wir schufen barrierefreie, ansprechende und technisch hochmoderne Praxisräume mit einem großen Diagnose- und Behandlungsspektrum.

Auch die Personalführung wird von uns anders gehandhabt. Das WIR ist für uns entscheidend.

Wir glauben, nur wenn das Team als eine Einheit funktioniert, können wir unsere Patienten optimal betreuen.

Warum jetzt eine andere Region?

Durch die bisherige Zusammenarbeit mit der Kanzlei HFBP und deren Kontakte kam die Idee auf, ob sich unsere Vision auch in anderen Standorten etablieren lässt. Schnell wurde klar, der nördliche Lahn Dill Kreis ist hausärztlich stark unterversorgt!

Aus diesem Grund entstand ein Treffen mit HFBP und den regionalen Verantwortlichen, um die medizinische Versorgung voran zu bringen.

Was ist geplant?

Wir wollen mit den Menschen vor Ort unserer Vision umsetzen.

Es werden zwei Hausarztpraxen entstehen – eine in Ewersbach und eine in Eibelshausen.

Die Räumlichkeiten sind aktuell in der Planungsphase. Hier freuen wir uns auch über die großzügige Unterstützung der Kommunen, um das Projekt zu verwirklichen.

Der nächste Schritt für uns ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Bergland Medizin zu rekrutieren! Wir möchten, dass das Team die Möglichkeit hat, sich aktiv in die Standortgestaltung einzubringen und hoffen auf tatkräftige Unterstützung.

Denn ohne jeden einzelnen Menschen funktioniert diese Vision nicht!

Für die Bürger vor Ort planen wir eine Informationsveranstaltung im Jahr 2024.

Wann soll die Bergland Medizin öffnen?

Unser Ziel ist es, die Türen an beiden Standorten im Sommer 2024 öffnen zu können.

Werden Sie beide den Taunus dann verlassen?

Wir bleiben dem Taunus weiter verpflichtet und glauben, dass eine nahbare ärztliche Versorgung nur mit lokalen Kollegen vor Ort zu erreichen ist, die sich mit der Region verbunden fühlen. Daher werden wir unser Möglichstes tun, um die Bergland Medizin organisatorisch und verantwortlich zu leiten, werden die direkte ärztliche Versorgung aber in lokale Hände geben.

Wir werde ich Teil des Teams?

Schicken Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen vollständig im PDF-Format – bestehend aus Anschreiben, Lebenslauf und relevanten Zeugnissen als E-Mail an bewerbung@berglandmedizin.de.

Sollten Sie Fragen zu dem Bewerbungsprozess haben, erreichen Sie Frau Bach montags, dienstags und freitags von 08:00 bis 17:00 Uhr unter der Handynummer 0160/3210579.
Diese Nummer ist ausschließlich für das Bewerbungsverfahren eingerichtet! Sie dient nicht dem Zweck einer Patienteninformation oder für anderweitige Fragen.

 

Kostenlose Energiesprechstunde im Rathaus am ersten Montag im Monat

Kostenlose Energiesprechstunde im Rathaus am ersten Montag im Monat

Was ist denn jetzt eigentlich neu am Heizungsgesetz? Was kann ich zuhause tun, ohne gleich viel Geld in die Hand zu nehmen? Antworten auf solche Fragen liefert in Eschenburg die Energiesprechstunde im Rathaus. Das kostenlose Beratungsangebot bietet die Verbraucherzentrale Hessen zusammen mit Bauingenieur Bernd Schütz.

Für die „Energiesprechstunde“ im Rathaus laufen die Anmeldungen telefonisch über die Rathaus-Zentrale (02774) 915-0 während der Dienstzeiten. Die „Energiesprechstunde“ im Rathaus findet jeden ersten Montag im Monat ab 14 Uhr statt und wird von der Verbraucher­zentrale Hessen kostenlos angeboten. Ratsuchende erhalten Tipps zum Sanieren und Energiesparen sowie Informationen zur Bestandssanierung, Heiztechnik, Regenerativen Energien und Fördermöglichkeiten.

Bauingenieur Bernd Schütz ist Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen und in der Region kein Unbekannter, gab er doch 2006 den Impuls zur Energie-Messe in Eschenburg. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ist die Beratung der Verbraucherzentrale kostenfrei.

Mehr Informationen zur Energieberatung der Verbraucherzentrale gibt es unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de im Internet. Die Aktivitäten der Gemeinde Eschenburg sind unter www.endlich-energie.de im Internet zu finden.

Energieberatung zuhause für 30 €

Eine Energieberatung zuhause kostet eine Gebühr von 30 € und ist direkt mit Bernd Schütz auszumachen.  Der Bauingenieur ist erreichbar per E-Mail an ibwbautechnik@web.de, Telefon (02774) 921843 sowie mobil (0152) 09832874.

Energie-Berater Bernd Schütz hält die monatliche „Sprechstunde“ der Verbraucherzentrale Hessen ab. Die Beratung ist kostenlos.

Bauingenieur Bernd Schütz ist Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen und in der Region kein Unbekannter, gab er doch 2006 den Impuls zur Energie-Messe in Eschenburg. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ist die Beratung der Verbraucherzentrale kostenfrei.

Mehr Informationen zur Energieberatung der Verbraucherzentrale gibt es unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de im Internet. Die Aktivitäten der Gemeinde Eschenburg sind unter www.endlich-energie.de im Internet zu finden.

 

 

 

 

Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden

Bürgermeister Konrad berichtet in der Sitzung der Gemeindevertretung am 25.04.2024 aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden.

Gesamt-Gemeinde:

  • Trauer um Otto Friedrich Schlemper: Eschenburgs Ehrenbürgermeister Otto Friedrich Schlemper ist im Alter von 96 Jahren verstorben ist. Otto Schlemper war von 1965 bis 1971 Bürgermeister der Gemeinde Eibelshausen und ab dem 01.10.1971 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 31.12.92 Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg.
  • Gesundheitsversorgung: Die „Bergland Medizin“ (berglandmedizin.de) sucht engagiertes Personal für die Neugründung von zwei modernen Hausarztpraxen in den Gemeinden Dietzhölztal und Eschenburg. Zur Abrundung des Teams werden aktuell Fachärzte für Allgemeinmedizin und/oder lnnere Medizin, Fachärzte für Kinder – und Jugendmedizin und Weiterbildungsassistenten gesucht. Für Fragen und Hinweise ist Dr. Johannes Rein unser Ansprechpartner.
  • Flüchtlingsunterbringung: Der Bauantrag für Flüchtlings-Container hängt immer noch bei der Bauaufsicht; wir haben immer wieder nachgebessert. Der Kooperationsvertrag liegt seit 09.10.2023 beim Kreis. Die vom Kreis am 23.02.2024 mitgeteilten Änderungen sind von uns als nicht nachvollziehbar zurückgewiesen worden. Es gibt keine brauchbaren Rückmeldungen vom Kreis. Nach einigen Wegzügen haben wir die Flüchtlinge im Container-Dorf Eiershäuser Straße 44 untergebracht, in dem nun noch ein Platz frei ist. Die Container in der Eiershäuser Straße 47 sind derzeit wieder leer. Einzelne Kostenerstattungen laufen, derweil die Container seit Juli 2023 im Betrieb sind, was bei der Komplett-Kostenübernahme zu verrechnen ist.
  • „Sport integriert“ wird weitergeführt: Das Land Hessen hat uns einen Bescheid über 6.000 € zugestellt, mit dem Flüchtlinge im Vereinssport integriert werden können. Seit 2016 nimmt die Gemeinde Eschenburg teil. Dr. Paul Cyris kümmert sich seitdem als Sport-Coach und Ansprechpartner. Hans-Jürgen Müller will sich als Sportcoach ausbilden lassen, um das Amt zu übernehmen.
  • MundART und Minister wollen Hessens Vielfalt zum Klingen bringen: Zum Dialekt-Festival am 11.05.2024 ab 14 Uhr in der Mehrzweckhalle in Wissenbach (Forsthausstraße 22) kommt Minister Ingmar Jung. In seinem Ministerium hat die Mundart eine Heimat bekommen. Die neue Landesregierung möchte Dialekt erhalten und gestalten. Dazu bietet das Festival nach der Eröffnungsstunde Konzerte und Vorträge im Wechsel. Mit dabei sind u. a. das Mundart-Duo „Bousseldande“, die Kindertrachtentanzgruppe Lixfeld, „De fidele Owerhess“ Jochen Rudolph, die neue Formation „„Handgemachd“ und die „Rhöner Säuwänzt“. Statt Eintritt sind Spenden erbeten fürs Hessen-Nassauische Wörterbuch. Informationen vorab unter mundart-hessen.de im Internet.
  • Konzertfahrt nach Weilburg: Die „Spanische Letzte Nacht“ am 10. August ist Ziel für eine Konzertfahrt des KKED. Der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal fährt zum Finale der Weilburger Schlosskonzerte. Im Renaissancehof spielt an diesem Samstagabend die Philharmonie Baden-Baden unter der Leitung von Heiko Mathias Förster. Der KKED bietet die Tour an zum Komplett-Preis von 50 Euro für Mitglieder. Wer noch kein Mitglied ist, zahlt 60 Euro für Bus und Eintritt. Für die 45 Tickets und Plätze werden die Anmeldungen angenommen per E-Mail an info@kked.de, telefonisch unter 0151-58127219 bei Peter Erbert oder schriftlich an KKED, Nassauer Str. 11, 35713 Eschenburg. Info: Mehr Informationen über den Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal und Beitritts-Formulare für eine Mitgliedschaft (12 Euro im Jahr) gibt es unter kked.de im Internet.
  • Bands und Chöre beim „Bunter Abend“ des KKED: Am 27. September ab 18 Uhr möchte der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal alle Chöre, Musikgruppen und Akteure der beiden Gemeinden auf die Bühne der Mehrzweckhalle Wissenbach bringen. Zugesagt haben bereits Bands der Holderbergschule, und verschiedene Chöre überlegen gemeinsame Auftritte. Wer etwas zum Programm beisteuern kann oder Fragen hat, meldet sich per E-Mail an info@kked.de – Informationen gibt es unter kked.de im Internet.
  • Anschaffung aktueller Atemschutz-Ausrüstung: Für die Feuerwehr ist für den Austausch von Atemschutzgeräten und der dazugehörigen Ausrüstung (Masken, Brillen, etc.) der Auftrag an die Firma Giebeler (Neunkirchen) zum Angebotspreis vom 49.041,09 € erteilt worden. Beim zweiten Anbieter hätte das gleiche Paket 62.717,76 € gekostet.  
  • Standort-Strategie für Feuerwehr: Mit Schreiben vom 11.03.2024 hat der Gemeindevorstand alle Feuerwehren um Meinungsbildung zum Thema „Standort-Strategie für die Feuerwehr Eschenburg“ gebeten. Ziel soll sein, sinnvolle Schwerpunkte zu bilden und dafür zu sorgen, dass die Feuerwehr finanzierbar bleibt. Gesucht wird ein gemeinsamer Weg. Erste Rückfragen ziehen die Arbeit des Gemeindevorstands in Zweifel (z. B. Kalkulation). Die darin genannten 1,5 Mio. € Baukosten kommen von der „Kostenermittlung“ der Arbeitsgruppe. Das Bauamt der Gemeinde hatte immer von einer Bausumme zwischen 2,5 und 3,0 Mio. € gesprochen. Das deckt sich mit der Kostenermittlung nach DIN 283, bei der Architektin Iris Orth auf 3.573.479 € kommt – ohne Grunderwerb (rd. 600.000 €). Der Gemeindevorstand wird auf einzelne Rückfragen und Einwände noch nicht reagieren, sondern sammelt die Rückmeldungen aus den Wehren – am besten auf dem direkten Dienstweg – bis zur erneuten Revision Ende September.
  • Markttermine und Verkaufsoffene Sonntage: Der 12. Mai 2024 (Frühjahrsmarkt) und 13. Oktober 2024 (Herbstmarkt) sind gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 1 des Hessischen Ladenöffnungsgesetzes freigegeben worden als „Verkaufsoffener Sonntag“. Geschäfte in Eschenburg können in der Zeit von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr öffnen.
  • Ertrag aus Energie: Die Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft schüttet aus dem Ergebnis von rd. 19,5 Mio. kWh vom Windpark Hemmrain 4 % Dividende aus.
  • Landgericht verlegt Termin: Unsere Klage vom 13.01.2022 wegen des alten Ölschadens in der Eiershäuser Straße wird nun im Juli das erste Mal vor dem Landgericht Limburg verhandelt.
  • Neuer Wertstoffhof in der Eiershäuser Straße 59: Die Gemeinde Eschenburg hat in Zusammenarbeit mit der Abfallwirtschaft Lahn-Dill (AWLD) einen neuen, größeren Standort für den Wertstoffhof errichtet. Der neue Standort befindet sich in der Eiershäuser Straße 59, im Bereich der Einfahrt zum Gewerbegebiet Heerfeld und unmittelbar an der Landesstraße L 3043 Richtung Eiershausen. Der Umzug vom aktuellen Standort auf dem Gelände des gemeindlichen Bauhofs zum neuen Standort in der Eiershäuser Straße ist für die 20. KW vorgesehen. Aus diesem Grund wird der Wertstoffhof letztmalig am 11. Mai auf dem Bauhof-Gelände öffnen. Am darauffolgenden Mittwoch (15. Mai) bleibt der Wertstoffhof geschlossen, bevor er dann am Samstag (18. Mai) an dem neuen Standort in der Eiershäuser Straße 59 öffnet. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert: Samstag von 09:00-14:00 Uhr und Mittwoch von 17:00- 19:00 Uhr (Sommerzeit).
  • Jagdgenossenschaft will bei Wiederbewaldung helfen: Für den 14.05.2024 um 18 Uhr ist die nächste Jagdgenossenschaft-Versammlung terminiert. Der Jagdvorstand verteilt den Reinertrag aus der Jagdpacht des Jahres in Höhe von rund 43.000 € wie folgt: Haubergsgenossenschaft Eibelshausen für Waldwegebau 3.664,57 €, Interessentenwaldgemeinschaft Roth für Waldwegebau 1.071,64 € und Gemeinde Eschenburg für Wald- und Feldwegebau und Forstwirtschaft 38.263,79 €. Das Thema „Zuviel Wild im Wald“ wird die Genossenschaft weiter beschäftigen.
  • Bis 15. Juli Hunde anleinen und am Weg halten: Gerade jetzt, wenn das Grün „schießt“ und sprießt, ist die Anleinpflicht wichtig. Wenn die Halme auf den Wiesen und im Wald höher werden als manche Hunde, verbirgt sich hinter diesem Schutz die „Kinderstube“ de Natur. Jede noch so freundliche Hundeschnauze kann dann stören, womöglich sogar zerstören. Deshalb dürfen die Hunde im Wald und Wiesen die Wege nicht verlassen. „Hunde sind während der Brut- und Setzzeit (15. März bis einschließlich 15. Juli) im Wald und auf Wiesen an der Leine zu führen“, heißt es in der Gefahrenabwehrverordnung der Gemeinde Eschenburg. Diese Anleinpflicht ist von der Gemeindevertretung eingeführt worden, um die Tiere in der Natur zu schützen. Mehr unter eschenburg.de/anleinpflicht im Internet.

Kommission Zukunft

  • Wer überlässt Obstbäume zur gemeinsamen Ernte? Nach der Aktion „Unser Dorf soll grüner werden“ sucht die „Kommission Zukunft“ in diesem Jahr ungenutzte Apfelbäume für eine gemeinsame Ernte-Aktion. Bitte dafür ungenutzte Baumgrundstücke und Einzelbäume über die E-Mail zukunft@eschenburg.de im Rathaus melden. Mehr Informationen über die „Kommission Zukunft“ finden sich unter www.eschenburg.de/zukunft im Internet. Um die Internetseite www.buergerbaum.org zur Plattform fürs Pflanzen und Pflegen auszubauen, werden noch Spenden und Sponsoren gesucht. Spenden annehmen und quittieren kann die „Stiftung für Eschenburg“.
  • „Aktion saubere Landschaft“: Nach Eibelshausen, Hirzenhain, Simmersbach und Wissenbach ist am 4. Mai 2024 in Eiershausen Endspurt. Start ist um 10 Uhr am Festplatz. Die „Kommission Zukunft“ unterstützt den „Frühjahrputz“, indem die Kosten der Versorgung übernommen werden.
  • Kostenlose „Energiesprechstunde“ im Rathaus: Jeden ersten Montag im Monat ab 14 Uhr gibt es das kostenlose Beratungsangebot der Verbraucher­zentrale Hessen mit Bernd Schütz. Die Anmeldung laufen telefonisch über die Rathaus-Zentrale (02774) 915-0 während der Dienstzeiten.

Stiftung für Eschenburg

  • Bank mit besten Aussichten: Zwei Wellenliegen sind bei der Firma PST bestellt – nun werden noch geeignete Standorte für zwei weitere Ruhebänke gesucht. Vorschläge am besten an die Adresse zukunft@eschenburg.de per E-Mail. Die EAM wird eine Bank sponsern und die „Stiftung für Eschenburg“ die zweite. Bereits 2022 hatte die Stiftung zwei Bänke mit 1190 € gesponsert. Die dritte kam von der EAM. Die drei Bänke kamen damals ans Teufelstreppchen, an den Bürgerwald und an den Hirzenhainer Hang.  
  • Spende für Hauberg vermittelt: Der Haubergsgenossenschaft Eibelshausen konnte geholfen werden, als eine Firma für die notwendige Wiederbewaldung im Hauberg 20.000 € spendete. Die uralte Haubergsgenossenschaft hat zwar eine Internetseite (www.hauberg-eibelshausen.de), kann aber so einfach keine Spenden quittieren. Zwischen dem Rathaus in Eschenburg und dem Kreishaus in Wetzlar konnte geklärt werden, dass Haubergsgenossenschaften Körperschaften des öffentlichen Rechts sind – und an die darf die „Stiftung für Eschenburg“ Geld weiterleiten.
  • Hilfe zur Selbsthilfe: Was die „Stiftung für Eschenburg“ seit ihrer Gründung 2019 leistet und aktuell plant, ist unter eschenburg.de/stiftung im Internet zu finden. Aus Zustiftungen und deren Erträgen, aber auch eigenen Aktionen (z. B. Kinderkleiderbörse der „Eibelshäuser Wühlmäuse“) und weiteren Spenden will die Bürger-Stiftung in der Gemeinde Gutes tun und zu weiteren Aktionen fürs Gemeinwesen „anstiften“. Der Stiftungsrat mit dem Vorsitzenden Dr. Johannes Rein (Hirzenhain), dessen Stellvertreterin Michaela Eckhardt (Eibelshausen) sowie Vincenz Heiliger (Eiershausen), Niklas Müller (Wissenbach), Manuel Stößinger (Simmersbach) und Reiner Pliska (Roth) hat aktuell 1.000 € für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes im Holderbergstadion überwiesen, für die der SV Eibelshausen Spenden sammelt. Für eine „Boulderwand“ an der Holderbergschule will die Stiftung helfen, damit das Projekt gelingen kann. Dem Verschönerungsverein Simmersbach wird bei der Verschönerung der Schutzhütte geholfen, weil der Verein sonst kaum Unterstützung erhält.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen 

  1. Für das Holderbergstadion ist die Pflegevereinbarung mit dem LC Diabü Eschenburg e.V. abgeschlossen worden. Dem Sportverein Grün-Rot Eibelshausen helfen wir, die Anträge ans Land anzupassen, um für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes nun auch vom „Sportland Hessen“ Geld zu bekommen.
  1. Beim Abriss des Kinos für die Kita „Neue Mitte“ hatte das Regierungspräsidium Gießen zwischenzeitlich einen Baustopp verfügt. Der Baustopp ist nun wieder aufgehoben, nachdem der Investor die Abrissfirma gewechselt hat. Die Arbeiten werden jetzt fortgeführt und sollen etwa drei Wochen dauern. Derweil wird an den nächsten Schritten der Baugenehmigung und an den Verträgen gearbeitet.
  1. Die grundhafte Erneuerung der L 3043 zwischen Eibelshausen und Steinbrücken (1 Kilometer) muss unter Vollsperrung ausgeführt werden. Hessen Mobil plant die rd. 790.000 € teure Sanierung für den Zeitraum August bis Dezember 2024.
  1. Telekom will neuen Mobilfunkstandort im Bereich Eiershäuser Straße.
  1. Die Dachreparaturarbeiten am Bürgerhaus waren aufwendiger als geplant, bleiben aber im Rahmen.

Hirzenhain:

  1. Nach dem Raiffeisen-Motto „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele!“ ist eine Genossenschaft gegründet worden für den „Hirzenhainer Dorfladen“. Nach der ersten Information im Dezember hatten bislang 357 Personen und Institutionen ihre Absicht erklärt, sich mit 200 € an der Genossenschaft beteiligen zu wollen. Nach der Gründung hat die erste Generalversammlung Johannes Rein, Ralf Winkelmann, Ina Pfeifer, Sissi Schneider und Hans-Otto Hermann in den Aufsichtsrat gewählt. Der Aufsichtsrat hat als Vorstand Ute Blöcher, Melanie Bonorden, Dorothee Brück, Klaus-Dieter Karp und Peter Reeh bestellt, die sich nun um die weiteren Schritte kümmern. Wer jetzt seinen Beitritt erklären will und mitmachen möchte, findet unter hirzenhainer-dorfladen.de alles im Internet.
  1. Das Baulandumlegungsverfahren „Auf dem Löhchen“ kommt auf die Zielgerade. Empfangsbestätigungen und Rechtsmittelverzicht zum Umlegungsplan haben bereits etwa 80 % der Beteiligten zurückgeschickt.
  1. Der Außenanstrich an der Friedhofshalle wird jetzt umgesetzt, die Restaurierung des Wandbildes mitsamt Schrift wird nach 2025 geschoben. Dies wurde auf Anregung des Ortsbeirats beschlossen. Für Schrift sind noch 3.600 € aufzubringen.
  1. Neue Netzseite des Angelsportvereins „Oberes Gansbachtal“ (www.hoehe500.de).

Wissenbach:

  1. Am Dorfplatz an der Rathausstraße sind die Arbeiten am Rohbau des Multifunktionsgebäudes abgeschlossen, ebenso die Schreinerarbeiten und der Innenputz. Aktuell laufen die Trockenbauarbeiten (Ständerwände), die Elektroinstallation und die Sanitärinstallationsarbeiten. Der Estrich folgt noch in dieser Woche. Die Tief- und Landschaftsbauarbeiten am Dorfplatz an der Rathausstraße sollen am 3. Juni starten und im November abgeschlossen sein.
  1. Dem Zielabweichungsverfahren für einen neuen größeren Markt in Wissenbach hat die Regionalversammlung zugestimmt.
  1. Die von der FeG gesponserte Ruhebank steht auf dem Spielplatz in Wissenbach.

Simmersbach:

  1. Nach der Schließung des GutKauf in der Biedenkopfer Straße 40 geht die Initiative des Ortsbeirates auch in Richtung einer Genossenschafts-Gründung. Bei einer ersten Information gab es noch wenig Resonanz für eine Arbeitsgruppe. Nach dem Vorbild und mit den Erfahrungen aus Hirzenhain ließe sich ein solcher Dorfladen auch für Simmersbach auf den Weg bringen. Ortsvorsteher Thomas Diekmann sammelt Interessenten an einer Zusammenarbeit.
  1. Für den Windpark Galgenberg erkunden Probebohrungen den Untergrund für die Standorte und Kranstellflächen.
  1. Die monierte Stelle in der Biedenkopfer Straße am Ortseingang ist wie die Straßenschäden am Forsthaus im Zuge der Straßenunterhaltung behoben worden.
  1. In der Kita soll in den Sommerferien die alte Ölheizung gegen zwei Wärmepumpen ersetzt werden, wofür das Ingenieurbüro Assmann (Haiger) die Ausschreibung vorbereitet und Marko Dorndorf als Gebäudeenergieberater einen „Sanierungsfahrplan“ für mögliche Förderungen erstellt.

Eiershausen:

  1. Die Pflasterarbeiten am Festplatz sind abgeschlossen, ebenso die Sanitärinstallationsarbeiten im Multifunktionsgebäude.
  1. Auf unser Schreiben ans Verkehrsministerium für einer Sanierung der Ortsdurchfahrt Eiershausen (L 3043) kam die Antwort: „Die Auswertung der genannten Kriterien hat ergeben, dass die Ortsdurchfahrt Eiershausen (…) zunächst nicht zu den mittelfristig priorisierten Projekten gezählt wird. Sollte sich jedoch der Fahrbahnzustand (…) in der nächsten Zeit schlechter entwickeln als angenommen, wird Hessen Mobil diesen erneut fachlich bewerten und ggf. bei der Aufstellung des jährlichen Landesstraßenbauprogramms berücksichtigen.“ 

Roth:

  1. Für den anstehenden Endausbau im Baugebiet „Eckeweg“ fand am 16.04.2024 die Anliegerversammlung statt. Der Baubeginn ist für Anfang Juni eingeplant. Die Firma Hinterlang GmbH & Co. KG (Bad Endbach) hat den Auftrag erhalten, nachdem sie mit 280.346,75 € unter fünf Firmen das günstigste Angebot auf unsere Ausschreibung eingereicht hat. Die Kosten sind beim Bauplatzverkauf bereits berücksichtigt worden.
  1. Die Einfriedung bzw. der Grundstücksabschluss (ehemalige, marode Stützmauer) des DGH-Grundstücks zum nördlich angrenzenden Nachbargrundstück sind gemäß gemeinsamer Absprache umgesetzt und abgeschlossen.
  1. Die Pflasterarbeiten an der Schutzhütte sind abgeschlossen.
  1. Der Spielplatz-TÜV ergab keine Sicherheitsmängel am Spielplatz, wie der Ortsbeirat vermutet hatte. Die Prüfung nach DIN EN 1176 ergab keine Beanstandungen und bestätigte die Kontrolle durch Bauhofmitarbeiter, die nach den Bedenken des Ortsbeirates sofort erfolgt war. Die vom Ortsbeirat veröffentlichte Darstellung, es habe eine Gefahr bestanden und aus dem Rathaus sei keine Reaktion gekommen, wird vom Gemeindevorstand zurückgewiesen.

Gemeindewerke

  1. Großbaustelle in Wissenbach: Die Firma Bernshausen hat das 560.000 € teure Projekt in der Rathausstraße am 25. März begonnen. Bis zum heutigen Tag wurden bereits rund 80 m Abwasserkanal DN 500 ausgetauscht. Die Baustelle ist in der 18. KW (29.04.-03.05.) aus firmeninternen Gründen nicht besetzt. Danach geht es zügig weiter: Der Kanal muss von der Forsthausstraße bis zum Drosselweg erneuert werden. Die Wasserleitung ist zwischen Ulmenweg und Drosselweg dran.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  1. Überschuss für 2023: Der Verbandsvorstand kann den Jahresabschluss 2023 mit einer Bilanzsumme von 12.655.094,61 € und einem Jahresergebnis von 381.755,08 € feststellen.
  1. Ärgernis Abwasserabgabe: Wie unhandlich die Messmethode „21 Tage Gleitendes Minimum“ ist, wenn es zum Mess-Termin des RP 10 Tage vorher und 10 Tage nachher regnet, zeigen die Vorab-Berechnungen des RP Gießen. Während bislang für die Abwasserabgabe rund 45.000 € zu zahlen waren, wären es nach aktueller Berechnung 97.992,57 € Abwasserabgabe für 2023. Diese Informationen, die wir vorab per Mail erhalten haben und fachlich entgegnen mussten, werden hoffentlich nicht verbindlich.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  1. Haushalt 2024 genehmigt: Der am 27.02.2024 beschlossene Haushalt 2024 ist am 26.03.2024 von der Aufsicht genehmigt worden. Genehmigung und Haushaltsbegleitverfügung sind 28.03.2024 per E-Mail an Verbandsvorstand und Verbandsversammlung übersandt worden.
  1. Sanierungs-Planung begonnen: Nachdem auch das Statikgutachten die Sanierungsfähigkeit der Betonbecken bestätigt hatte, konnte mit der Planung für die Sanierung begonnen werden. Nach der Haushaltsgenehmigung ist das Ingenieurbüro IRE Gießen mit der Sanierungsplanung beauftragt worden. Ziel ist, in diesem Jahr die Grundlagen für Förderanträge an Land und Bund zu schaffen.
  1. Rückzahlung nach Rekordjahr: Der Jahresabschluss für 2023 bringt nach einem Rekordjahr einen Überschuss von 372.189,81 €. Hiervon werden zunächst 80 % bei der Feststellung an die Mitgliedsgemeinden erstattet, der Rest folgt nach der Prüfung des Abschlusses. Die Auszahlung erfolgt 2024 in Teilraten, wie die Liquidität es zulässt. Eschenburg erhält 190.410,52 €, Dietzhölztal 107.341,33 €.
  1. Schließung für Revision: Ohne Beckenleerung bleiben immer noch genügend Arbeiten, die im laufenden Betrieb nicht zu schaffen sind. Deshalb planen wir eine Schließung für Revision und Reparaturen in der Zeit vom 21.10.2024 bis 03.11.2024. Dadurch liegt eine Woche in den Herbstferien, um den Ausfall vom Schulschwimmen zu reduzieren.
  1. Solidarmodell „Bonus für Bäder“ im Land statt Eintrittspreis-Erhöhung: Für die Verbandsversammlung am 29.05.2024 empfiehlt der Vorstand, über höhere Eintrittspreise erst zu beraten, wenn das Land im Kommunalen Finanzausgleich keinen „Bonus für Bäder“ zur Entlastung der Betreiber-Kommunen verankert und der Bund seine Investitions-Förderung weiter aussetzt.

Trauerfeier heute für Otto Friedrich Schlemper – Er war, er ist und er bleibt einer von uns

Die Gemeinde Eschenburg trauert um ihren ehemaligen Bürgermeister und Ehrenbürgermeister

Otto Friedrich Schlemper

der am 17. März 2024 im Alter von 96 Jahren verstorben ist.

Otto Friedrich Schlemper war von 1965 bis 1971 Bürgermeister der Gemeinde Eibelshausen und ab dem 01.10.1971 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 31.12.1992, Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg.

In seine Amtszeit fiel die Gründung der Gemeinde Eschenburg, deren Entwicklung er mit seiner Schaffenskraft maßgeblich und motivierend gestaltet hat.

Die Entwicklung der Gemeinde in den Bereichen Kinderbetreuung, Wasserversorgung, die Ausweisung neuer Bau- und Gewerbegebiete, den Bau und Umbau der Dorfgemeinschaftshäuser in den Ortsteilen, die Verbesserung der Sportstätten und Freizeitanlagen und die Gründung des Kulturkreises gehören zu seinen Verdiensten. Besonders verbunden fühlte er sich mit den Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr. Weitere Anliegen waren die Natur und Umwelt.

Die Gemeinde und ihre Menschen lagen Otto Friedrich Schlemper am Herzen.

Sein Engagement galt ferner dem Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“ und dem Abwasserverband „Obere Dietzhölze“, für die er Pionierarbeit leistete und Grundlagen der Zusammenarbeit legte.

Wir trauern mit seiner Familie um den Verstorbenen. Seine Leistungen und sein Wirken für die Gemeinde werden lebendig und sichtbar bleiben.

Für die Gemeindevertretung Hans-Otto Hermann

Für den Gemeindevorstand Götz Konrad

Für den Personalrat Timo Gäßner

 


Er war, er ist und er bleibt einer von uns – Otto Friedrich Schlemper

Die letzten Tage brauchte auch er die „Daseinsvor- und -fürsorge“, von der er so oft gesprochen und für die er sich sein Leben lang eingesetzt hatte. Am 17. März ist Otto Friedrich Schlemper gestorben. Nach 96 Jahren hat das Herz unseres Ehrenbürgermeisters aufgehört zu schlagen – die meiste Zeit schlug es für die Gemeinde Eschenburg, die Menschen und das Miteinander. „Ich wünsche uns dieses tätige Miteinander-Füreinander nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft“, sagte er bei der Feier zu seinem 90. Geburtstag. Das bleibt sein Rat an uns für die vor uns liegende Zeit.

Selbst Skeptiker nannten ihn den „Mittelpunkt der neu zu gründenden Großgemeinde“, weshalb wir mitten in Eibelshausen einen Otto-Friedrich-Schlemper-Platz geschaffen haben als Begegnungsstätte. Was ist das „Geheimrezept“ unserer Gemeinde? „Miteinander geht viel – Gegeneinander wenig oder gar nichts“, sagte er gerne.

In Oberroßbach am 05.02.1928 geboren, lebte Schlemper seit 1951 in Eibelshausen. In den Kriegsjahren 1942 bis 1945 hat er eine Lehre beim Dillkreis in Dillenburg absolviert. Die erste Verwaltungsprüfung 1948 war eine formelle Hürde, vielmehr geprägt hat ihn in den Nachkriegsjahren die Arbeit im Sozialamt: Vertriebene und Flüchtlinge galt es damals unterzubringen, die Menschen litten an den Folgen des Krieges, den Deutschland entfacht hatte. „Daseinsvor- und –fürsorge“ als wichtigste Aufgabe von Kreis und Kommunen hat ihn später beim breiten Themenfeld der Gemeinde geprägt: Am 18.06.1965 wurde er im Alter von 37 Jahren zum Bürgermeister für Eibelshausen gewählt. In die erste Amtszeit fiel die Formierung der Gemeinde Eschenburg zum 01.10.1971. Bis zum Eintritt in den Ruhestand am 01.01.1993 war Otto Friedrich Schlemper Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg. Bereits 1985 hat ihn die Gemeindevertretung zum Ehrenbürgermeister ernannt. Der freiwillige Zusammenschluss zur Gemeinde Eschenburg prägt diese 27 Jahre als Bürgermeister, die Schule und das Schwimmbad sind weitere Projekte, die wir ihm zu verdanken haben – nicht allein, aber er war immer „Motor“.

Manchmal bremste er auch: Nicht wenige Hochzeitsgesellschaften mussten vor dem Rathaus warten, derweil das Brautpaar im Dienstzimmer beim Bürgermeister noch flugs ein „Konjäkchen“ kredenzt bekam aus dem Schreibtisch. „Da wollen wir mal gemeinsam vertrauensvoll in die Zukunft blicken“, sagte er dann wie auch zu vielen anderen Gelegenheiten.

Das war auch so etwas wie ein Lebensmotto: „Gemeinsam vertrauensvoll in die Zukunft blicken“. Von sich selbst sprach er immer im Bezug auf andere – und immer geprägt von dieser tiefempfundenen Dienstauffassung. Bei den Feuerwehren vor allem endete sein Grußwort meist mit der Zeile: Ich war, ich bin und ich bleibe einer von Euch! Daran wird sich nichts ändern. Egal wie diese Wochenzeitung heißt, wird sie immer das „Schlemperblättchen“ bleiben. Er war, er ist und er bleibt einer von uns!

Die Trauerfeier und Urnenbeisetzung findet am 27. März um 14 Uhr auf dem Friedhof Eibelshausen statt.

Der Otto-Friedrich-Schlemper-Platz ist seiner Bestimmung übergeben. „Ich wünsche uns dieses tätige „Miteinander Füreinander“ nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft“, zitierte Bürgermeister Götz Konrad ein Wort von Otto Schlemper. Er enthüllte mit Walter Jank das Schild und wünschte, dass dieser Platz Menschen zusammenbringt und sie auf gute Ideen bringt.
Der Otto-Friedrich-Schlemper-Platz ist seiner Bestimmung übergeben. „Ich wünsche uns dieses tätige „Miteinander Füreinander“ nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft“, zitierte Bürgermeister Götz Konrad ein Wort von Otto Schlemper. Er enthüllte mit Walter Jank das Schild und wünschte, dass dieser Platz Menschen zusammenbringt und sie auf gute Ideen bringt.

 

Obstbaum-Paten gesucht: Noch 37 Bäume frei

Obstbäume

Wir vermittelt Obstbaum-Patenschaften

Auf der Obstbaumanlage „Im Winkel“ sind noch 37 Bäume frei. Die Belegten Bäume sind auf der Karte mit einem Kreuz markiert.

Obstbaumanlage Winkel

Wir vermitteln das Nutzungsrecht zu Obstbäumen auf Gemeindegrundstücken. Für das Gewerbegebiet „Heerfeld“ haben wir als Ausgleich 79 Obstbäume angelegt, die in der Eiershäuser Gemarkung „Winkel“ (oberhalb der Geflügelzucht-Anlage) gute Früchte tragen sollen. Hedelfinger Riesen-Kirche, Gellerts Butterbirne oder Jonagold, Elstar und Boskop-Äpfel haben jetzt ihr neues Zuhause. Wir vermitteln nun Baumpatenschaften nach dem Motto: Wer pflegt, darf ernten. Dieses Ernte-Recht gegen Pflege-Pflicht kommt doch auch dem Wort Martin Luther nach. Der Reformator soll gesagt haben: „Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“ Pflanzen ist das eine, Pflegen und ernten gehören dazu.

Kontakt: Thomas Treupel, Gemeinde Eschenburg, Bauamt, Nassauer Straße 11, 35713 Eschenburg-Eibelshausen, Telefon (02774) 915-106, E-Mail: t.treupel@eschenburg.de

Energie-Messe in Eschenburg hat Tipps fürs Bauen und den Beruf

Rund ums Thema Energie gibt es in der Region viele Experten. Davon lebt die Energie-Messe in Eschenburg seit 2006: Am 11. und 12. November steigt nun die elfte Auflage der Beratungsbörse in der Mehrzweckhalle (Forsthausstraße 22), jeweils 11 bis 17 Uhr.

Die „kleine Messe der großen Möglichkeiten“ kümmert sich weiterhin um die „Wende für die eigenen vier Wände“, wenn es um Tipps und Tricks fürs Sanieren und Sparen geht. Schwerpunkt wird dabei immer mehr das Motto des Jahres „Berufe mit Zukunft“. „Beim Beginn im Jahr 2006 mit einem Dutzend Aussteller und einer Handvoll Vorträge war schon klar: Wir müssen nicht bis nach Wetzlar fahren – die Experten sind hier“, blickt Bürgermeister Götz Konrad zurück.

Im Programm der Vorträge und Vorstellungen ist am Sonntag um 12 Uhr auf der Bühne „Berufe mit Zukunft: Azubi- Guides stellen sich vor“ Top-Thema. Von jungen Vertretern des Vereins „Handwerk Mittelhessen“ ist aus erster „Hand“ zu hören, welches „Werk“ gefragt ist: Heizungsbauer (Anlagenmechanikerin oder Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik) und Elektriker (Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik) sind dann ebenso auf der Bühne gefragt wie Dachdecker und Zimmerleute. Die EAM hat zwar ihren eigenen „Campus“ für die Ausbildung, jedoch stellt sie sich in Wissenbach besonders gerne vor: Vor über hundert Jahren kam hier der Strom in die Region. Denn nach dem Bau des Hochofens in Oberscheld 1905 wurde bei der Erweiterung 1910 eine der ersten 22.000-Volt-Freileitungen in Deutschland gebaut. Das Trafohaus in Wissenbach als Standort des Regionalmuseums wie die EAM-Niederlassung in Oberscheld stehen heute noch.

„Wir wollen gerne alle Berufe vorstellen, mit denen man hier in Zukunft viel arbeiten und gut leben kann“, sagt Bürgermeister Konrad. „Und wir haben hier viel zu bieten – an Arbeit wie an Experten.“

Deshalb hält die Energie-Messe in Eschenburg fest an einer alten Regel: „Ohne Eintritt, mit Kinderbetreuung“. Und für den persönlichen Energie-Haushalt sorgen die Landfrauen Wissenbach und erstmals der SSV.

Am Sonntag (12. November) ist von 13 bis 18 Uhr verkaufsoffen in Eschenburg. Wer außer dem Wohncentrum Wissenbach – selbst einer der 25 Akteure bei der 11. „EM“ in Eschenburg – an dem Sonntag zudem den Laden öffnet, kann sich über die gleiche Mail-Adresse melden. Hier werden Sie geworben.

Aussteller, Vorträge und Vorstellungen sind im Vorfeld zu finden unter www.endlich-energie.de im Internet.

Beratung steht im Vordergrund der Energie-Messe in Eschenburg. Bernd Schütz hält für die Verbraucherzentrale Hessen sogar eine kostenlose "Energiesprechstunde" im Rathaus.
Beratung steht im Vordergrund der Energie-Messe in Eschenburg. Bernd Schütz hält für die Verbraucherzentrale Hessen sogar eine kostenlose „Energiesprechstunde“ im Rathaus.

 

Otto Friedrich Schlemper – Er war, er ist und er bleibt einer von uns

Bushaltestelle ist jetzt der Otto-Friedrich-Schlemper-Platz.

Otto Friedrich Schlemper – Er war, er ist und er bleibt einer von uns

Die letzten Tage brauchte auch er die „Daseinsvor- und -fürsorge“, von der er so oft gesprochen und für die er sich sein Leben lang eingesetzt hatte. Am 17. März ist Otto Friedrich Schlemper gestorben. Nach 96 Jahren hat das Herz unseres Ehrenbürgermeisters aufgehört zu schlagen – die meiste Zeit schlug es für die Gemeinde Eschenburg, die Menschen und das Miteinander. „Ich wünsche uns dieses tätige Miteinander-Füreinander nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft“, sagte er bei der Feier zu seinem 90. Geburtstag. Das bleibt sein Rat an uns für die vor uns liegende Zeit.

Selbst Skeptiker nannten ihn den „Mittelpunkt der neu zu gründenden Großgemeinde“, weshalb wir mitten in Eibelshausen einen Otto-Friedrich-Schlemper-Platz geschaffen haben als Begegnungsstätte. Was ist das „Geheimrezept“ unserer Gemeinde? „Miteinander geht viel – Gegeneinander wenig oder gar nichts“, sagte er gerne.

In Oberroßbach am 05.02.1928 geboren, lebte Schlemper seit 1951 in Eibelshausen. In den Kriegsjahren 1942 bis 1945 hat er eine Lehre beim Dillkreis in Dillenburg absolviert. Die erste Verwaltungsprüfung 1948 war eine formelle Hürde, vielmehr geprägt hat ihn in den Nachkriegsjahren die Arbeit im Sozialamt: Vertriebene und Flüchtlinge galt es damals unterzubringen, die Menschen litten an den Folgen des Krieges, den Deutschland entfacht hatte. „Daseinsvor- und –fürsorge“ als wichtigste Aufgabe von Kreis und Kommunen hat ihn später beim breiten Themenfeld der Gemeinde geprägt: Am 18.06.1965 wurde er im Alter von 37 Jahren zum Bürgermeister für Eibelshausen gewählt. In die erste Amtszeit fiel die Formierung der Gemeinde Eschenburg zum 01.10.1971. Bis zum Eintritt in den Ruhestand am 01.01.1993 war Otto Friedrich Schlemper Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg. Bereits 1985 hat ihn die Gemeindevertretung zum Ehrenbürgermeister ernannt. Der freiwillige Zusammenschluss zur Gemeinde Eschenburg prägt diese 27 Jahre als Bürgermeister, die Schule und das Schwimmbad sind weitere Projekte, die wir ihm zu verdanken haben – nicht allein, aber er war immer „Motor“.

Manchmal bremste er auch: Nicht wenige Hochzeitsgesellschaften mussten vor dem Rathaus warten, derweil das Brautpaar im Dienstzimmer beim Bürgermeister noch flugs ein „Konjäkchen“ kredenzt bekam aus dem Schreibtisch. „Da wollen wir mal gemeinsam vertrauensvoll in die Zukunft blicken“, sagte er dann wie auch zu vielen anderen Gelegenheiten.

Das war auch so etwas wie ein Lebensmotto: „Gemeinsam vertrauensvoll in die Zukunft blicken“. Von sich selbst sprach er immer im Bezug auf andere – und immer geprägt von dieser tiefempfundenen Dienstauffassung. Bei den Feuerwehren vor allem endete sein Grußwort meist mit der Zeile: Ich war, ich bin und ich bleibe einer von Euch! Daran wird sich nichts ändern. Egal wie diese Wochenzeitung heißt, wird sie immer das „Schlemperblättchen“ bleiben. Er war, er ist und er bleibt einer von uns!


Otto-Friedrich-Schlemper-Platz erinnert an Ehrenbürgermeister

Der Otto-Friedrich-Schlemper-Platz ist seiner Bestimmung übergeben. „Ich wünsche uns dieses tätige „Miteinander Füreinander“ nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft“, zitierte Bürgermeister Götz Konrad ein Wort von Otto Schlemper. Er enthüllte mit Walter Jank das Schild und wünschte, dass dieser Platz Menschen zusammenbringt und sie auf gute Ideen bringt.
Der Otto-Friedrich-Schlemper-Platz ist 2023 seiner Bestimmung übergeben. „Ich wünsche uns dieses tätige „Miteinander Füreinander“ nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft“, zitierte Bürgermeister Götz Konrad ein Wort von Otto Schlemper. Er enthüllte mit Walter Jank das Schild und wünschte, dass dieser Platz Menschen zusammenbringt und sie auf gute Ideen bringt.

Hirzenhains Bürgermeister Alfred Busch nannte ihn „Mittelpunkt der neu zu gründenden Großgemeinde“ – deshalb ist es passend, im Herzen Eschenburgs den Ehrenbürgermeister zu Lebzeiten zu ehren. Es ist zunächst nur ein Schild, das wir am Sonntag nach dem Kirchgang enthüllen, aber es wird daraus mehr: Der „Otto-Friedrich-Schlemper-Platz“ bezeichnet eine Begegnungsstätte im Ortskern von Eibelshausen, der neu gestaltet wird. An der Stelle der früheren Bushaltestelle laden Pflanz-Boote zum Verweilen ein. Die nahe Dietzhölze hat mit einer Treppe an der Kirche einen Logenplatz bekommen. Hier wird sich am Sonntag das Schild enthüllen, wenn der Markt in Eibelshausen und die Wahl in Eibelshausen das Geschehen prägen.

Otto Friedrich Schlemper, geboren am 5. Februar 1928 in Oberroßbach, lebt in seinem „vorgerückten jugendlichen Alter“, wie er selbst zu sagen pflegt, im Seniorenheim, ist der Gemeinde aber weiter „innerlich und äußerlich verbunden“, wie es ebenso O(tto)-Ton ist.

Am 18.06.1965 wurde er im Alter von 37 Jahren durch Beschluss der Gemeindevertretung von Eibelshausen zum Bürgermeister gewählt worden. In die sechsjährige Amtszeit fiel die Formierung der Gemeinde Eschenburg, die zum 01.10.1971 gegründet wurde. Bis zum Eintritt in den Ruhestand am 01.01.1993 war Otto Friedrich Schlemper Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg, zunächst als staatsbeauftragter Bürgermeister (01.10.1971 bis 24.03.1972) „zur Vorbereitung einer Gemeinde- und Kreisreform“, danach dreimal gewählter Rathaus-Chef.

Wegen seiner vielen Verdienste hat die Gemeindevertretung ihn bereits am 27.08.1985 zum Ehrenbürgermeister ernannt. Insgesamt 27 Jahre als Bürgermeister hat Otto Friedrich Schlemper der Gemeinde gedient und wurde bereits in den vorbereitenden Gesprächen als zentrale Figur für den freiwilligen Zusammenschluss gesehen. Die Schule und das Schwimmbad sind nur zwei Einrichtungen, die seinem Weitblick maßgeblich zu verdanken sind, und die uns heute noch in Eschenburg „echte Perspektiven“ bieten.

Zur Einweihung machen wir keinen großen Bahnhof, sondern enthüllen das Schild an einem Sonntag, an dem in Eibelshausen Markt und in Hessen Wahl ist. „Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen“, sagte Albert Schweitzer. Wenn der Otto-Friedrich-Schlemper-Platz ein Platz der Begegnung wird, wo sich Menschen aus nah und fern treffen und gemeinsam Pläne schmieden, Ziele entwickeln oder sich schlicht und einfach über ein Wiedersehen freuen, dann hat er seinen Zweck erfüllt.